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Medien, Deutschland

KÖLN - Etwa vier von zehn Bürgern glauben einer Studie zufolge, dass Staat und Regierung deutschen Medien Vorgaben bei der Berichterstattung mache.

21.11.2019 - 11:33:37

38 Prozent vermuten politische Einflussnahme auf Medien. 38 Prozent der Befragten gehen davon aus; 58 Prozent sehen hingegen keinen Einfluss der Politik. Das teilte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) am Mittwoch in Köln mit. In dessen Auftrag fragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap zur Glaubwürdigkeit der Medien.

abgestiegenen einstigen Industrie-Ikone Deutschlands.

Am späteren Vormittag büßten die Anteilsscheine knapp 11 Prozent auf 12,05 Euro ein und fielen damit auf den tiefsten Stand seit Anfang September. Sie sackten zugleich auch wieder deutlich unter die 21-Tage-Linie für den kurzfristigen und die exponentielle 200-Tage-Linie für den längerfristigen Trend. Durchbrochen wurde auch die exponentielle 90-Tage-Linie bei aktuell 12,60 Euro, die charttechnisch interessierten Anlegern den mittelfristigen Trend signalisiert.

Vom Mehrjahrestief Mitte August, als Thyssenkrupp seine Jahresziele kappte und zudem immer klarer wurde, dass die Aktien den Dax verlassen müssen, sind die Papiere zwar noch deutlich entfernt, doch auch im gesamten bisherigen Jahresvergleich lässt die Aktienentwicklung zu wünschen übrig: Während Dax und MDax bislang um rund 25 Prozent zulegten, ging es für die Thyssenkrupp-Anteile bislang um 20 Prozent nach unten.

Der Experte einer Investmentbank monierte zum einen den "sehr vorsichtigen" Ausblick auf das neue Geschäftsjahr 2019/20, mit einem operativen Ergebnis (Ebit) auf Vorjahresniveau und immer höheren Barmittelabflüssen, also steigende negative Cashflows, vor Zu- und Verkäufen. Insbesondere auf die letztgenannte Kenngröße schauen die Anleger, wenn es um Dividenden oder mögliche Aktienrückkäufe geht.

Zum anderen, so hob er hervor, komme der angestrebte Verkauf der Aufzugsparte zwar kurzfristig der Liquidität zugute, "dies geht jedoch zulasten der langfristigen Erwirtschaftung von Barmitteln".

Auch den Verkauf eines Minderheitsanteils sieht der Experte nicht als Lösung. Dann verbessere sich zwar die Verschuldungsquote, doch Thyssenkrupp verlöre die alleinige Kontrolle und den vollen Vorteil dieser Cashflows. Das sei negativ und die Unsicherheit bleibe hoch, hob er hervor. Davon abgesehen plane das Management, die anderen Sparten zu restrukturieren und wolle Stellen abbauen, wobei der Weg in Richtung positiver Cashflows weiter im Dunkeln bleibe.

Thyssenkrupp stehen weiterhin "schwierige Zeiten" bevor, kommentiere Baader-Bank-Analyst Christian Obst die Lage.

@ dpa.de

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