Tourismus, Getränke

LONDON - Der britischen Club-Branche fehlen derzeit die Türsteher.

18.10.2021 - 10:04:29

Problem für Clubs: In Großbritannien fehlen die Türsteher. "Wenn der Mangel größer wird, kann das zu einer Bedrohung für die öffentliche Sicherheit werden", sagte der Chef der Night Time Industries Association, Michael Kill, wie der Sender Sky News am Montag berichtete. Während der Pandemie, als Clubs und Bars für viele Monate geschlossen blieben, hätten viele die Branche verlassen und sich Jobs mit angenehmeren Arbeitszeiten gesucht.

"Auch der Brexit hat nicht geholfen, auch wenn er nicht der einzige Faktor ist, der hier eine Rolle spielt", sagte Kill. Viele Arbeitskräfte aus der EU haben das Vereinigte Königreich während der Pandemie verlassen. Neue Brexit-Visaregeln führen nun dazu, dass die wenigsten zurückkehren. Das führt in etlichen Branchen zu Problemen, am drastischsten waren bislang die Auswirkungen fehlender Lastwagenfahrer, die zu leeren Supermarktregalen und ausgetrockneten Tankstellen führten.

Der Night Time Industries Association zufolge hatten bis zum vergangenen Monat rund einer von fünf Club- oder Gastronomiebetrieben in Großbritannien geschlossen oder die Öffnungszeiten eingeschränkt, weil es an Sicherheitspersonal fehlte.

Peter Marks, Chef von Rekom UK, der mehrere britische Clubketten betreibt, berichtete von steigenden Kosten, die der Branche durch höhere Löhne, Energiepreise und der wieder höheren Mehrwertsteuer entstanden seien. "Die Kosten sind um rund 15 Prozent gestiegen", sagte Marks dem Sender Sky News.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH: Südkorea beschließt Quarantänepflicht bei allen Einreisen (Vier (nicht: fünf) Heimkehrer aus Nigeria im zweiten Absatz) (Boerse, 01.12.2021 - 17:00) weiterlesen...

KORREKTUR: Frankreich verschärft Einreiseregeln für Ungeimpfte. (Frist für PCR-Test wurde für Deutschland bereits Mitte November verkürzt) KORREKTUR: Frankreich verschärft Einreiseregeln für Ungeimpfte (Boerse, 01.12.2021 - 16:03) weiterlesen...

Hessen verschärft Corona-Bußgeldkatalog. WIESBADEN - Hessen hat die Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Regeln teils deutlich angehoben. Wer gegen die Maskenpflicht beispielsweise als Kunde, Patient oder Fahrgast verstößt, muss künftig 100 Euro bezahlen, wie aus der neuen Verordnung hervorgeht. Bislang waren 50 Euro fällig. Wenn ein Besucher oder Gast falsche oder unvollständige Angaben zur Kontaktverfolgung macht, drohen 200 Euro Bußgeld - statt wie bislang 100 Euro. Empfängt jemand trotz angeordneter Quarantäne Besuch, dann kann das mit 500 Euro Bußgeld geahndet werden. Der neue Bußgeldkatalog gilt seit 25. November. Hessen verschärft Corona-Bußgeldkatalog (Wirtschaft, 01.12.2021 - 15:58) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Impfpflicht, 'Impfknall' - Bund und Länder beraten Vorgehen. Bund und Länder bereiteten am Mittwoch die nächste Gesprächsrunde zwischen den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten und der Bundesregierung vor, die an diesem Donnerstag entsprechende Beschlüsse fassen soll. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) kündigte eine solche Runde am Mittwoch an. BERLIN - Wegen der angespannten Corona-Lage müssen sich die Bürger kurzfristig auf schärfere Maßnahmen einstellen. (Boerse, 01.12.2021 - 15:45) weiterlesen...

WDH: Frankreich verschärft Einreiseregeln für Ungeimpfte. Satz des 2. (Im 1. (Wirtschaft, 01.12.2021 - 15:12) weiterlesen...

Tui plant Teilauflösung von Geschäftsreise-Sparte - 2022 Gespräche. Das Management setzte die Belegschaft am Mittwoch über den grundsätzlichen Plan hierzu in Kenntnis. Demnach wird der Bereich First Business Travel (FBT) als eigenständige Einheit "in der vorhandenen Form nicht weitergeführt". Wie es in einer internen Mitarbeiterinformation weiter hieß, wolle man die bisherigen Aktivitäten künftig "auf ein Mindestmaß" verringern. Konkrete Verhandlungen über die Zukunft der mehr als 300 betroffenen Beschäftigten sollen im Januar beginnen. HANNOVER - Tui Deutschland will seine Sparte für Geschäftsreisen zum Großteil auflösen. (Boerse, 01.12.2021 - 15:08) weiterlesen...