Flugzeugbau, Regierungen

KOPENHAGEN - Angesichts von Chinas zunehmendem Einfluss sieht Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg eine Verschiebung der Machtverhältnisse in der Welt.

03.11.2021 - 14:50:30

Nato-Generalsekretär: China verschiebt Machtverhältnisse. "Die globale Machtbalance ändert sich. Nicht zuletzt, weil China zu einer größeren und stärkeren Militärmacht aufsteigt", sagte der Norweger am Mittwoch bei einem Treffen mit Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in Kopenhagen.

"China kommt uns näher. Wir sehen sie im Cyberspace. Wir sehen sie im Weltraum, in Afrika, in der Arktis. Und wir sehen, wie China versucht, kritische Infrastruktur hier in Europa zu kontrollieren", fügte Stoltenberg hinzu. All dies spiele eine Rolle für die Sicherheit. Der Nato-Generalsekretär wiederholte zudem die Einschätzung, dass sich das Verhältnis zu Russland auf einem Tiefpunkt befinde. Seit dem Ende des Kalten Krieges seien die Beziehungen nie schwieriger oder schlechter gewesen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ukraine-Konflikt: Lettland dringt auf mehr Nato-Präsenz in Osteuropa. "Wir erreichen den Punkt, an dem die kontinuierliche militärische Aufrüstung Russlands und Belarus' in Europa durch geeignete Nato-Gegenmaßnahmen angegangen werden muss. Es ist an der Zeit, die Präsenz der alliierten Streitkräfte an der Ostflanke des Bündnisses als Maßnahme sowohl zur Verteidigung als auch Abschreckung zu erhöhen", schrieb Rinkevics am Montag auf Twitter. RIGA - Angesichts der drohenden Eskalation im Ukraine-Konflikt dringt Lettlands Außenminister Edgars Rinkevics auf eine stärkere Nato-Präsenz in Osteuropa. (Boerse, 24.01.2022 - 14:47) weiterlesen...

England streicht Testpflicht nach Einreise für Geimpfte. Die verpflichtenden Corona-Tests, die bislang nach der Einreise gemacht werden müssen, sollen ersatzlos entfallen, wie der britische Premierminister Boris Johnson am Montag ankündigte. Wann die Änderung in Kraft tritt, war zunächst nicht bekannt. LONDON - Für geimpfte Einreisende nach England gibt es künftig eine Hürde weniger. (Boerse, 24.01.2022 - 14:45) weiterlesen...

Gysi wirft der Nato Zuspitzung des Konflikts mit Russland vor. "Die Nato verstärkt mit ihrem militärischen Vorgehen in Osteuropa die Konfrontation und spitzt den Konflikt mit Russland weiter zu", erklärte der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag am Montag in Berlin. BERLIN - Der Linken-Politiker Gregor Gysi hat die Nato im Konflikt mit Russland um die Ukraine scharf kritisiert. (Boerse, 24.01.2022 - 14:37) weiterlesen...

EU stellt Ukraine Unterstützung bei Militärausbildung in Aussicht. Die EU sei dabei, Modalitäten für die Hilfe festzulegen, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung zum Ukrainekonflikt und den Spannungen mit Russland. Zudem sei man entschlossen, die Ukraine weiter bei der Bekämpfung von Cyber- und Hybridgefahren sowie von Desinformation zu unterstützen. BRÜSSEL - Die Außenminister der 27 EU-Staaten haben der Ukraine Unterstützung bei der Militärausbildung in Aussicht gestellt. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 14:36) weiterlesen...

Russland wirft Nato und USA Eskalation im Ukraine-Konflikt vor. Nicht Russland sei der Ursprung der Spannungen, sondern die "Informationskampagne" und "Hysterie" der USA und der Nato, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag angesichts der Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine und des Abzugs von Mitarbeitern westlicher Botschaften in Kiew. Die Kampagne werde von einer Vielzahl "einfacher Lügen" begleitet. MOSKAU - Russland hat den USA und der Nato im Ukraine-Konflikt einen gefährlichen Eskalationskurs vorgeworfen. (Boerse, 24.01.2022 - 14:11) weiterlesen...

KORREKTUR: Berlin kofinanziert Feldlazarett an Ukraine - Keine Waffenlieferungen. (Berichtigt wird die Meldung vom 22. Januar. Es wird klargestellt, dass Deutschland die Lieferung des Feldlazaretts mitfinanziert. Die Lieferung selbst erfolgt von und aus Estland.) KORREKTUR: Berlin kofinanziert Feldlazarett an Ukraine - Keine Waffenlieferungen (Wirtschaft, 24.01.2022 - 13:53) weiterlesen...