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Rolls-Royce, GB00B63H8491

LONDON - Die Corona-Pandemie hat den britischen Triebwerkshersteller Rolls-Royce im vergangenen Jahr noch tiefer in die roten Zahlen gerissen.

11.03.2021 - 10:20:29

Corona drückt Triebwerkshersteller Rolls-Royce noch tiefer in die Verlustzone. Weil das Virus die Luftfahrtbranche in eine Krise stürzte, stand unter dem Strich ein Verlust von fast 3,2 Milliarden britischen Pfund (3,7 Mrd Euro), wie der Konzern am Donnerstag in London mitteilte. Im Vorjahr hatte sich das Defizit bereits auf 1,3 Milliarden Pfund belaufen. Der Umsatz des Konzerns brach um 29 Prozent auf 11,8 Milliarden Pfund ein.

aus den USA, Safran aus Frankreich, dem US-Unternehmen Pratt & Whitney und der deutschen MTU haben sich die Briten ganz auf Antriebe für Großraumflugzeuge von Boeing und Airbus verlegt, die auf Langstreckenverbindungen zum Einsatz kommen. Airline-Manager und Flugzeughersteller erwarten, dass sich das Geschäft mit Fernflügen als Letztes von der Krise erholt.

Daher macht sich Konzernchef East keine Illusionen darüber, dass Rolls-Royce auch 2021 eine Milliardensumme verbrennen dürfte. Er rechnet mit einem freien Barmittelabfluss von rund zwei Milliarden Pfund - vor allem in der ersten Jahreshälfte. Im abgelaufenen Jahr hatte der Konzern noch mehr als doppelt so viel Geld verbrannt. Für das Jahr 2022 erwartet das Management dann aber wieder einen Barmittelzufluss von 750 Millionen Pfund.

@ dpa.de