Transport, Verkehr

KÖLN / BONN - Wegen eines Warnstreiks des Sicherheitspersonals drohen am Montag am Flughafen Köln / Bonn zahlreiche Flugausfälle.

28.02.2022 - 05:49:31

In Köln/Bonn drohen Flugausfälle wegen Warnstreiks. Die Gewerkschaft Verdi hat das Sicherheitspersonal an den Passagier-Kontrollstellen aufgerufen, die Arbeit von 00.00 bis 24.00 Uhr niederzulegen. Dadurch sei mit erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs und zahlreichen Flugstreichungen zu rechnen. An den Fluggastkontrollen werde es voraussichtlich zu deutlichen Verzögerungen kommen, teilte der Flughafen am Sonntag mit.

Passagiere, die für Montag einen Flug gebucht haben, wurden gebeten, sich frühzeitig bei ihren Fluggesellschaften oder den Reiseveranstaltern über den Status ihres Fluges zu erkundigen. Um die Kontrollen zu beschleunigen, sollten Reisende ihr Handgepäck auf das Nötigste beschränken. Insgesamt waren für Rosenmontag 126 Passagierflüge geplant (64 Abflüge, 62 Ankünfte). Insgesamt rund 13 000 Fluggäste wurden erwartet.

Passagierkontrollen in Köln/Bonn sind Aufgabe der Bundespolizei, die dafür private Sicherheitsunternehmen einsetzt. Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.

In der Luftsicherheitsbranche läuft derzeit ein Tarifstreit. In zwei Gesprächsrunden zur Erhöhung der Entgelte für Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen konnte bisher keine Einigung erzielt werden. Die Gewerkschaft verhandelt bundesweit nach eigenen Angaben für etwa 25 000 Branchenbeschäftigte mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen. Die Verhandlungen sollen Dienstag und Mittwoch in Berlin fortgesetzt werden.

Zuletzt hatte Verdi am Freitag zu einem Warnstreik am Flughafen Düsseldorf aufgerufen. Dort mussten 160 Flüge gestrichen werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

KORREKTUR: Unwettergefahr im Süden - Warnung vor Überflutungen und Erdrutschen (Ortsbestimmung im dritten Satz korrigiert) (Boerse, 19.08.2022 - 18:34) weiterlesen...

Alpenanrainer fordern von EU Lkw-Korridor-Maut auf Brenner-Route. Die Brenner-Route sei als Flaschenhals im alpenquerenden Vergleich "der am stärksten belastete Korridor", heißt es in einem gemeinsamen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) sowie die Verkehrsminister von Deutschland, Österreich und Italien. Der Brief sowie die dazu gehörige gemeinsame Erklärung zum Schienen- und Straßenverkehr liegen der Deutschen Presse-Agentur in München vor. MÜNCHEN/INNSBRUCK/BOZEN - Zur Senkung der Verkehrs- und Umweltbelastung fordern Bayern, Tirol und Südtirol im Namen von 16 Alpenregionen die Einführung einer neuen Korridor-Maut für Lastwagen. (Wirtschaft, 19.08.2022 - 16:22) weiterlesen...

Verdi verlangt vor 10. Runde 'verbessertes Angebot' der Hafenbetriebe. Es liege nun an den Arbeitgebern, ob es zu einem Verhandlungsergebnis komme, sagte Verhandlungsführerin Maya Schwiegershausen-Güth am Freitag laut einer Verdi-Mitteilung. HAMBURG - Im festgefahrenen Tarifkonflikt um die Löhne der Hafenarbeiter an den Nordseehäfen hat die Gewerkschaft Verdi die Arbeitgeber zu einem abermals verbesserten Angebot aufgefordert. (Boerse, 19.08.2022 - 14:30) weiterlesen...

SAS streicht knapp 1600 Herbst-Flüge in Europa. Vier Prozent von 39 000 Flügen seien betroffen, bestätigte eine SAS-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Freitag auf Anfrage. "Die betroffenen Passagiere sind schon informiert und auf andere Flüge umgebucht worden." Die Ausfälle beträfen weder die Herbstferien noch Charterflüge, sagte die Sprecherin. STOCKHOLM - Nach dem Pilotenstreik im Sommer streicht die angeschlagene skandinavische Fluglinie SAS im Herbst knapp 1600 Flüge in Europa. (Boerse, 19.08.2022 - 12:40) weiterlesen...

Unwettergefahr im Süden - Warnung vor Überflutungen und Erdrutschen. Am Alpenrand gilt bis Samstagmorgen eine Unwetterwarnung vor extrem ergiebigen Dauerregen bis 140 Liter pro Quadratmeter. In weiteren Teilen Bayerns sowie dem äußersten Südwesten Baden-Württembergs sind laut DWD 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter möglich. Folgen könnten Überflutungen von Kellern und Straßen, Hochwasser in Bächen und Flüssen sowie Überschwemmungen von Straßen sowie Erdrutsche sein. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Fenster und Türen zu schließen. OFFENBACH - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor den Folgen extremen Dauerregens im Süden Bayerns und Teilen Baden-Württembergs. (Boerse, 19.08.2022 - 12:08) weiterlesen...

Weiter Unwetterwarnung in Italien - 'Es ist noch nicht vorbei'. "Leider ist es noch nicht vorbei", sagte Luigi D'Angelo vom italienischen Zivilschutz der Zeitung "La Stampa" (Freitag). Von den Unwettern betroffen seien der Nordosten und die Mitte. Kalte Luft aus Nordeuropa, die auf warme Luft im Mittelmeerraum treffe, seien der Grund für die heftigen Wolkenbrüche, erklärte der Physiker und Klimaexperte Antonio Navarra der Zeitung "Corriere della Sera" (Freitag). ROM - Nach den heftigen Gewittern mit Verwüstungen, Verletzten und zwei Toten müssen sich die Menschen in Italien weiter auf Unwetter einstellen. (Boerse, 19.08.2022 - 11:03) weiterlesen...