Facebook Inc, US30303M1027

LONDON - Wegen des jüngsten Datenskandals will die britische Datenschutzbehörde ICO den US-Konzern Facebook mit einer Strafe von 500 000 Pfund (rund 565 000 Euro) belegen.

11.07.2018 - 10:45:17

Britische Datenschutzbehörde fordert 500 000 Pfund von Facebook. Das teilte die Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham in der Nacht zu Mittwoch mit. Das weltgrößte Online-Netzwerk habe gegen das Gesetz verstoßen, da es nicht vermocht habe, die Daten von Mitgliedern zu schützen. Zudem habe es das Unternehmen nicht geschafft, transparent zu zeigen, wie die Daten abgeschöpft worden seien. Facebook hat nun noch die Möglichkeit, auf die Absichtserklärung Denhams zu antworten, bevor es eine endgültige Entscheidung geben wird.

Das teilte die Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham in der Nacht zu Mittwoch mit. Das weltgrößte Online-Netzwerk habe gegen das Gesetz verstoßen, da es nicht vermocht habe, die Daten von Mitgliedern zu schützen.

Zudem habe es das Unternehmen nicht geschafft, transparent zu zeigen, wie die Daten abgeschöpft worden seien. Facebook hat nun noch die Möglichkeit, auf die Absichtserklärung Denhams zu antworten, bevor es eine endgültige Entscheidung geben wird.

Facebook war zusammen mit der umstrittenen Datenanalysefirma Cambridge Analytica im Fokus der Ermittlungen. Cambridge Analytica hatte Persönlichkeits-Profile erstellt, die auch auf der Basis der Daten von mehr als 87 Millionen Facebook-Anwendern gewonnen worden waren. Die Firma hatte im Wahlkampf um das US-Präsidentenamt 2016 für das Team von Donald Trump gearbeitet, behauptet aber, dabei seien keine Daten von Facebook verwendet worden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Frankreich im Alarmzustand - Zehntausende Polizisten gegen Krawalle. Für diesen Samstag gibt es wieder Aufrufe zu Protesten der "Gelbwesten" in Paris und im ganzen Land. PARIS - Frankreich will mit einem riesigem Polizeiaufgebot neue Gewalt und Krawalle verhindern. (Boerse, 07.12.2018 - 23:24) weiterlesen...

Datenschutz-Strafe für Facebook in Italien. Die Wettbewerbsbehörde AGCM störte sich an der Weitergabe von Nutzerdaten bei der Anmeldung mit einem Facebook-Account bei anderen Websites und Apps. Die AGCM wirft dem Online-Netzwerk eine aggressive Geschäftspraxis vor, weil die Möglichkeit, sich anderswo mit den Facebook-Accountdaten anzumelden, ohne eine ausdrückliche Zustimmung des Nutzers voreingestellt sei. Die vorgesehenen Abwahl-Möglichkeiten für die Funktion seien nicht ausreichend. Von Facebook lag am Freitag zunächst keine Reaktion zu der Entscheidung vor. ROM - Facebook ist in Italien zu einer Datenschutz-Strafe von zehn Millionen Euro verurteilt worden. (Boerse, 07.12.2018 - 14:35) weiterlesen...

Barley: Schauen uns Anti-'Fake News'-Gesetz in Frankreich genau an. "Wir werden uns die Wirkungen des französischen Gesetzes genau ansehen und prüfen, ob die verfolgten Ziele erreicht werden", sagte Barley den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitag). Sie werde aber auch möglicherweise "ungewollte Nebenwirkungen" im Blick behalten. BERLIN - Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat angekündigt, das neue Anti-"Fake News"-Gesetz in Frankreich genau unter die Lupe zu nehmen. (Boerse, 07.12.2018 - 05:45) weiterlesen...

Britische Parlamentarier veröffentlichen interne Facebook-Dokumente. Aus den Unterlagen und E-Mails geht zum Beispiel hervor, dass Gründer und Chef Mark Zuckerberg 2013 persönlich die Entscheidung absegnete, den Zugang der Video-App "Vine" zur Freunde-Suche bei Facebook zu kappen. Außerdem darin enthalten sind Gedankenspiele aus dem Jahr 2012, wie Software-Entwickler für Datenzugang mit Geld oder ihren Nutzerdaten bezahlen könnten. LONDON - Ein britischer Parlamentsausschuss hat interne Dokumente von Facebook veröffentlicht, die das Online-Netzwerk stärker unter Druck von Wettbewerbsaufsehern und Datenschützern bringen könnten. (Boerse, 05.12.2018 - 17:19) weiterlesen...

Macron fordert Appell zur Ruhe - Proteste weiten sich aus (Wirtschaft, 05.12.2018 - 16:48) weiterlesen...