Regierungen, Medizintechnik

LONDON - In englischen Pflegenheimen könnten einer Analyse zufolge bald Zehntausende Beschäftigte ihren Job verlieren, weil sie nicht vollständig gegen Corona geimpft sind.

01.10.2021 - 13:10:31

Tausende Ungeimpfte könnten Jobs in englischen Pflegeheimen verlieren. Der Auswertung des Nachrichtenportals "National World" auf Basis von Daten des englischen Gesundheitsdienstes NHS zufolge könnte England wegen neuer Vorgaben mehr als 40 000 Pflegekräfte verlieren.

Vom 11. November an müssen Beschäftigte in Pflegeheimen vollständig gegen Covid-19 geimpft sein, um ihre Tätigkeit weiter ausführen zu dürfen. Wie auch in Deutschland gibt es jedoch eine Minderheit, die sich trotz rechtzeitiger Ankündigung der Regeln durch die Regierung bislang nicht hat impfen lassen. Die Analyse bezieht sich auf Pflegekräfte, die bis Mitte September noch nicht ihre erste Impfdosis erhalten hatten und somit nicht mehr ausreichend Zeit haben, um bis Mitte November vollständig geimpft zu sein. In Großbritannien wird die zweite Impfdosis acht Wochen nach der ersten verabreicht.

Das britische Gesundheitsministerium teilte auf Anfrage mit, man arbeite eng mit den lokalen Behörden und Betreibern der Pflegeheime zusammen, um sicherzustellen, dass ausreichend qualifizierte Pflegekräfte im Einsatz seien. Schon jetzt gibt es in Großbritannien jedoch wie auch in Deutschland einen großen Personalmangel in der Pflegebranche.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Forschungsprojekt soll Warnungen in Flutgebieten verbessern. Für die eineinhalb Jahre laufende Untersuchung von Hochschulen und anderen Organisationen stellt das Ministerium nach Mitteilung vom Mittwoch rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Projekt "Governance und Kommunikation im Krisenfall des Hochwasserereignisses im Juli 2021" (HoWas2021) soll Risikovorhersagen, Krisenkommunikation und Katastrophenmanagement bei Extremwetter und Sturzfluten verbessern. BERLIN/BONN - Nach den tödlichen Flutkatastrophen im Juli soll ein Projekt des Bundesforschungsministeriums die Warnungen und Hilfen in Hochwassergebieten verbessern. (Wirtschaft, 01.12.2021 - 18:50) weiterlesen...

Bundeswehr mobilisiert Tausende Kräfte im Kampf gegen Corona-Pandemie. Bis zum kommenden Dienstag wird das Kontingent von derzeit 8000 Kräften um weitere 4000 auf dann 12 000 Soldaten aufgestockt, wie die Streitkräftebasis in Bonn am Mittwoch mitteilte. BONN - Die Bundeswehr mobilisiert Tausende weitere Soldaten, um beim Kampf gegen die heftige vierte Corona-Welle zu helfen. (Boerse, 01.12.2021 - 18:46) weiterlesen...

Italien: Für Präsenzunterricht - Militär soll bei Corona-Test helfen. Die Regierung habe den Corona-Kommissar General Francesco Paolo Figliuolo beauftragt, einen Plan auszuarbeiten, um die schnelle Untersuchung von Tests aus Klassen mit möglichen Infektionsfällen zu erhöhen, hieß es in einer Mitteilung am Mittwochabend. Demnach will die Armee zusätzlich zur bestehenden Test-Infrastruktur elf Molekularbiologie-Labore des Militärs in acht Regionen nutzen. Die Einrichtungen sollen Corona-Tests untersuchen, die von mobilen Teams der Armee zu Hause gemacht wurden. ROM - Italien will mit Hilfe des Militärs die Auswertung von Corona-Tests aus Schulen und Kontaktverfolgung verstärken, um den Präsenzunterricht aufrecht erhalten zu können. (Wirtschaft, 01.12.2021 - 18:46) weiterlesen...

Merz, Röttgen und Braun für rasches gemeinsames Handeln gegen Corona. Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz, der Außenpolitiker Norbert Röttgen und der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun waren am Mittwochabend bei einer gemeinsamen Diskussionsrunde mit CDU-Mitgliedern bei dieser Frage im Wesentlichen einig. Merz, der als Favorit bei der am Samstag beginnenden ersten Befragung der rund 400 000 CDU-Mitglieder gilt, schloss sich ausdrücklich den Äußerungen von Braun und Röttgen an. BERLIN - Die drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz haben sich für eine rasche Reaktion auf die hohen Corona-Zahlen ausgesprochen. (Wirtschaft, 01.12.2021 - 18:35) weiterlesen...

Immer mehr Versicherungsjahre tragen zu Absicherung in der Rente bei. Die Zahl der Versicherungsjahre ist von 33,7 im Jahr 2000 auf im Schnitt 38,7 im vergangenen Jahr gestiegen, teilte der Vorstandsvorsitzende der DRV Bund, Christian Amsinck, bei einer Vertretervertreterversammlung am Mittwoch in Berlin mit. Gezählt werden die Jahre bei Beginn der Altersrente. Bei Frauen nahm die Zahl der Versicherungsjahre besonders deutlich von 27,7 auf 36,3 Jahre zu. Die Zunahme der Versicherungsjahre sei hauptsächlich auf eine erhöhte Erwerbsbeteiligung von Frauen zurückzuführen, erläuterte die Rentenversicherung. BERLIN - Die Beschäftigten hierzulande tragen immer mehr Jahre zur Absicherung in der Rentenversicherung bei. (Boerse, 01.12.2021 - 18:11) weiterlesen...

Ex-Stabschef: Trump schon vor Debatte mit Biden positiv getestet. Das schreibt Trumps damaliger Stabschef Mark Meadows in einem noch unveröffentlichten Buch, aus dem die britische Zeitung "Guardian" (Mittwoch) zitiert. In einer Stellungnahme erklärte Trump, "die Geschichte, dass ich vor oder während der ersten Debatte Covid hatte, ist Fake News". WASHINGTON - Beim ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump soll ein Corona-Test im vergangenen Jahr schon vor einer Fernsehdebatte mit seinem damaligen Herausforderer Joe Biden positiv ausgefallen sein. (Boerse, 01.12.2021 - 18:04) weiterlesen...