Produktion, Absatz

KOUROU - Beim ersten Start einer europäischen Ariane-5-Rakete in diesem Jahr sind trotz eines Kommunikationsproblems zwei Telekommunikationssatelliten in ihre Umlaufbahnen gebracht worden.

26.01.2018 - 06:22:24

Problem bei Ariane-5-Start - Satelliten dennoch in Umlaufbahn. Wenige Sekunden nach Zündung der Oberstufe der Trägerrakete sei der Kontakt verloren worden, sagte der Chef des Betreibers Arianespace, Stéphane Israël. Allerdings seien nach beendeter Zündung der Oberstufe beide Satelliten in ihrem Orbit geortet worden, die jeweiligen Bodenstationen kommunizierten bereits mit den Satelliten, twitterte Israël am Freitagmorgen.

Die Rakete war in der Nacht zum Freitag deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana in Südamerika gestartet.

Kurz nach dem Start brach der Kontakt ab. "Wir brauchen etwas Zeit um zu wissen, ob sie abgetrennt wurden und wo sie genau sind", teilte Israël dazu unmittelbar nach Bekanntwerden der Probleme in der Übermittlung der Telemetrie-Daten mit.

An Bord befand sich der Satellit SES-14, der für den Anbieter SES mit Sitz in Luxemburg Fernseh- und Kommunikationsdienste anbieten soll. Der Betreiber Yahsat aus Abu Dhabi schickte mit der Rakete seinen Kommunikationssatelliten Al Yah 3 ins All.

Angekoppelt an SES-14 war auch die Nasa-Sonde "Gold", etwa so groß wie ein kleiner Kühlschrank. "Gold" (Global-scale Observations of the Limb and Disk) ist die erste Nasa-Sonde, die als bezahlte Fracht auf einem kommerziellen Satelliten mitfliegt.

Sie soll etwa 35 000 Kilometer Höhe über Brasilien den äußersten Rand der Erdatmosphäre erreichen, "dort, wo die Erdatmosphäre das Weltall trifft", wie es von der Nasa heißt. Dort soll die Sonde untersuchen, wie Wetter und Magnetfeld der Erde mit den Einflüssen des Alls interagieren. Mit den so gewonnenen Daten wollen Forscher unter anderem Kommunikationssignale verbessern.

Es war der erste Start einer Ariane-5-Rakete in diesem Jahr. Die europäische Trägerrakete hatte zuvor 82 erfolgreiche Missionen in Serie absolviert.

@ dpa.de

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