Monsanto, US61166W1018

LEVERKUSEN - Im Zuge der geplanten Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto verkauft werden, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Leverkusen mitteilte.

11.04.2018 - 15:34:43

Bayer geht für Monsanto-Kauf weiter auf Kartellwächter zu. Für bestimmte Anwendungen wird Bayer dann eine Lizenz erhalten.

Die Europäische Kommission erklärte parallel, zwei Änderungen der ursprünglich von Bayer gemachten Zugeständnisse genehmigt zu haben. Die EU hatte erst im März dem Monsanto-Kauf unter Auflagen zugestimmt.

Bisher war geplant, dass BASF Lizenzen für das Digital-Farming-Geschäft bekommt. Dabei geht es etwa um die computergesteuerte Ausbringung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Zudem sollen bestimmte Saatgutbehandlungsmittel dem deutschen Rivalen angeboten werden. Dafür stehe das Monsanto-Mittel NemaStrike gegen Bodenschädlinge nicht mehr zum Verkauf.

Bayer begründete die Schritte mit Hinweisen von Kartellwächtern. Die nun angekündigten Änderungen könnten im Zusammenhang mit dem noch ausstehenden Okay aus den USA stehen. Um die US-Wettbewerbswächter zu überzeugen, stimmten Bayer und Monsanto laut einem Bericht des "Wall Street Journal" vom Montag dem Verkauf zusätzlicher Vermögenswerte zu.

Die zuständige Abteilung des US-Justizministeriums habe entschieden, die Transaktion unter Auflagen zu genehmigen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen weiter. Die Bayer-Aktien hatten daraufhin deutlich zugelegt. Am Mittwoch reagierten sie nun kaum.

Zwar fehlen noch die Zustimmungen von Ländern wie Mexiko und Russland. Das ausstehende Ja der USA ist aber der größte Stolperstein für Bayer. Zudem stehen die Leverkusener auch in Russland kurz vor einer Einigung, wie die russische Nachrichtenagentur Ria am Mittwoch berichtete.

Der Konzern hält am Ziel fest, den mehr als 60 Milliarden Dollar (rund 49 Mrd Euro) schweren Monsanto-Kauf noch im laufenden zweiten Quartal abzuschließen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Russland erlaubt Bayer die Monsanto-Übernahme unter Bedingungen. Russland hat das Geschäft genehmigt - allerdings unter Auflagen. So wird Bayer ein Forschungszentrum im Land bauen und bestimmte Technologien mit russischen Agrarunternehmen teilen, wie Igor Artemyev, der Chef der russischen Wettbewerbsbehörde FAS, am Freitag in Moskau sagte. Eine detaillierte Stellungnahme wird nach seinen Worten bald folgen. MOSKAU - Die geplante Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto durch Bayer hat eine weitere wichtige Hürde genommen. (Boerse, 20.04.2018 - 10:32) weiterlesen...

Hannover: Kaum Chancen für Glyphosat-Verbot. "Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt nichts in der Hand, das für ein Verbot spricht. Das hätte vor Gericht keinen Bestand", sagte die CDU-Politikerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag). Es fehlten im Moment wissenschaftliche Studien, die eine Gefährdung von Menschen durch das Mittel bei sachgemäßer Anwendung belegten. OSNABRÜCK - Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hält ein komplettes Verbot des umstrittenen Unkrautgifts Glyphosat derzeit für wenig wahrscheinlich. (Boerse, 19.04.2018 - 05:57) weiterlesen...

Klöckner stellt Glyphosat-Einschränkung vor - Schulze: Erster Schritt (Boerse, 17.04.2018 - 17:10) weiterlesen...

Klöckner will Glyphosat-Anwendung per Verordnung einschränken. In Haus- und Kleingärten soll der Wirkstoff künftig tabu sein - außer, es gibt nachweislich keine Alternative und der Gärtner hat einen Sachkundenachweis. Bauern sollen glyphosathaltige Mittel nur anwenden dürfen, wenn sogenannte Saumstrukturen ausreichend vorhanden sind. Das sind zum Beispiel Hecken, die Tieren einen Rückzugsraum bieten. Ausnahmen sind etwa für stark erosionsgefährdete Böden, gefährdete Ernten oder bestimmte Unkräuter wie Disteln und Quecken geplant. BERLIN - Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) will das umstrittene Unkrautgift Glyphosat für Privatleute weitgehend verbieten und die Anwendung in der Landwirtschaft einschränken. (Boerse, 17.04.2018 - 15:14) weiterlesen...

Klöckner will Glyphosat-Verbot in Privatgärten und Parks. In der Landwirtschaft soll die Anwendung nur noch erlaubt sein, wo es Rückzugsräume etwa für Vögel gibt, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag in Berlin. Ein Verordnungsentwurf dazu gehe nun in die Ressortabstimmung. In Privatgärten dürften dann nur noch Profis mit Sachkundenachweis glyphosathaltige Mittel anwenden, wenn es nachweislich notwendig sei. BERLIN - Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner will die Anwendung des umstrittenen Unkrautgifts Glyphosat in privaten Gärten, öffentlichen Grünanlagen wie Parks und Sportplätzen, am Wasser und in Naturschutzgebieten verbieten. (Boerse, 17.04.2018 - 13:33) weiterlesen...

Bayer bereitet sich mit erster Kapitalerhöhung auf Monsanto-Kauf vor. Bereits vor der ursprünglich anvisierten Kapitalerhöhung gibt Bayer 31 Millionen neue Aktien aus, die Singapurs Staatsfonds Temasek zeichnet, wie der Leverkusener Konzern am Montagabend mitteilte. Bayer fließt so ein Bruttoemissionserlös von 3 Milliarden Euro zu. Die Bayer-Aktie gewann am Dienstagvormittag mehr als 2 Prozent. LEVERKUSEN - Der Pharma und Agrarchemiekonzern Bayer besorgt sich für die Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto frisches Kapital. (Boerse, 17.04.2018 - 11:02) weiterlesen...