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LONDON / BASEL - Der Pharmakonzern Novartis blickt mit Zuversicht auf seine eigene Projektpipeline.

05.11.2018 - 07:46:25

Novartis sieht Medikamenten-Nachschub mit zahlreichen Kassenschlagern gefüllt. Die Schweizer verfügen über 26 mögliche Kandidaten, die Spitzenumsätze von mehr als einer Milliarde US-Dollar erzielen könnten, wie Novartis am Montag vor einer Veranstaltung seiner Forschungs- und Entwicklungssparte in London mitteilte.

Die Hälfte der Kandidaten befindet sich den Angaben zufolge bereits in der klinischen Entwicklung. Neun weitere dürften im Laufe des kommenden Jahres dazukommen. Dabei ist Novartis sowohl in der Zell-, Gen- als auch der Bestrahlungstherapie unterwegs. Insgesamt plant der Konzern zwischen 2019 und 2021 bis zu 60 wichtige Zulassungsanträge einzureichen.

Mit Blick auf seinen Kandidaten AVXS101 zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie (SMA) Typ 1 sieht sich Novartis auf gutem Weg, die eigenen Ziele zu erreichen. Demnach dürften die wichtigen Zulassungsbehörden in den USA, Europa und Japan noch im ersten Halbjahr 2019 eine Entscheidung fällen. SMA ist eine Muskelschwundkrankheit.

Neben den neuen Kandidaten, die der Konzern auf den Markt bringen will, sollen auch die bereits lancierten Mittel wie Cosentyx, Entresto und Gilenya über Zulassungserweiterungen das Umsatzpotenzial steigern.

@ dpa.de

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