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Transport, Verkehr

LONDON - Die Pläne für den Ausbau des Londoner Flughafens Heathrow haben vor Gericht Rückenwind erhalten.

16.12.2020 - 13:52:01

Gericht stützt Ausbaupläne für Londoner Flughafen Heathrow. Der Oberste Gerichtshof in London widerrief am Mittwoch einen Beschluss des Court of Appeal, wonach der geplante Bau einer dritten Start- und Landebahn unvereinbar mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens ist. Die Richter urteilten, die Pläne hätten zum damaligen Zeitpunkt mit den geltenden Klimaschutzauflagen übereingestimmt. Damit kann der Flughafenbetreiber nun den Antrag für den Ausbau stellen.

Gegen die Erweiterung eines der größten europäischen Flughäfen haben mehrere Londoner Bezirke, Umweltorganisationen und Londons Bürgermeister Sadiq Khan geklagt. Sie fürchten schädliche Folgen für Umwelt und Gesundheit, wenn dort täglich Hunderte Flugzeuge zusätzlich starten und landen. Zudem müssten einer dritten Bahn Hunderte Wohnhäuser weichen.

Klima- und Umweltschützer zeigten sich enttäuscht. "Wenn man so handelt, nachdem man einen "Klimanotfall" erklärt hat, dann hat vielleicht nicht jeder die Bedeutung des Begriffs vollständig verstanden", schrieb die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg auf Twitter.

Der Airport begrüßte die Entscheidung dagegen. "Dies ist das richtige Ergebnis für das Land, damit ein globales Großbritannien wirklich Realität werden kann. Nur durch den Ausbau des größten Flughafens Großbritanniens können wir ganz Großbritannien mit allen wachsenden Märkten der Welt verbinden und so dazu beitragen, Hunderttausende von Arbeitsplätzen in allen Ländern und Regionen unseres Landes zu schaffen", teilte der Flughafen mit.

Trotz des Richterspruchs ist aber nach wie vor unsicher, ob der Flughafen tatsächlich ausgebaut wird. Die Corona-Krise hat die Luftfahrtbranche und damit auch die Flughäfen stark getroffen. So verzeichnete Heathrow im November 88 Prozent weniger Fluggäste als im Vorjahresmonat. Weil auch die Aussichten düster sind, bleibt das Terminal 4 im kommenden Jahr geschlossen.

@ dpa.de

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