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Transport, Verkehr

LEIPZIG - Beim Bundesverwaltungsgericht sind mittlerweile drei Klagen gegen das veränderte Baurecht für den geplanten Ostseetunnel eingegangen.

12.10.2021 - 12:21:03

Drei Klagen gegen Bau des Ostseetunnels eingegangen. Die Kläger haben sechs Wochen Zeit für die Begründung der Klage, sagte eine Gerichtssprecherin am Montag. Neben dem Naturschutzbund Nabu und dem Aktionsbündnis gegen eine feste Fehmarnbeltquerung hätten auch zwei Firmen eine Klage eingereicht. Die Reederei Scandlines, die Fährverbindungen zwischen Deutschland und Dänemark anbietet, tut dies nach eigenen Angaben nicht.

BANGKOK - Ein Freudentag für alle Fernreisenden: Deutsche dürfen voraussichtlich ab dem 1. November wieder quarantänefrei nach Thailand reisen, sofern sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha kündigte in einer Fernsehansprache am Montagabend (Ortszeit) an, es sei eine Öffnung für mindestens zehn Staaten geplant. Er habe das Krisenzentrum Center for Covid-19 Situation Administration (CCSA) und das Gesundheitsministerium angewiesen, den Plan "dringend bis Ende der Woche zu prüfen", so Prayut.

Der frühere General Prayut ist seit einem Putsch des Militärs 2014 an der Macht. Es gilt als sicher, dass Vorgaben des 67-Jährigen von den zuständigen Behörden auch umgesetzt werden.

Insgesamt stünden mindestens zehn Länder mit geringer Corona-Inzidenz auf der Liste, darunter auch die USA, Singapur und China. Urlauber müssten lediglich einen PCR-Test vor der Abreise und einen weiteren bei der Ankunft in Thailand machen, sagte Prayut. Danach könnten sie alle Landesteile frei bereisen. "Unsere Errungenschaften, gepaart mit der schrittweisen Lockerung der Reisebeschränkungen anderer Länder, ermöglichen es uns nun, den Prozess der quarantänefreien Einreise nach Thailand zu beginnen", erklärte Prayut.

Ab dem 1. Dezember sollen weitere Länder hinzugefügt werden. Dann werde voraussichtlich auch der seit Monaten wegen einer schweren Corona-Welle verbotene Ausschank von Alkohol in Restaurants wieder erlaubt sein, hieß es weiter. Dies solle vor allem den Tourismus zum Jahreswechsel ankurbeln, berichtete die Zeitung "Bangkok Post".

Derzeit gelten in der Hauptstadt Bangkok und vielen weiteren Provinzen noch nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Diese und weitere Regeln sollen aber voraussichtlich in den kommenden Wochen gelockert werden. Jedoch gilt in allen öffentlichen Räumen - auch auf den Straßen - eine Maskenpflicht. Ob diese Vorschrift demnächst abgemildert wird, ist unklar.

Geimpfte Reisende aus allen anderen Staaten müssen zunächst weiter sieben Tage in Quarantäne - oder sie nehmen an Modellprojekten in bestimmten Regionen teil, wie etwa auf den Inseln Phuket und Ko Samui. Im Rahmen der Programme, bei denen einige strikte Regeln befolgt werden müssen, ist bereits seit Juli wieder quarantänefreier Urlaub für Reisende mit zweifacher Impfung aus zahlreichen Ländern möglich.

Thailand hofft schon lange auf einen Neustart des extrem wichtigen Tourismussektors. Die Branche liegt seit eineinhalb Jahren fast komplett am Boden. Viele Menschen haben seither kein Einkommen mehr.

"Es war auch für mich eine der schmerzlichsten Erfahrungen in meinem Leben, Entscheidungen zu treffen, durch die die Rettung von Leben mit der Rettung von Lebensgrundlagen in Einklang gebracht werden mussten", betonte Prayut. "Es ist an der Zeit, dass wir uns darauf vorbereiten, uns dem Coronavirus zu stellen und mit ihm wie mit anderen endemischen Infektionen und Krankheiten zu leben." Die Öffnung für einige Länder sei nun "ein erster kleiner, aber wichtiger Schritt", um vielen Thais ihre Lebensgrundlage zurückzugeben.

Nach Angaben der Bank of Thailand kamen 2019 noch 40 Millionen ausländische Touristen, um Traumstrände, Tempel, Nationalparks und die vibrierende Hauptstadt Bangkok zu besuchen. Die Tourismusindustrie machte elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, mehr als sieben der 70 Millionen Thais arbeiteten in der Branche.

Thailand hatte Ende März 2020 seine Grenzen geschlossen. Es galt aber viele Monate als Vorzeigestaat im Kampf gegen die Pandemie - bis die Zahlen in diesem April durch die ansteckende Delta-Variante plötzlich massiv stiegen. Im August meldeten die Behörden teilweise mehr als 20 000 neue Fälle am Tag.In vielen Landesteilen gibt es seither strenge Maßnahmen. Die Infektionszahlen sinken aber langsam: Am Dienstag meldeten die Behörden rund 9400 Neuinfektionen und 84 Tote in Verbindung mit Covid-19.

@ dpa.de

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