Transport, Verkehr

KORREKTUR / Deutsche Bahn: 19 Milliarden Euro für neue Züge bis 2030

21.09.2022 - 13:36:28

KORREKTUR/Deutsche Bahn: 19 Milliarden Euro für neue Züge bis 2030. (Berichtigt wird im ersten Absatz, zweiter Satz, die Jahreszahl: 2030 rpt 2030.)

BERLIN - Fahrgäste der Deutschen Bahn können in den nächsten Jahren in zahlreichen neuen Zügen Platz nehmen. Der Konzern investiere bis 2030 mehr als 19 Milliarden Euro in neue Züge, sagte Vorstandschef Richard Lutz am Mittwoch auf der Bahntechnikmesse Innotrans in Berlin. Das seien einige Milliarden Euro mehr als noch 2019 geplant. Hinzu kommen Investitionen in die Werkstätten. "Moderne Fahrzeuge machen die Bahn nicht nur noch klimafreundlicher, sondern auch zuverlässiger und kundenfreundlicher", sagte Lutz.

Damit mehr Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen können, sollen 2030 nach Unternehmensangaben rund 450 ICE durch Deutschland fahren, etwa 100 mehr als bis Ende dieses Jahres angepeilt sind. Nächstes Jahr kommen jeden Monat drei neue ICE aufs Gleis.

Allein für den Fernverkehr kauft die Bahn in den nächsten Jahren Züge für rund 10 Milliarden Euro, der Großteil davon entfällt auf ICE4. Rund 2,5 Milliarden Euro entfallen auf 73 ICE 3 Neo, von denen der erste im Dezember in Betrieb geht.

"An der Nachfrage wird die Verkehrsverlagerung nicht scheitern, das zeigen gerade die letzten Monate", sagte Lutz. Parallel müsse die Infrastruktur fit gemacht werden. Der Staatskonzern hatte eine Generalsanierung und einen Ausbau für mehr Kapazität auf seinen wichtigsten Schienenkorridoren ab 2024 angekündigt.

Trotz deutlich gestiegener Preise hielten die Bahn und der Bund an dem Kurs fest, sagte Lutz. Allerdings sei das in den Haushalten noch nicht hinterlegt. In diesem und im nächsten Jahr wolle der Staatskonzern das Notwendige erst einmal aus eigener Tasche finanzieren. Für die Zeit ab 2024 wolle die Bahn gemeinsam mit dem Bund als Eigentümer überlegen, wie eine nachhaltige Finanzierung aussehen könne. "Ich habe aber keinerlei Zweifel, dass uns da eine gute Lösung gelingen wird", sagte Lutz.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Finanzstaatssekretär Gatzer wird neuer Bahn-Aufsichtsratschef. Der Konzernaufsichtsrat habe den 63-jährigen Juristen am Mittwoch zum neuen Vorsitzenden gewählt, teilte die Bahn am Nachmittag mit. Seine Amtszeit laufe bis März 2025. Gatzer folgt auf Michael Odenwald, der Ende Juli von dem Amt zurückgetreten war. Gatzer ist nach Angaben der Bahn seit 2005 Staatssekretär im Finanzministerium und gehört seit 2020 dem Kontrollgremium des Unternehmens an. BERLIN - Finanzstaatssekretär Werner Gatzer wird neuer Chefkontrolleur bei der Deutschen Bahn. (Boerse, 28.09.2022 - 16:52) weiterlesen...

Fernreisen bei der Bahn werden teurer - um bis zu sieben Prozent. BERLIN - Pünktlich zum Weihnachtsverkehr erhöht die Deutsche Bahn die Preise für Fernzugreisen. Auch die Bahncards 25, 50 und 100 werden teurer, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Zuvor wurde der Aufsichtsrat über die Änderungen informiert. Demnach hebt die Bahn die sogenannten Flexpreise ab dem 11. Dezember um durchschnittlich knapp sieben Prozent an. Die Preise für die drei Bahncard-Abos, mit denen Fahrgäste pro Fahrt 25, 50 oder 100 Prozent Rabatt bekommen, steigen demnach um 4,9 Prozent. Fernreisen bei der Bahn werden teurer - um bis zu sieben Prozent (Boerse, 28.09.2022 - 16:30) weiterlesen...

Nord-Stream-1-Betreiber schließt Reparatur von Pipeline nicht aus. Es gebe Erfahrungen und Anbieter für solche Arbeiten, sagte ein Sprecher der Nord Stream AG am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Bevor ein Vorgehen festgelegt werden könne, müssten allerdings die Schäden begutachtet werden. Es gebe bisher keine Bilder der eigentlichen Lecks. Man wolle die Schäden so schnell wie möglich inspizieren, dass setze aber voraus, dass die Behören die verhängten Sperrzonen aufhöben. BORNHOLM - Der Betreiber der Pipeline Nord Stream 1 schließt eine Reparatur des beschädigten Doppelstrangs nicht aus. (Wirtschaft, 28.09.2022 - 15:55) weiterlesen...

WDH: Nord-Stream-1-Betreiber schließt Reparatur von Pipeline nicht aus. (Wiederholung: Tippfehler am Ende des ersten Absatzes behoben - "das" und "Behörden".) WDH: Nord-Stream-1-Betreiber schließt Reparatur von Pipeline nicht aus (Wirtschaft, 28.09.2022 - 14:39) weiterlesen...

Deutsche Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um fast fünf Prozent. BERLIN - Bahnreisen im Fernverkehr werden ab Mitte Dezember um durchschnittlich fast fünf Prozent teurer. Betroffen sind auch die Preise für die Bahncards 25, 50 und 100, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Zuvor wurde der Aufsichtsrat über die Änderungen informiert. Demnach hebt die Bahn die sogenannten Flexpreise ab dem 11. Dezember um durchschnittlich knapp sieben Prozent an. Die Preise für die drei Bahncard-Abos, mit denen Fahrgäste pro Fahrt 25, 50 oder 100 Prozent Rabatt bekommen, steigen demnach um 4,9 Prozent. Deutsche Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um fast fünf Prozent (Boerse, 28.09.2022 - 14:19) weiterlesen...

WDH/Kreise: Bahn-Aufsichtsrat tagt - Thema ist auch neuer Chefkontrolleur (Wiederholung: Im 2. (Boerse, 28.09.2022 - 14:02) weiterlesen...