Einzelhandel, Maschinenbau

KÜNZELSAU - Der Handelskonzern Würth hat im vergangenen Jahr bei Umsatz und Betriebsgewinn stark zugelegt.

13.01.2022 - 12:45:28

Handelskonzern Würth wächst stark. "Wir sind trotz Corona in eine sehr stabile Situation gekommen", sagte der Sprecher der Konzernführung, Robert Friedmann, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Bei Holzschrauben und einigen anderen Produkten stehe aber die Lieferfähigkeit unter Druck. Das Familienunternehmen aus Künzelsau sieht sich als Weltmarktführer beim Herstellen und Vertreiben von Montage- und Befestigungsmaterial.

Der Konzernumsatz stieg laut vorläufigen Zahlen um 18,5 Prozent auf den Rekordwert von 17,1 Milliarden Euro. Friedmann nannte den Zuwachs "historisch" - man müsse in die 1980er Jahre zurückgehen, um ein derartiges Plus zu finden. Rund drei Fünftel des Umsatzes entfielen auf das Ausland, die restlichen zwei Fünftel auf das Inland.

Das Betriebsergebnis (nach Zinsen, vor Steuern) sei vor allem wegen des deutlichen Umsatzwachstums auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen nach 775 Millionen Euro 2020. Den Nettogewinn will das Unternehmen bei der Bilanzvorlage Mitte Mai mitteilen. Der Konzern mit über 400 Einzelgesellschaften wolle im laufenden Jahr weiter wachsen und den Umsatz in der Größenordnung von acht bis zehn Prozent steigern, sagte Friedmann.

Eigene Werke helfen laut einer Mitteilung dabei, vergleichsweise unabhängig von weltweiten Lieferketten zu sein. Rund vier Fünftel der Waren kommen demnach aus Europa. Lieferengpässe betreffen bei Würth neben Holzschrauben etwa bestimmte Schutzhandschuhe für den medizinischen Bereich und einige Kunststoffsorten. Die Zahl der Beschäftigten wuchs im vergangenen Jahr um gut 4 000 auf nun mehr als 83 000.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gegen die Wegwerfgesellschaft - Lemke für Index zur Reparierbarkeit. "Mit dem Recht auf Reparatur werden wir einen wichtigen Schritt aus der Wegwerfgesellschaft gehen", sagte Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Sinnvoll ist ein Reparierbarkeits-Index, auf dem man erkennen kann, wie reparierfreundlich ein Produkt ist", so Lemke. BERLIN - Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland sollen nach Plänen der Bundesregierung defekte Handys oder andere Produkte künftig leichter reparieren lassen können. (Boerse, 25.01.2022 - 06:34) weiterlesen...

Verbraucherschutzministerin Lemke für Index zur Reparierbarkeit. "Sinnvoll ist ein Reparierbarkeits-Index, auf dem man erkennen kann, wie reparierfreundlich ein Produkt ist", sagte Lemke der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Lemke verwies darauf, dass Frankreich bereits mit einem Reparierbarkeits-Index vorangegangen sei. Hier war Anfang vergangenen Jahres ein Index eingeführt worden, der anhand verschiedener Kriterien darüber informiert, wie einfach sich Smartphones, Laptops, Fernseher, Rasenmäher oder andere Geräte reparieren lassen. BERLIN - Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) hat sich im Rahmen des geplanten "Rechts auf Reparatur" für einen neuen Index für Produkte ausgesprochen. (Boerse, 25.01.2022 - 06:11) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Kohl's mit Kursfeuerwerk wegen Übernahmefantasie. Der Kurs des Einzelhändlers zog wegen einsetzender Übernahmespekulationen zeitweise um etwa ein Drittel an. Im Tageshoch erreichten sie mit 63,85 US-Dollar ihr höchstes Niveau seit Mai 2021. Zuletzt betrug der Kurssprung dann immer noch 31 Prozent auf 61,77 Dollar. NEW YORK - In einem Umfeld absackender US-Börsen haben die Anleger von Kohl's am Montag ein Kursfeuerwerk erlebt. (Boerse, 24.01.2022 - 21:02) weiterlesen...

Kein baldiges Lockern von Corona-Beschränkungen in Sicht. Bei Beratungen von Bund und Ländern am Montag zeichnete sich vielmehr ab, dass die seit Monaten geltenden Zugangsbeschränkungen unter anderem am Arbeitsplatz, in Bussen, Bahnen, Gaststätten und Geschäften bleiben sollen. Zum Umgang mit noch deutlich mehr Infizierten mit der ansteckenderen Virusvariante Omikron sollten zudem praktische Fragen geklärt werden - ein Vorrang bei genaueren PCR-Tests und beim Nachverfolgen von Infektionsketten für sensible Bereiche. Die Union im Bundestag forderte die zügige Einführung eines Impfregisters. BERLIN - Angesichts immer höherer Infektionszahlen sind vorerst keine generellen Lockerungen von Corona-Auflagen in Sicht. (Boerse, 24.01.2022 - 15:55) weiterlesen...

AKTIEN IM FOKUS: Corona-Gewinner immer tiefer in der Krise. Seit Jahresbeginn werden Aktien solcher Unternehmen von Anlegern zunehmend gemieden oder abverkauft, und auch an diesem Montag geht es weiter abwärts. Die Rotation ist weiterhin voll im Gang, wie Frederik Altmann von Alpha Wertpapierhandel sagte. Insbesondere Technologiewerte und andere gut gelaufene Aktien mit Tech-Bezug würden verkauft und auf eher defensive, zyklische Aktien gesetzt. FRANKFURT - Der Stern der Corona-Krisengewinner sinkt immer tiefer. (Boerse, 24.01.2022 - 14:36) weiterlesen...

Ministerpräsidenten beraten über Strategie im Kampf gegen Omikron. Im Vorfeld zeichneten sich weder grundlegende Lockerungen noch Verschärfungen des bisherigen Kurses ab. Am Nachmittag wollten die Regierungschefs und -chefinnen der Länder ihre Beratungen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) fortsetzen. BERLIN - Vor dem Hintergrund der rollenden Omikron-Welle haben sich die Ministerpräsidenten am Montag zu ihrer zweiten Corona-Videokonferenz dieses Jahres zusammengeschaltet. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 12:14) weiterlesen...