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Medien, Produktion

KÖLN - Eine gute Nachricht für Millionen Fernsehzuschauer ohne HD-taugliches Gerät: Die ARD will anders als zunächst geplant nun doch weiter ihre Programme auch in der TV-Standard-Auflösung SD über Satellit verbreiten.

14.07.2020 - 10:56:28

Doch kein Aus: ARD verbreitet weiter Fernsehbilder in SD-Auflösung. Das sei eine Reaktion auf veränderte Rahmenbedingungen während der Corona-Krise, teilte die ARD am Dienstag mit. "Menschen, die noch nicht über HD-fähige Fernseher oder Receiver verfügen, hätten sich gegebenenfalls entsprechende Geräte anschaffen müssen, um das HD-Signal empfangen und wiedergeben zu können." Man werde deshalb die Programme Das Erste, tagesschau24, One und ARD-alpha sowie die Dritten auch über das Jahr hinaus in der vergleichsweisen niedrigen Auflösung SD zeigen.

Die Mehrheit der TV-Geräte in den deutschen Haushalten hat inzwischen eine höhere Auflösung der Bilder - HD. Es gibt bereits Qualitätsstufen mit noch schärferer Bildauflösung. Nach Angaben der SES-Satellitenbetreiber-Tochter Astra Deutschland empfingen Ende 2019 in Deutschland von rund 38 Millionen Haushalten mit TV bereits fast 85 Prozent (fast 32 Millionen) das Programm in hochauflösender Qualität (HD). Auf die Standard-Qualität entfallen noch rund 6 Millionen TV-Haushalte.

Eigentlich hatte die ARD zügig komplett auf HD umstellen wollen und im Februar mitgeteilt: Zum Januar 2021 wollte man die Verbreitung der Gemeinschaftsprogramme in SD-Qualität per Satellit einstellen. Als Grund wurden Kosteneinsparungen angeführt. Über die jetzige Verschiebung hatte zuerst die Branchen-Plattform digitalfernsehen.de berichtet. Seit Mai ist zudem bekannt, dass auch das ZDF weiterhin die Verbreitung seiner Programme ZDF, ZDFinfo und ZDFneo in SD-Qualität anbietet.

Das unabhängige Expertengremium KEF, das den Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Sender berechnet und dazu auch eine Empfehlung für den monatlichen Rundfunkbeitrag abgibt, forderte das Ende der Verbreitung über die vergleichsweise niedrige Qualitätsstufe SD per Satellit. Die Kosten will das Gremium ab 2021 in seinen Berechnungen daher nicht mehr anerkennen.

@ dpa.de

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