Haushalt, Steuern

LONDON - Großbritannien will den regulären Einsatz selbstfahrender Autos auf Straßen im Land bis 2021 möglich machen.

19.11.2017 - 18:58:39

London will Regeln für Tests mit selbstfahrenden Autos lockern. Das geht aus einer Mitteilung des britischen Finanzministeriums hervor. Demnach will Finanzminister Philip Hammond in dieser Woche bei der Vorlage des Haushalts Maßnahmen vorstellen, damit bald schon vollkommen autonom fahrende Autos auf britischen Straßen getestet werden können.

Wie die "Financial Times" berichtete, könnten bereits 2019 selbstfahrende Autos zu Testzwecken auf Straßen im ganzen Land fahren, die weder von innen noch von außen durch Menschen überwacht werden. Jaguar Land Rover testet zwar bereits selbstfahrende Autos in Coventry, doch dabei ist immer ein Mensch an Bord, der im Notfall eingreifen kann.

Großbritannien wäre mit den geplanten Lockerungen eines der liberalsten Länder der Welt, was Tests mit der Technologie angeht. Sie könnten sowohl im Stadtverkehr mit vielen Teilnehmern stattfinden, als auch auf Landstraßen, wo es teilweise keine deutlichen Fahrbahnbegrenzungen gibt.

"Manche würden sagen, das ist ein kühner Schritt. Aber wir müssen diese Technologien vereinnahmen, wenn wir Großbritannien in die nächste industrielle Revolution führen wollen", sagte Hammond am Sonntag in einem Interview der BBC. Er selbst habe noch nie in einem selbstfahrenden Autos gesessen, gab der Schatzkanzler zu.

Die Maßnahme ist nur eine von vielen, mit denen sich das Land für die Zeit nach dem Brexit rüsten will. In der Haushaltsplanung sollen unter anderem auch 400 Millionen Pfund (knapp 450 Millionen Euro) für den Ausbau von Ladestationen für Elektroautos bereitgestellt werden. Zudem will London 100 Millionen Pfund für Subventionen für den Kauf umweltfreundlicher Autos zur Verfügung stellen. Mit 20 Millionen Pfund will die Regierung Unternehmen unterstützen, die im Bereich künstliche Intelligenz tätig sind.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Hendricks will Grundsteuer-Reform als Spekulanten-Bremse. "Kommunen müssen die Möglichkeit erhalten, für baureife, aber unbebaute Grundstücke erheblich mehr Grundsteuer zu verlangen als für bebaute", sagt Hendricks dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Sie gehe davon aus, dass eine solche Reform mit der Union zu machen sei. BERLIN - Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) will die Reform der Grundsteuer gegen Grundstücksspekulationen nutzen. (Wirtschaft, 19.01.2018 - 18:18) weiterlesen...

Zypries: Deutsches Steuersystem muss wettbewerbsfähiger werden. "Einiges haben wir in der letzten Legislaturperiode schon erreicht, aber es muss weitergehen", sagte Zypries am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Einen Steuersenkungswettbewerb allerdings werden wir nicht mitmachen, das bringt die Staaten nicht voran." Einzelheiten nannte Zypries nicht. BERLIN - Das deutsche Steuersystem muss aus Sicht von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) auch als Reaktion auf die Steuerreform in den USA wettbewerbsfähiger werden. (Wirtschaft, 19.01.2018 - 14:48) weiterlesen...

'Shutdown' oder nicht? - Spannung in den USA steigt. WASHINGTON - In den USA steht ein Herunterfahren von Regierung und Verwaltung aus finanziellen Gründen weiter auf Messers Schneide. Um 24.00 Uhr (Ortszeit) läuft in der Nacht zu Samstag eine Frist ab, bis zu der von Kongress und Weißem Haus ein Kompromiss gefunden sein muss. In der Nacht zum Freitag stimmte das Repräsentantenhaus zwar mit klarer Mehrheit der Republikaner einem Gesetzentwurf zu, der eine solche Schließung erneut kurzfristig bis zum 16. Februar vermeiden würde. Entscheidend ist aber nun die Abstimmung im Senat, der zweiten Kongresskammer. 'Shutdown' oder nicht? - Spannung in den USA steigt (Wirtschaft, 19.01.2018 - 06:32) weiterlesen...

Repräsentantenhaus stimmt Maßnahme zur 'Shutdown'-Vermeidung zu. WASHINGTON - In den USA rückt ein "Shutdown" näher, der das Herunterfahren weiter Teile von Regierung und Verwaltung bedeuten würde. Am Donnerstagabend (Ortszeit) stimmte zwar das Repräsentantenhaus in Washington mit klarer Mehrheit der Republikaner einem Gesetzentwurf zu, der eine solche Schließung erneut kurzfristig bis zum 16. Februar vermeiden würde. Die Abstimmung endete mit 230 zu 197 Stimmen. Entscheidend wird aber am Freitag die Abstimmung im Senat sein, der zweiten Kammer des US-Kongresses. Repräsentantenhaus stimmt Maßnahme zur 'Shutdown'-Vermeidung zu (Wirtschaft, 19.01.2018 - 05:53) weiterlesen...

Krise um Regierungs-'Shutdown' in Washington spitzt sich zu (Wirtschaft, 18.01.2018 - 19:58) weiterlesen...

Software AG erwartet künftig höhere Gewinne durch US-Steuerreform. Im Geschäftsjahr 2018 dürfte die Reform nach ersten Berechnungen zu einem Anstieg des Ergebnisses je Aktie (EPS) von 5 bis 10 Prozent führen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Auch in den darauf folgenden Perioden werde sich die Steuerentlastung voraussichtlich in einer ähnlichen Größenordnung positiv auf den Gewinn auswirken. Im Geschäftsjahr 2017 steht der Steuerersparnis ein einmaliger US-Steuermehraufwand im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich gegenüber. DARMSTADT - Die Software AG erwartet durch die US-Steuerreform einen positiven Einfluss auf ihren Gewinn. (Boerse, 18.01.2018 - 18:38) weiterlesen...