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Transport, Verkehr

LONDON - Die britische Regierung geht davon aus, dass der iranische Öltanker "Adrian Darya-1" entgegen anderslautender Zusicherungen aus Teheran seine Ladung in Syrien abgeliefert hat.

10.09.2019 - 17:46:24

London: Iranischer Supertanker hat Öl nach Syrien geliefert. Das teilte das Außenministerium in London am Dienstag mit.

"Der Verkauf von Öl an das brutale Regime Assads ist Teil eines Verhaltensmusters der iranischen Regierung, das die Sicherheit in der Region beeinträchtigen soll", sagte der britische Außenminister Dominic Raab einer Mitteilung zufolge. Der iranische Botschafter sei ins Außenministerium einbestellt worden. Großbritannien werde das Thema auch bei den Vereinten Nationen zur Sprache bringen.

Das iranische Schiff war mehr als sechs Wochen lang in Gibraltar unter dem Vorwurf festgehalten worden, das EU-Embargo gegen Syrien zu unterlaufen. Das oberste Gericht des britischen Überseegebiets an der Südspitze der iberischen Halbinsel gab den Tanker schließlich frei.

Danach bewegte sich das Schiff im östlichen Mittelmeer. Der Kapitän hatte zunächst angegeben, nach Griechenland fahren zu wollen. Später hieß es, es wolle Häfen in der Türkei ansteuern. Anfang dieser Woche schaltete der Tanker offenbar das Signal aus, mit dem er geortet werden kann. Zu diesem Zeitpunkt lag er rund 85 Kilometer vor der Küste des Libanons und Syriens. Zu seinem Zielort gab es keine Angaben.

Die USA haben alle Mittelmeerstaaten unter Druck gesetzt, dem Tanker keinen Ankerplatz zu gewähren. Sie versuchen im Konflikt mit dem Iran, dessen Ölexporte auf null zu bringen. Teheran ist im syrischen Bürgerkrieg ein wichtiger Verbündeter der syrischen Regierung. US-Sicherheitsberater John Bolton hatte schon vor Tagen gewarnt, das Schiff habe Syrien angesteuert.

@ dpa.de

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