VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

LEIPZIG - Die 24-Stunden-Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Sachsens sind am Freitag fortgesetzt worden.

02.02.2018 - 14:55:24

24-Stunden-Warnstreiks bei Autobauern Porsche, BMW und VW in Sachsen. Schwerpunkte waren die Autobauer Porsche und BMW in Leipzig sowie VW in Zwickau und Chemnitz. Die hohe Beteiligung zeige einmal mehr, dass die Kollegen bereit seien, für ihre Forderungen zu kämpfen, sagte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Leipzig, Bernd Kruppa. So hätten sich allein bis Freitagvormittag rund 1600 Porsche-Beschäftigte an dem Ausstand beteiligt. Am Nachmittag wollten Mitarbeiter im Leipziger BMW-Werk für 24 Stunden die Arbeit niederlegen.

Die Aktionen in Sachsen sind Teil der bundesweiten Warnstreiks, zu denen die IG Metall aufgerufen hatte. Arbeitgeber und Arbeitnehmer hatten sich bis zur fünften Verhandlungsrunde am vergangenen Wochenende nicht auf einen gemeinsamen Tarifabschluss verständigen können.

Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten 6 Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber haben annähernd 3 Prozent geboten. Knackpunkt der Tarifrunde ist aber die Forderung der IG Metall, dass jeder Beschäftigte seine Arbeitszeit von 35 auf 28 Stunden verkürzen können soll - mit teilweisem Lohnausgleich für Schichtarbeiter und Beschäftigte mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. Die Arbeitgeber halten sowohl diese Forderung als auch die 24-stündigen Arbeitsniederlegungen für rechtswidrig.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Vierte Verhandlungsrunde im Streit um VW-Haustarif steht bevor. Am Dienstag (16.00 Uhr) wird die Tarifrunde in Langenhagen bei Hannover fortgesetzt. Anfang Februar hatte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh die Arbeitgeberseite vor einer deutlichen Ausweitung der Warnstreiks gewarnt. "Zur Not werden wir den halben Konzern zum Stillstand bringen", sagte er. IG-Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger bezeichnete das VW-Angebot als "Mogelpackung". HANNOVER - Im Streit um den Haustarif bei Volkswagen gehen die Verhandlungen in die vierte Runde. (Boerse, 19.02.2018 - 09:32) weiterlesen...

IG Metall fordert 'blaue Plakette' für Diesel-Autos. "Die Bundesregierung darf sich nicht weiter verstecken. Sie muss endlich handeln", sagte Jörg Hofmann, der Erste Vorsitzende der IG Metall, der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Die Gewerkschaft IG Metall hat angesichts drohender Diesel-Fahrverbote in Städten die Bundesregierung massiv kritisiert und die Einführung einer "blauen Plakette" gefordert. (Boerse, 19.02.2018 - 05:24) weiterlesen...

Steigende Nachfrage bringt lange Lieferzeiten für E-Autos. Wie die "Automobilwoche" in ihrer neuen Ausgabe (Sonntag) berichtet, müssen Kunden bis zu einem Jahr auf ein neues Fahrzeug warten. Das gelte sowohl für deutsche Hersteller wie für Importeure. MÜNCHEN - Wer sich angesichts drohender Fahrverbote jetzt für ein Elektroauto entscheidet, muss sich auf lange Lieferzeiten einstellen. (Boerse, 18.02.2018 - 14:18) weiterlesen...

Protest gegen mögliche Diesel-Nachrüstungen auf Staatskosten. Autofahrer-Clubs, die Verbraucherzentralen, SPD und Grüne pochten darauf, dass die Autobauer für eventuelle Motoren-Umbauten zahlen müssten. "Die Kosten für mögliche technische Nachrüstungen sind von den Herstellern zu tragen", sagte ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Freitag. Ob es über zugesagte neue Abgas-Software hinaus zu solchen Nachbesserungen kommt, ist aber noch offen. BERLIN - Im Kampf gegen zu hohe Luftverschmutzung in deutschen Städten formiert sich massiver Protest gegen mögliche Nachbesserungen älterer Diesel vor allem auf Kosten des Staates. (Boerse, 16.02.2018 - 17:12) weiterlesen...

Volkswagen liefert Bullis mit Dieselmotoren ab März wieder aus. Der Schadstoffausstoß entspreche jetzt wieder den Vorschriften, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ/Samstag). Man habe für den T6 mit Pkw-Zulassung eine "technische Lösung zur Anpassung der Motorsteuerung entwickelt, durch die sich das Emissionsverhalten während der Regeneration des Partikelfilters verbessert", sagte ein Sprecher. Vom vorübergehenden Auslieferstopp waren laut Zeitung zwischen 10 000 und 15 000 Fahrzeuge betroffen. HANNOVER - Die Volkswagen -Nutzfahrzeugsparte will das neueste Bulli-Modell T6 mit Dieselmotoren ab März wieder ausliefern. (Boerse, 16.02.2018 - 15:40) weiterlesen...

Studie: Politik muss Mobilitätswende stärker vorantreiben. Ohne weitreichende Maßnahmen für einen grundlegenden Wandel würden nicht nur Umwelt- und Verkehrsprobleme ungelöst bleiben. Auch die Autoindustrie und der Wirtschaftsstandort Deutschland würden im internationalen Wettbewerb geschwächt. Das sind Kernergebnisse einer Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung für den SPD- und Grünen-nahen Verein Denkwerk Demokratie. Die Untersuchung wurde am Freitag in Berlin vorgestellt. BERLIN - Die Politik sollte einer Studie zufolge eine notwendige umfassende Mobilitätswende viel stärker als bisher vorantreiben. (Boerse, 16.02.2018 - 11:09) weiterlesen...