Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Medien, ErnÀhrung

LONDON - Im Kampf gegen Fettleibigkeit bei Kindern verschĂ€rft die britische Regierung die Regeln fĂŒr TV- und Online-Werbung.

24.06.2021 - 17:35:30

Kampf gegen Fettleibigkeit bei Kindern: London beschrĂ€nkt TV-Werbung. Von 2023 an darf im Fernsehen zwischen 21.00 Uhr und 5.30 Uhr nicht mehr fĂŒr Lebensmittel mit hohem Fett-, Salz- und Zuckergehalt geworben werden und Unternehmen dĂŒrfen keine bezahlte Online-Werbung mehr schalten, wie das Gesundheitsministerium in London am Donnerstag mitteilte. Betroffen sind unter anderem Produkte wie Schokolade, Softdrinks, Eis, Kekse, Chips und Pizza.

"Diese BeschrĂ€nkungen werden dazu beitragen, Kinder vor der Entwicklung langfristig ungesunder Essgewohnheiten zu schĂŒtzen und die Gesundheit des Landes zu verbessern", betonte das Ministerium. Allerdings gibt es Ausnahmen. So gelten die Regeln fĂŒr einzelne Produkte und nicht fĂŒr ganze Produktlinien und nicht fĂŒr Hersteller mit weniger als 250 BeschĂ€ftigten. Außerdem werden auch als gesund geltende Lebensmittel und GetrĂ€nke, die etwa zu hohe Zuckergehalte aufweisen, ausgenommen, so kann etwa weiterhin fĂŒr Honig, Olivenöl, Avocados und den beliebten Brotaufstrich Marmite geworben werden.

Das Werbeverbot könnte dazu fĂŒhren, dass 7,2 Milliarden Kalorien von den SpeiseplĂ€nen der Kinder entfernt werden, betonte das Ministerium. Damit könnte die Zahl fettleibiger Kinder in den kommenden Jahr um mehr als 20 000 reduziert werden. SchĂ€tzungen zufolge ist ein Drittel aller Kinder, die in Großbritannien die Grundschule beenden, ĂŒbergewichtig oder fettleibig. Premierminister Boris Johnson, der selbst einige Kilo zu viel auf den Rippen hat, hat den Kampf gegen Adipositas zur Chefsache gemacht, auch unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. "Abnehmen ist eine der Möglichkeiten, das Corona-Risiko zu verringern", hatte Johnson gesagt.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch lobte den Schritt und forderte Ă€hnliche BeschrĂ€nkungen in Deutschland. "Erst eine Limo-Steuer, jetzt ein striktes Junkfood-Werbeverbot: Großbritannien macht ernst im Kampf gegen die Adipositas-Epidemie", sagte Foodwatch-Expertin Saskia Reinbeck. "Die britische Regierung setzt um, was Fachorganisationen wie die (Weltgesundheitsorganisation) WHO schon seit Jahren fordern." Reinbeck kritisierte vor allem ErnĂ€hrungsministerin Julia Klöckner (CDU): "Die Bundesregierung hofft hingegen weiterhin vergeblich auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

SĂŒdafrikas PrĂ€sident ordnet Regierung neu - Finanzminister tritt ab. Das bei der Welle der Gewalt in die Kritik geratene Staatssicherheitsministerium wird kĂŒnftig direkt dem PrĂ€sidialamt zugeordnet. Auch das Verteidigungsministerium wird neu besetzt. Zudem wird es kĂŒnftig ein eigenes Wasserministerium geben. In einer TV-Rede am Donnerstagabend gab Ramaphosa zudem mehrere Neubesetzungen bekannt, nachdem der durch KorruptionsvorwĂŒrfe belastete Gesundheitsminister Zweli Mkhize und auch der Finanzminister Tito Mboweni auf eigenen Wunsch zurĂŒcktraten. JOHANNESBURG - Nach den tagelangen Protesten und PlĂŒnderungen in Teilen SĂŒdafrikas mit mindestens 337 Toten bildet PrĂ€sident Cyril Ramaphosa sein Kabinett um. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 21:41) weiterlesen...

Johnson nach Kommentar ĂŒber Thatchers Kohle-Politik in der Kritik. Bei einem Besuch einer Offshore-Windfarm in Schottland hatte Johnson am Donnerstag behauptet, Thatcher habe Großbritannien durch die Schließungen der Minen "einen frĂŒhen Start" in Richtung Energiewende gegeben und den britischen Kohleausstieg beschleunigt. FRASERBURGH - Der britische Premier Boris Johnson ist nach einem Kommentar ĂŒber die Schließung vieler Kohleminen durch Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in die Kritik geraten. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 20:39) weiterlesen...

RKI: Inzidenzanstieg zunehmend auch in Altersgruppen bis 49 Jahre. BERLIN - Nach raschen Zunahmen vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen scheinen sich Corona-Ansteckungen auch wieder vermehrt bei Erwachsenen mittleren Alters in Deutschland auszubreiten. "Der derzeitige Anstieg der Inzidenz ist vor allem in den Altersgruppen der 10- bis 34-JÀhrigen zu beobachten, obwohl sich diese Tendenz inzwischen auch in den Altersgruppen bis 49 abzeichnet", schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Wochenbericht zu Covid-19 vom Donnerstagabend. Die Angaben beziehen sich auf die Zeit bis 1. August. "Die GesundheitsÀmter können nicht alle Infektionsketten nachvollziehen", hÀlt das RKI fest. RKI: Inzidenzanstieg zunehmend auch in Altersgruppen bis 49 Jahre (Wirtschaft, 05.08.2021 - 19:32) weiterlesen...

NRW-Regierung rechnet mit FlutschĂ€den in zweistelliger Milliardenhöhe. Das wurde am Donnerstag in DĂŒsseldorf nach einer Sondersitzung des Landeskabinetts aus Regierungskreisen bekannt. DÜSSELDORF - Nordrhein-Westfalens Landesregierung geht nach einer umfassenden Erhebung mit fast allen betroffenen Kommunen im Land von HochwasserschĂ€den in zweistelliger Milliardenhöhe aus. (Boerse, 05.08.2021 - 19:20) weiterlesen...

Regierung genehmigt schwĂ€bische Sparkassenfusion. Die Genehmigung zum Zusammenschluss zur neuen Sparkasse Schwaben-Bodensee sei erteilt, gab die Bezirksregierung am Donnerstag bekannt. AUGSBURG - Bayern bekommt eine neue Großsparkasse: Die Kreissparkasse Augsburg und das Schwesterinstitut Memmingen-Lindau-Mindelheim haben von der Regierung von Schwaben grĂŒnes Licht fĂŒr eine Fusion bekommen. (Boerse, 05.08.2021 - 18:48) weiterlesen...

Corona-FĂ€lle in Großbritannien steigen wieder an. Am Donnerstag wurden erstmals wieder mehr als 30 000 Neuinfektionen gemeldet, wie aus den offiziellen Zahlen der britischen Regierung hervorgeht. In den vergangenen Tagen hatten die tĂ€glichen Fallzahlen darunter gelegen. LONDON - Nach einem ĂŒberraschenden RĂŒckgang der Corona-Zahlen in Großbritannien ist die Zahl der Neuinfektionen wieder angestiegen. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 18:39) weiterlesen...