MERCK & CO INC, US58933Y1055

LONDON - Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca rechnet für 2018 nach jahrelangen Rückgängen wieder mit höheren Erlösen.

02.02.2018 - 09:41:24

AstraZeneca erwartet wieder höhere Erlöse - Gewinn wird aber weiter sinken. Der Produktumsatz soll um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz steigen, teilte das Unternehmen am Freitag mit seiner Jahresbilanz in London mit. Die Gewinnaussichten bleiben allerdings trübe: Der Kerngewinn je Aktie soll mit 3,30 bis 3,50 Dollar deutlich hinter den 4,28 Dollar aus dem vergangenen Jahr zurückbleiben.

2017 hatte sich der bereits länger herrschende Abwärtstrend noch fortgesetzt. Die Gesamterlöse gingen um zwei Prozent auf 22,5 Milliarden Euro zurück. Der Überschuss sank sogar um 16 Prozent auf rund 2,9 Milliarden Dollar. An der Londoner Börse verlor die AstraZeneca-Aktie zum Handelsstart bis zu drei Prozent an Wert.

Konzernchef Pascal Soriot will das Unternehmen daher zu einem starken Produktentwickler umbauen. So will er die rückläufigen Einnahmen bei älteren Arzneien wie dem Herzmittel Crestor ausgleichen, das seinen Patentschutz verloren hat. So soll das Krebsmittel Calquence bis zum Jahr 2023 zu einem Blockbuster werden. Das Mittel erhielt zuletzt die Zulassung in den USA. Und Imfinzi wurde bereits zuvor zur Behandlung von Lungenkrebs zugelassen.

Seine Zuversicht für 2018 sieht Soriot durch die jüngste Entwicklung untermauert. "AstraZenecas Umsätze haben sich im Laufe des Jahres verbessert", sagte er mit Blick auf 2017. Zudem habe AstraZeneca seine Kosten für Forschung und Entwicklung im vergangenen Jahr gesenkt. Die allgemeinen Vertriebs- und Verwaltungskosten seien zwar unter dem Strich gestiegen, bereinigt um Sonderposten aber ebenfalls zurückgegangen.

Bei der Entwicklung bestimmter Krebsmedikamente holt sich AstraZeneca seit vergangenem Sommer Hilfe vom US-Pharmariesen Merck & Co . Die Kooperationen mit Merck & Co und anderen Pharma-Konzernen, bei denen es vor allem um Lizenzen und den Verkauf von Rechten an Medikamenten geht, stehen aber auch in der Kritik. Investoren hatten sich kritisch geäußert, da Umsatz auf Kosten von Gewinn erreicht werde, der bei Dividendenzahlung eine Rolle spielt.

Für das abgelaufene Jahr sollen die AstraZeneca-Aktionäre insgesamt eine Dividende von unverändert 2,80 Dollar je Aktie erhalten. Das Management bekannte sich zu einer "progressiven Dividendenpolitik".

@ dpa.de

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