Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Maschinenbau, Produktion

LONDON - Steigende Gaspreise haben in Großbritannien Industrieunternehmen an den Rand des Kollapses gebracht.

12.10.2021 - 10:31:25

Bericht: Britische Regierung will Industrie in Gaskrise helfen. Nach langem Zögern will die Regierung nun Berichten zufolge ein Kreditprogramm auflegen, um sie zu retten. Wie unter anderem die BBC am Dienstag berichtete, hat sich Premierminister Boris Johnson in einer Auseinandersetzung zwischen Wirtschafts- und Finanzressort auf die Seite von Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng geschlagen. Der hatte Hilfen angekündigt und war damit auf Widerstand im Finanzministerium gestoßen.

Der "Guardian" zitierte Regierungskreise, die von einer drohenden Pleite mehrer Industriekonzerne warnten. Betroffen sind vor allem Unternehmen aus energieintensiven Branchen wie der Stahl-, Keramik- und Papierherstellung. Unternehmensverbände laufen seit Tagen bei der Regierung Sturm, um auf ihre Schwierigkeiten aufmerksam zu machen.

Großbritannien ist vom Anstieg des Gaspreises besonders stark betroffen, weil das Land nur kleine Reserven vorhält. Privathaushalte durch eine staatliche Preisdeckelung geschützt. Mehrere Energieversorger mussten allerdings inzwischen Insolvenz anmelden, weil sie Gas billiger weitergeben mussten als sie es einkauften. Für Unternehmen gilt die Deckelung der Gaspreise nicht. Sie werden daher von den steigenden Kosten mit voller Wucht getroffen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

UN: Klima-Pläne der Glasgow-Teilnehmerstaaten reichen noch nicht aus. Zwar hätten zahlreiche Länder ihre Pläne seit einem Bericht im September erneuert oder aufgebessert, der Trend gehe aber nach wie vor in die gleiche Richtung, sagte die Chefin des UN-Klimasekretariats Patricia Espinosa laut einer Mitteilung vom Montag. NEW YORK/BONN - Vor der Klimakonferenz in Glasgow reichen die Pläne zur Reduzierung von Treibhausgasen einem UN-Bericht zufolge noch lange nicht aus. (Boerse, 25.10.2021 - 21:22) weiterlesen...

Iran: Beratungen mit EU über Atomstreit diese Woche in Brüssel. Die Gespräche sollen am Mittwoch in Brüssel stattfinden, wie Vizeaußenminister Ali Bagheri am Montag twitterte. Dort werde er sich erneut mit dem Vize-Außenbeauftragten der EU, Enrique Mora, treffen, um vor den erneuten Atomverhandlungen in Wien die verbliebenen Differenzen zu klären und somit "ergebnisorientierte" Gespräche zu ermöglichen. Bereits vor zwei Wochen hatten sich die beiden Diplomaten in Teheran getroffen. Ergebnisse wurden nicht erzielt. TEHERAN - Der Iran will eigenen Angaben zufolge in dieser Woche mit der Europäischen Union über den Atomstreit beraten. (Boerse, 25.10.2021 - 18:08) weiterlesen...

SPD-Fraktion peilt neue Basis für Corona-Maßnahmen an. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich verwies am Montag in Berlin auf die derzeit wieder steigenden Infektionszahlen. Mit den möglichen künftigen Koalitionspartnern sei die SPD im Gespräch über neue Regelungen im Infektionsschutzgesetz, sagte Mützenich vor einer Fraktionssitzung mit Blick auf die Gespräche mit Grünen und FDP über die Regierungsbildung. BERLIN - Die SPD peilt eine neue rechtliche Basis für Anti-Corona-Maßnahmen wie Maskenpflicht und Abstandsregeln an. (Wirtschaft, 25.10.2021 - 17:45) weiterlesen...

Corona-Zahlen steigen weiter - Regierung mahnt zur Vorsicht. Die Pandemie sei "überhaupt noch nicht vorbei", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Man sei daher sehr gut beraten, bestehende Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) in Innenräumen durchzusetzen und Vorgaben zu Abstand und Masken ernst zu nehmen. Wer im Sommer glaubte, das sei jetzt nicht mehr so wichtig, werde vielleicht durch die steigenden Fallzahlen der vergangenen Tage und Wochen eines Besseren belehrt. Von möglichen zusätzlichen Schutzvorgaben war vorerst nicht die Rede. BERLIN - Angesichts weiter steigender Corona-Zahlen wirbt die Bundesregierung erneut für mehr Impfungen und mahnt zur Vorsicht im Herbst und Winter. (Wirtschaft, 25.10.2021 - 17:40) weiterlesen...

Industrieländer werden Klima-Finanzierungsziel erst 2023 erreichen. Das Ziel sieht von 2020 bis 2025 pro Jahr 100 Milliarden US-Dollar (86 Mrd Euro) vor, die von reichen an ärmere Länder fließen sollen. "Wir werden noch nicht 2022 an diesem Ziel sein. Aber 2023 werden wir dieses Ziel erreichen oder sogar übersteigen", sagte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth am Montag in einer Online-Pressekonferenz. BERLIN/LONDON - Die Industrienationen werden ihr selbst gestecktes Ziel zur Unterstützung ärmerer Länder im Kampf gegen den Klimawandel nach eigenen Angaben erst im Jahr 2023 erreichen. (Wirtschaft, 25.10.2021 - 17:37) weiterlesen...

Algorithmen hinter Angeboten auf Netz-Plattformen in der Kritik. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte am Montag zum Auftakt des Branchentreffens Medientage München: Es reiche nicht, als Plattform einen Kommentar zu löschen. "Die Algorithmen müssen verändert werden." Jemand, der einmal Unsinn anschaue, sei danach einem schieren Bombardement mit Unsinn ausgesetzt. "Der wird ja nur mit solchen Dingen mehr versorgt." Man rutsche in eine "Art sektenähnliche geistige Gefangenschaft. MÜNCHEN - Mit Blick auf Hassbotschaften und Verschwörungserzählungen im Internet geraten Anbieter großer Plattformen wegen der Anwendung von Algorithmen erneut in die Kritik. (Boerse, 25.10.2021 - 16:46) weiterlesen...