Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

ASTRAZENECA, GB0009895292

LONDON - Großbritannien verweigert die Auskunft über die Exporte von Corona-Impfstoff in andere Länder - unter anderem mit Verweis auf kommerzielle Interessen der beteiligten Pharmaunternehmen.

11.05.2021 - 15:15:29

Britische Regierung verweigert Auskunft über Impfstoffexporte. In einer Antwort der konservativen Regierung von Premierminister Boris Johnson auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur heißt es, die Daten über solche Ausfuhren lägen vor. Aus Rücksicht auf kommerzielle Interessen und Fragen der nationalen Sicherheit könne jedoch keine Auskunft erteilt werden.

"Die angeforderten Informationen enthalten kommerziell sensible Informationen und wir gehen davon aus, dass die Veröffentlichung dieser Informationen die kommerziellen Interessen der betroffenen Unternehmen beeinträchtigten würde", heißt es in dem Schreiben des Wirtschaftsministeriums. Die Regierung verwies zudem auf Sicherheitsbedenken. "Impfstoffe sind ein wertvolles Gut mit einer sehr hohen Nachfrage weltweit; daher ist es aus Sicherheitsgründen nicht möglich, im Detail Auskunft zu geben über die Zahl der ausgeführten Impfdosen und die Länder, in die sie gingen."

Die EU hatte Großbritannien vorgeworfen, Impfstoffexporte zu blockieren, und führte unter anderem deswegen einen Exportkontrollmechanismus ein. Auslöser war eine drastische Reduzierung der versprochenen Liefermenge an die EU durch den britisch-schwedischen Hersteller Astrazeneca . Großbritannien war von dem Engpass jedoch kaum betroffen. Gegen das Unternehmen hat die EU inzwischen mehrere rechtliche Verfahren eingeleitet.

London wies den Vorwurf und bezichtigte die EU, ihrerseits Impfnationalismus zu betreiben. Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wurden bis Anfang Mai 200 Millionen Impfstoffdosen aus der EU exportiert. Zahlen von März zufolge war Großbritannien weltweit der größte Importeur von Impfstoffen aus der EU. Ob und wie viele in die andere Richtung gingen, ist nicht genau bekannt. Nach Angaben aus Brüssel war es so gut wie nichts.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Astrazeneca verlegt Firmenzentrale von Wedel nach Hamburg. "Die Planung dafür läuft bereits seit über zwei Jahren. Der genaue Zeitpunkt des Umzuges steht noch nicht fest", sagte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" berichtet. WEDEL/HAMBURG - Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca will den Sitz seiner Deutschlandzentrale von Wedel (Kreis Pinneberg) ins unmittelbar benachbarte Hamburg verlegen. (Boerse, 15.06.2021 - 15:07) weiterlesen...

Astrazeneca verfehlt Studienziel mit Corona-Prüfmedikament. Das auf einem Antikörper beruhende Prüfmittel AZD7442 habe in einer Studie nicht den primären Endpunkt erreicht, teilte das Unternehmen am Dienstag in Cambridge mit. CAMBRIDGE - Der britische Pharmakonzern Astrazeneca muss einen Rückschlag in der Forschung an einem Corona-Medikament hinnehmen. (Boerse, 15.06.2021 - 09:07) weiterlesen...

WDH: Johnson lehnt Patentaufhebung bei Corona-Impfstoffen ab. (im zweiten Absatz, zweiter Satz, wurde berichtigt: Mehr als eine halbe Milliarde Menschen sei geschützt) WDH: Johnson lehnt Patentaufhebung bei Corona-Impfstoffen ab (Boerse, 13.06.2021 - 17:24) weiterlesen...

Johnson lehnt Patentaufhebung bei Corona-Impfstoffen ab. Zentral sei, weltweit Produktionsstätten aufzubauen, vor allem in Afrika, sagte Johnson zum Abschluss des G7-Gipfels im südwestenglischen Cornwall. Auch Know-how müsse geteilt werden. Aber zugleich müssten Anreize für Innovationen geschützt werden, mahnte Johnson. Der richtige Weg sei es, Impfstoffe zum Selbstkostenpreis zu verteilen, wie es der britisch-schwedische Konzern Astrazeneca tut. CARBIS BAY - Der britische Premierminister Boris Johnson lehnt eine Aufhebung von Patenten für die Herstellung von Corona-Impfstoffen weiterhin ab. (Wirtschaft, 13.06.2021 - 16:58) weiterlesen...

Italien lockert Corona-Regeln - Astrazeneca nur an Menschen über 60. Ab kommender Woche sollen weitere Regionen in die sogenannte Weiße Zone mit den lockersten Corona-Regeln fallen, wie Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitag in Rom sagte. Dazu gehören ihm zufolge unter anderem die norditalienischen Regionen Emilia-Romagna und Piemont, die Lombardei mit der Metropole Mailand, die Autonome Provinz Trient, Latium mit der Hauptstadt Rom und Apulien. ROM - Italien lockert in vielen Landesteilen weiter die Corona-Beschränkungen und hat die Regeln für die Verabreichung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca geändert. (Boerse, 11.06.2021 - 18:30) weiterlesen...

G7-Staaten horten Impfstoffe - für arme Länder reicht es nicht. Was großzügig klingt, verdeckt Kritikern zufolge, dass in der Pandemie doch erstmal jedes Land an sich denkt. CARBIS BAY - Mit der Lieferung von rund einer Milliarde Impfdosen für ärmere Länder wollen die reichen Industrienationen (G7) auf dem Gipfel im englischen Cornwall ihre Hilfsbereitschaft demonstrieren. (Wirtschaft, 11.06.2021 - 16:51) weiterlesen...