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HELLA KGaA Hueck & Co, DE000A13SX22

LIPPSTADT / NANTERRE - Der französische Automobilzulieferer Faurecia will seinen Konkurrenten Hella schlucken.

16.08.2021 - 12:50:30

Hella geht in französische Hände über - Zukunft an der Börse offen. Durch die Fusion soll der siebtgrößte Zulieferer weltweit entstehen. Die insgesamt 6,7 Milliarden Euro schwere Transaktion ist auch eine Reaktion auf die Veränderungen in der Autoindustrie mit Wachstumsfeldern wie Elektromobilität und autonomem Fahren. Ob Hella nach der Übernahme börsennotiert bleibt, ist noch offen.

gelistete Hella-Aktie verlor bis zur Mittagszeit mehr als drei Prozent auf rund 61 Euro. Damit lag ihr Kurs leicht oberhalb der Übernahmeofferte. Mit Blick auf die Einigung mit den Familiengesellschaftern werde Faurecia das Gebot wohl kaum erhöhen, schätzt Analyst Alexander Wahl vom Investmenthaus Stifel. Es werde wohl auch kein Gegengebot geben.

Es gebe keine Mindestannahmeschwelle für die Offerte an die anderen Aktionäre, schrieb Warburg-Experte Marc-Rene Tonn. Faurecia dürfte seiner Auffassung nach aber zumindest einen Anteil von 75 Prozent anstreben. Die Übernahme an sich überzeuge, schrieb Experte Romain Gourvial von Berenberg. Das gemeinsame Produktangebot der Unternehmen verbessere sich deutlich. Die Expertise von Hella mit Blick auf Elektromobilität ergänze das Wasserstoff-Know-how von Faurecia. Die Aktie der Franzosen legte in Paris um fast 10 Prozent zu.

Die Hella-Aktie war nach einem Bericht des "Manager Magazins" über die Verkaufspläne der Familie von rund 45 Euro im April bis auf das Rekordhoch von fast 69 Euro Anfang August gestiegen. Zu dieser Zeit hatten Berichte über eine Offerte in dieser Höhe die Runde gemacht. Auch der deutsche Zulieferer Mahle soll laut Medienberichten unter den Bietern gewesen sein. In den Tagen danach machte sich allerdings wieder etwas Ernüchterung breit, so dass der Kurs wieder auf 63 Euro absackte.

@ dpa.de