Tesla, US88160R1014

Kritiker der Tesla-Fabrik haben noch einen Monat Zeit für Widersprüche

10.05.2022 - 16:40:28

Kritiker der Tesla-Fabrik haben noch einen Monat Zeit für Widersprüche. GRÜNHEIDE - Kritiker der neuen Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin können noch einen Monat lang Widerspruch gegen die Genehmigung des Werks einlegen. Mit dem Ende der Auslegung des Genehmigungsbescheids beginnt die einmonatige Frist dafür. Der Bescheid war seit dem 26. April nicht nur online zu sehen, sondern auch in Grünheide, Spreenhagen, Erkner, Beeskow (Kreis Oder-Spree) und Frankfurt (Oder) ausgelegt. Die Unterlagen konnten 14 Tage lang vor Ort eingesehen werden, online sind sie noch bis Juni verfügbar.

Vorher waren allerdings schon Widersprüche möglich: Die Grüne Liga und der Naturschutzbund Brandenburg hatten beim Landesumweltamt Widerspruch gegen die Genehmigung eingelegt. Sie fordern den Zugang zu Dokumenten, die bisher nicht öffentlich zu sehen waren.

Das erste Elektroauto-Werk von Tesla in Europa wurde am 22. März in Grünheide eröffnet. Die Fabrik mit Investitionen von um die fünf Milliarden Euro gilt als ein Vorzeigeprojekt für Ostdeutschland. In einer ersten Phase sollen 12 000 Mitarbeiter 500 000 Autos im Jahr herstellen. Die Zahlen sollen erst allmählich erreicht werden. Kritiker sehen negative Folgen für die Umwelt. Das Werk liegt zum Teil im Wasserschutzgebiet.

Seit Montag prüfen die zuständigen brandenburgischen Behörden bis zum 20. Mai, ob bei Bau und Betrieb die staatlichen Auflagen eingehalten worden sind. Im April waren laut Landesumweltamt 15 000 Liter einer Farbmischung in der Lackiererei ausgelaufen, bis zu drei Liter liefen beim Verladen der abgepumpten Flüssigkeit auf eine Zufahrt. Laut dem Landkreis Oder-Spree gelangte nichts ins Grundwasser und in die Kanalisation. Die Grüne Liga Brandenburg sieht aber Unklarheiten und fordert die Untersagung der Betriebserlaubnis.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH: Zu viele Kameras - Tesla-Verbot auf Berliner Polizeigelände (Ursprüngliche Quellen im ersten Absatz präzisiert) (Boerse, 23.06.2022 - 19:48) weiterlesen...

Tesla-Autos mit Kameras auf Polizei-Gelände? - Irritationen um Verbot BERLIN - Ein zunächst ausgesprochenes Verbot für Autos der Marke Tesla wegen ihrer vielen Kameras auf bestimmten Grundstücken der Berliner Polizei hat für Aufsehen und Irritationen gesorgt. (Boerse, 23.06.2022 - 14:57) weiterlesen...

Zu viele Kameras - Tesla-Verbot auf Berliner Polizeigelände. Die Polizei befürchtet ein Sicherheits- und Datenschutzproblem. Das Verbot gilt für die Bereiche des Polizeipräsidiums und des Landeskriminalamtes (LKA), wie es in einem internen Rundschreiben des LKA-Bereichs Sicherheit heißt. Darüber hatte zuerst die Zeitung "B.Z." berichtet, die Polizei bestätigte am Donnerstag. BERLIN - Autos der Marke Tesla dürfen bestimmte Gelände der Berliner Polizei nicht mehr befahren, weil die Fahrzeugkameras ihre Umgebung zu intensiv filmen. (Boerse, 23.06.2022 - 12:24) weiterlesen...

Brandenburgs Wirtschaftsminister Steinbach: Tesla-Verluste nicht überraschend. "Die steigenden Preise und Lieferkettenprobleme, aber auch höhere Ausgaben im Energiebereich müssen zwangsläufig bei jedem Unternehmen zu höheren Kosten führen", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir leben in angespannten Zeiten." Insofern überrasche Musks Aussage nicht. POTSDAM - Für Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach sind die Äußerungen von Tesla -Chef Elon Musk zu Verlusten der Elektroautofabriken in Grünheide bei Berlin und Texas nicht überraschend. (Boerse, 23.06.2022 - 11:54) weiterlesen...

'Geldofen' Grünheide: Neue Tesla-Werke verlieren laut Musk Milliarden. Musk bezeichnete die Fabriken in einem am Mittwoch veröffentlichten Video-Interview als "gigantische Geldverbrennungsöfen". In dem bereits im vergangenen Monat geführten Gespräch mit dem Fanclub Tesla Owners of Silicon Valley bezeichnete Musk die letzten zwei Jahre mit Blick auf die hartnäckigen Lieferkettenprobleme in der Autoindustrie als "absoluten Albtraum". Der Tesla-Chef warnte außerdem: "Wir haben es noch nicht hinter uns". SAN FRANCISCO - Teslas neue Autofabriken in Grünheide bei Berlin und im texanischen Austin verlieren laut Konzernchef Elon Musk derzeit "Milliarden an Dollar". (Boerse, 22.06.2022 - 23:16) weiterlesen...

Computergelenkte Autos dürfen künftig schneller fahren. Das beschloss das Weltforum für die Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften der UN-Wirtschaftskommission (UNECE) am Mittwoch in Genf. Die Höchstgeschwindigkeit bei autonomem Fahren in bestimmten Verkehrssituationen wird von 60 auf 130 Kilometer in der Stunde angehoben. Auch Spurwechsel werden erlaubt. GENF - Computergelenkte Autos dürfen bald mit höherer Geschwindigkeit als bislang etwa auf Autobahnen unterwegs sein. (Boerse, 22.06.2022 - 17:37) weiterlesen...