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KORREKTUR / ROUNDUP: Boeings Unglücksflieger 737 Max vor Wiederzulassung in China

03.12.2021 - 17:57:27

KORREKTUR/ROUNDUP: Boeings Unglücksflieger 737 Max vor Wiederzulassung in China. (Für die am 2. Dezember um 16.57 Uhr gesendeten Meldung wird klargestellt klar, dass die 737 Max zurzeit rpt zurzeit Boeings meistverkauftes Modell ist. Im ersten Satz des dritten Absatzes wurde ein "zurzeit" eingefügt.)

PEKING/CHICAGO - Der US-Flugzeugbauer Boeing macht bei der angestrebten Wiederzulassung seines Krisenjets 737 Max in China wichtige Fortschritte. Die dortige Luftfahrtaufsicht CAAC erließ am Donnerstag eine Direktive an Fluggesellschaften, um die letzten Schritte vor der Wiederinbetriebnahme zu regeln. Damit sind die Weichen gestellt, damit Boeings nach zwei Abstürzen mit 346 Toten im wichtigen Auslandsmarkt China seit fast drei Jahren mit einem Flugverbot belegter Mittelstreckenjet endlich wieder abheben kann.

Boeing erklärte in einem Statement, die Entscheidung der chinesischen Behörde sei ein "wichtiger Meilenstein" auf dem Weg zur Wiederzulassung. Ein Sprecher des Unternehmens betonte jedoch, dass es bis zur endgültigen Freigabe der 737 Max noch etwas dauern könnte, da beispielsweise noch Änderungen an den Flugzeugen und Pilotentraining erforderlich seien. Chinas Luftfahrtaufsicht hat bislang auch noch keinen konkreten Zeitplan für die Wiederzulassung ausgegeben. Weitere Zwischenschritte sind nicht auszuschließen.

Die 737 Max ist zurzeit Boeings meistverkauftes Modell und ein wichtiger Gewinnbringer. Die Baureihe war nach zwei verheerenden Abstürzen seit März 2019 weltweit mit Startverboten belegt und auch im Heimatmarkt USA erst im November 2020 wieder freigegeben worden. Als Grund für die Unglücke galt eine defekte Steuerungssoftware, deren Mängel mit Software-Updates behoben werden sollten. China war das erste Land, das der 737 Max nach den Abstürzen die Flugerlaubnis entzog und nimmt sich bei der Wiederzulassung besonders viel Zeit. Laut Boeing haben mehr als 180 von 195 Ländern das Modell schon wieder freigegeben.

@ dpa.de

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