Transport, Verkehr

Kraftstoff in Deutschland teurer als in allen EU-Nachbarländern

12.09.2022 - 08:56:28

Kraftstoff in Deutschland teurer als in allen EU-Nachbarländern. WIESBADEN - Mit dem Auslaufen des sogenannten Tankrabatts Ende August ist Kraftstoff in Deutschland wieder teurer als in allen direkten EU-Nachbarstaaten. Zum Stichtag 5. September wurden hierzulande Tagesdurchschnittspreise von 2,07 Euro für einen Liter Super E5 und 2,16 Euro für einen Liter Diesel ermittelt, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete.

Nur in Dänemark (2,04 Euro) und den Niederlanden (2,01 Euro) war Superbenzin ähnlich teuer wie in Deutschland. Am günstigsten konnten die Autobesitzer im Nachbarland Polen tanken mit 1,38 Euro für Super und 1,61 Euro für Diesel.

Die Steuern auf Benzin und Diesel wurden in Deutschland zwischen Juni und August gesenkt, so dass die Preise an den Tankstellen sanken. Einschließlich der Mehrwertsteuereffekte wurde so der Liter Super um 35,16 Cent entlastet, beim Diesel waren es 16,71 Cent. Umstritten war, in welchem Umfang die Steuerentlastung tatsächlich an die Endkunden weitergegeben wurde. Seit dem 1. September gelten die normalen Steuersätze. Damit gehört Deutschland wieder zu den teuersten Staaten in der EU.

Insgesamt sind die Kraftstoffpreise laut Bundesamt weiterhin höher als vor Beginn des Kriegs in der Ukraine. So hatte am 21. Februar 2022 ein Liter E5 noch 1,80 Euro und Diesel 1,66 Euro pro Liter gekostet. Besonders deutlich fällt der Preisanstieg damit beim Diesel-Kraftstoff aus. Am teuersten war der Sprit im März.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Regierung korrigiert Kosten für Bau von umstrittenen Kanal Istanbul. Man müsse den geschätzten Wert von 15 auf 20 Milliarden US-Dollar korrigieren, sagte Infrastrukturminister Adil Karaismailoglu im Interview mit der Zeitung "Sabah" am Sonntag. ISTANBUL - Der geplante Bau des umstrittenen neuen Kanals durch Istanbul wird laut türkischer Regierung teurer als bisher gedacht. (Boerse, 25.09.2022 - 15:09) weiterlesen...

Bericht: London will Regeln für Arbeitsvisa lockern. Die Regierungschefin wolle die Liste von Berufen, die auf der Mängelliste stehen und bei Arbeitsvisa bevorzugt berücksichtigt werden, ausdehnen, damit Unternehmen freie Stellen leichter mit ausländischen Arbeitskräften besetzen können, berichtete die Zeitung "Sun" am Sonntag. Zudem solle die Grenze von 40 000 Visa ausgeweitet und die maximale Aufenthaltsdauer von einem halben Jahr aufgehoben werden. Das solle unter anderem der Landwirtschaft helfen. LONDON - Zur Unterstützung wichtiger Branchen plant die neue britische Premierministerin Liz Truss Medien zufolge eine Kehrtwende in der Migrationspolitik. (Boerse, 25.09.2022 - 14:50) weiterlesen...

'SZ': Bahn verwies 2020 auf Münchener Stammstrecken-Probleme - Grüne: Skandal. MÜNCHEN - Die Deutsche Bahn hat die Staatsregierung nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" bereits 2020 über die jahrelange Verzögerung beim Bau der zweiten Münchner S-Bahn-Stammstrecke informiert. Die Bahn habe dem bayerischen Verkehrsministerium bei einem Gespräch am 25. September 2020 auf 32 Seiten präsentiert, wie schlecht es um das Projekt stehe, berichtete die "SZ" (Samstag). Demnach drohte schon damals eine Verzögerung um sechs Jahre bis 2034. Die Bahn habe Gegenmaßnahmen vorgeschlagen, ebenso auch eine Information der Öffentlichkeit. Allein bei den Kosten sei die Bahn damals konkrete Antworten schuldig geblieben. 'SZ': Bahn verwies 2020 auf Münchener Stammstrecken-Probleme - Grüne: Skandal (Wirtschaft, 25.09.2022 - 14:46) weiterlesen...

Urlaubern drohen an NRW-Flughäfen erneut lange Warteschlangen. DÜSSELDORF/KÖLN - Wer in den Herbstferien in ein Flugzeug steigen will, muss sich an Nordrhein-Westfalens großen Airports wohl weiterhin in Geduld üben. In den Stoßzeiten könne es "zu längeren Wartezeiten kommen", sagte ein Sprecher des Flughafens Köln/Bonn. Die Situation an der Sicherheitskontrollstelle habe sich in den vergangenen Wochen aber "spürbar verbessert, die Wartezeiten haben sich deutlich verkürzt". Düsseldorfs Flughafen rechnet ebenfalls mit Verzögerungen und begründet dies mit "fortdauernden Personalengpässen" bei den vor Ort tätigen Dienstleistern. Am 30. September ist der letzte Schultag vor den zweiwöchigen Ferien. Urlaubern drohen an NRW-Flughäfen erneut lange Warteschlangen (Boerse, 25.09.2022 - 14:29) weiterlesen...

'SZ': Bahn informierte Ministerium 2020 über Problem bei Münchner Stammstrecke. MÜNCHEN - Nicht nur höhere Kosten beim Bau der zweiten Münchner S-Bahn-Stammstrecke, sondern auch eine Bauzeitverlängerung um Jahre hat sich einem Medienbericht zufolge bereits 2020 abgezeichnet. Die Deutsche Bahn habe dem bayerischen Verkehrsministerium bei einem Gespräch am 25. September 2020 auf 32 Seiten präsentiert, wie schlecht es um das Projekt stehe, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Samstag). Es drohe eine Verzögerung um sechs Jahre bis 2034; die Bahn habe Gegenmaßnahmen empfohlen. 'SZ': Bahn informierte Ministerium 2020 über Problem bei Münchner Stammstrecke (Boerse, 23.09.2022 - 19:24) weiterlesen...

Starker Anstieg von Touristen in Türkei - Deutschland an der Spitze. Rund 29,3 Millionen Urlauber kamen zwischen Januar und August ins Land, wie die staatliche Agentur Anadolu unter Verweis auf das türkische Ministerium für Kultur und Tourismus berichtete. Das sei ein Anstieg von rund 108 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2021. Grund für den kräftigen Anstieg dürften die Aufhebungen von Corona-Reisebeschränkungen sein. ISTANBUL - In den ersten acht Monaten dieses Jahres sind nach offiziellen Angaben deutlich mehr ausländische Touristen in die Türkei gereist als im Vorjahreszeitraum. (Boerse, 23.09.2022 - 18:02) weiterlesen...