Internet, Software

KÖLN - Unternehmen in Deutschland sind laut einer Umfrage des Internet-Verbands eco vielfach nur sehr unzureichend auf die neue EU-Datenschutzgrundverordnung vorbereitet.

12.04.2018 - 15:16:25

Verband: Unternehmen setzten EU-Datenschutzvorgabe nur halbherzig um. Lediglich 13 Prozent sehen sich dabei selbst rechtlich auf der sicheren Seite, teilte der eco am Donnerstag mit. Erst sechs Prozent der Unternehmen haben demnach bislang die dann vorgeschriebene Prozessdokumentation für mehr Transparenz implementiert. Verfahren zur Auskunftserteilung, Löschung und Berichtigung von Daten müssten noch 30 Prozent der Firmen einrichten.

Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) tritt mit einer Fülle neuer Vorschriften für den Daten- und Verbraucherschutz offiziell am 25. Mai in Kraft. Dann gelten auch neue Regeln für das E-Mail-Marketing. Wer Werbemails verschicken will, muss dann eine nachweisbare Einwilligung jedes einzelnen Adressaten vorweisen können. Lediglich 10 Prozent der Unternehmen haben laut Umfrage ihre Prozesse aber erst entsprechend angepasst, 56 Prozent sind aktuell noch damit beschäftigt. Die Entscheider in den Betrieben sollten sich den Herausforderungen jetzt stellen, rät Torsten Schwarz vom eco Verband.

Offenbar hätten viele Unternehmen die Vorgaben der DSGVO bislang "erst halbherzig umgesetzt", sagt Schwarz. "Angesichts der kurzen Zeit, die bis zum 25. Mai noch verbleibt, gehört das Thema in der Agenda nun ganz nach oben." Bis zum Stichtag gebe es noch viel zu tun. Die DSGVO sieht auch Bußgelder vor, die eine Summe in Höhe von bis zu vier Prozent des Vorjahres-Umsatzes erreichen können. Die Höchstsumme wird aber nur bei gravierenden Verstößen fällig.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Kreise: Bundesregierung rechnet nicht mit Ausnahme-Verlängerung bei US-Zöllen. BERLIN - Die Bundesregierung rechnet nicht mit einer Verlängerung der Ausnahmeregelungen der USA für die EU-Staaten bei den neuen Zöllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte. Es sei wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Zölle am 1. Mai kämen, hieß es am Donnerstag in deutschen Regierungskreisen kurz vor der Reise von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Washington. Kreise: Bundesregierung rechnet nicht mit Ausnahme-Verlängerung bei US-Zöllen (Wirtschaft, 26.04.2018 - 10:42) weiterlesen...

BDI: Merkel muss im Handelsstreit Druck auf Trump machen. "Bundeskanzlerin Merkel sollte US-Präsident Trump auffordern, vollständig von den Importbeschränkungen auf Stahl und Aluminium abzusehen", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) muss aus Sicht der deutschen Wirtschaft bei ihrem Treffen mit US-Präsident Donald Trump deutliche Worte gegen Strafzölle und Handelsbeschränkungen finden. (Wirtschaft, 26.04.2018 - 10:35) weiterlesen...

Facebook befürchtet Gegenwind durch EU-Datenschutzverordnung (Boerse, 26.04.2018 - 09:23) weiterlesen...

Kreise: China will Einfuhrzölle auf Autos um die Hälfte kürzen. So könnten die Importzölle auf Pkws um etwa die Hälfte gekürzt werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. PEKING - Chinas Regierung prüft Kreisen zufolge eine weitere Lockerung des heimischen Automarkts. (Boerse, 26.04.2018 - 06:54) weiterlesen...

Bundeskartellamt sieht Ausweg im Streit um UKW-Antennen. Die Beschlussabteilung der Behörde kam im Schreiben an einen der neuen Sendernetzbetreiber zu dem Schluss, dass die Preise für die Antennennutzung nicht allein wegen eines Wechsels der Eigentümer erhöht werden dürften. BONN - Das Bundeskartellamt hat einen Ausweg im Streit um die künftige Nutzung der UKW-Antennen aufgezeigt, über die rund 40 öffentlich-rechtliche und private Radiosender in Deutschland ihre Programme ausstrahlen. (Boerse, 26.04.2018 - 06:53) weiterlesen...

Merkel reist zu Trump - Handelsstreit und Iran im Mittelpunkt. Dabei dürften der drohende Handelskrieg zwischen den USA und Europa sowie die Krisen in Syrien und im Iran im Mittelpunkt stehen. Nach dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der am Mittwoch einen dreitägigen Staatsbesuch in Washington beendete, ist Merkel die zweite wichtige Europapolitikerin innerhalb weniger Tage, die mit Trump zusammentrifft. Erstmals hatte Merkel den US-Präsidenten im März vergangenen Jahres besucht. BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) reist am Donnerstag (am frühen Abend) zu ihrem zweiten Besuch bei US-Präsident Donald Trump nach Washington. (Wirtschaft, 26.04.2018 - 06:33) weiterlesen...