Ihr Broker

  • Sonderkonditionen
  • Mehrfach reguliert
  • Sehr finanzstark
  • Reguliert in CYPERN & Australien

Mehr Erfahren >>

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETS.COM
VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

KOBLENZ - VW oder VW-Händlern ausgegangen.

12.06.2019 - 15:08:24

VW verliert vor Gericht - Volkswagen: Vierte derartige Entscheidung. Das OLG Koblenz hatte am Mittwoch das Unternehmen "wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zu Schadenersatz verpflichtet".

Der Kläger aus Gebroth im Kreis Bad Kreuznach hatte vor Bekanntwerden der Abgasmanipulationen einen gebrauchten VW Sharan mit einem Dieselmotor EA 189 für gut 31 000 Euro gekauft und später von Volkswagen den vollen Kaufpreis zurückgefordert. Das Landgericht Bad Kreuznach wies seine Klage in der ersten Instanz ab. Der 5. Zivilsenat des OLG Koblenz verurteilte VW dagegen nun zur Zahlung von fast 26 000 Euro an den Käufer. Die übrigen nahezu 6000 Euro zogen die Richter in Anrechnung der bereits vom Käufer gefahrenen Kilometer als Nutzungsvorteil ab.

Das OLG hielt VW vor, den Sharan "unter bewusstem Verschweigen der unzulässigen Softwareprogrammierung in Verkehr gebracht" zu haben. Mit dieser bestehe "die Gefahr der Betriebsuntersagung und Fahrzeugstilllegung". Das sei ein Schaden. Bei einem Weiterverkauf gebe es einen Wertverlust. VW habe sittenwidrig gehandelt. Das OLG betonte, "dass staatliche Behörden, Wettbewerber und Endverbraucher in großer Zahl systematisch zur Profitmaximierung getäuscht" worden seien. Es sei daher ausgeschlossen, dass der VW-Vorstand oder zumindest der Leiter der Entwicklungsabteilung die Manipulationen nicht gekannt hätten.

Der VW-Sprecher teilte mit: "Wir halten das Urteil für rechtsfehlerhaft und werden dagegen Revision einlegen." Damit ginge das Verfahren zum Bundesgerichtshof (BGH). Der Autokäufer zeigte sich vor diesem Hintergrund "vorsichtig optimistisch". VW habe ihm vor der OLG-Entscheidung auch die Rückabwicklung des Sharan-Kaufs für gut 21 000 Euro angeboten - das habe er aber ausgeschlagen. Der VW-Sprecher ergänzte: "Klarheit zu bestimmten Rechtsfragen erwarten wir erst durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs." Noch gibt es keine abschließende BGH-Entscheidung.

Laut dem VW-Sprecher "ist den Kunden kein Schaden entstanden, da alle Autos im Verkehr genutzt werden können und sicher sind. Nach wie vor werden sie von hunderttausenden Kunden täglich gefahren. Die Fahrzeuge können auch weiterhin verkauft werden. Alle erforderlichen Genehmigungen liegen vor." Zwar gebe es wegen der Debatte über Fahrverbote eine Unsicherheit hinsichtlich der Restwerte für Dieselautos. "Dies betrifft jedoch die Fahrzeuge aller Hersteller und kann deshalb nicht im Zusammenhang mit Umschaltlogik oder den Updates bei Volkswagen stehen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Volkswagen will Einheit für Auto-Software mit 5000 IT-Experten aufbauen. Bis zum Jahr 2025 sollen in dem neuen Bereich mehr als 5000 IT-Experten arbeiten, wie das Unternehmen am Dienstag in Wolfsburg mitteilte. Der Anteil eigener Softwareentwicklung soll so von derzeit unter 10 Prozent auf mindestens 60 Prozent steigen. WOLFSBURG - Der Volkswagen -Konzern will seine Bemühungen rund um die Software im Auto deutlich ausweiten und dafür Tausende Digitalexperten in einer Einheit bündeln. (Boerse, 18.06.2019 - 10:09) weiterlesen...

Noch in 57 Städten zu schmutzige Luft - Tendenz sinkend. Der EU-Grenzwert für gesundheitsschädliches Stickstoffdioxid (NO2) wurde damit in acht Städten weniger überschritten als im Jahr zuvor mit 65 Städten, wie das Umweltbundesamt (UBA) am Montag mitteilte. 2016 waren es noch 90 Städte gewesen. Der Trend gehe in die richtige Richtung, sagte Präsidentin Maria Krautzberger. Die bisherigen Maßnahmen für saubere Luft reichten aber nicht aus. Auch Umweltschützer forderten weitere Nachrüstungen älterer Diesel. BERLIN - Die Luftverschmutzung durch Diesel-Abgase ist trotz weiterer Verbesserungen 2018 noch in 57 deutschen Städten zu hoch gewesen. (Boerse, 17.06.2019 - 17:11) weiterlesen...

Stickoxid-Wert 2018 in 57 Städten zu hoch - Tendenz sinkend. Das waren acht Städte weniger als im Vorjahr, wie eine Auswertung des Umweltbundesamt (UBA) zeigt. Der Trend gehe in die richtige Richtung, aber die bisherigen Maßnahmen für saubere Luft reichten nicht aus, teilte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger am Montag mit. Es brauche eine schnelle Nachrüstung älterer Dieselautos mit wirksamen Katalysatoren, um den EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel überall einzuhalten. BERLIN - In 57 deutschen Städten ist die Luft im vergangenen Jahr zu stark mit gesundheitsschädlichem Stickstoffdioxid (NO2) belastet gewesen. (Boerse, 17.06.2019 - 06:33) weiterlesen...

WDH: Stickoxid-Wert 2018 in 57 Städten zu hoch - Tendenz sinkend (Im zweiten Satz wurde ein Grammatikfehler entfernt.) (Boerse, 17.06.2019 - 06:26) weiterlesen...

VW zahlt 1,77 Milliarden Euro für Berater und Anwälte im Abgasskandal. Das bestätigte ein VW-Sprecher am Sonntag. WOLFSBURG - Volkswagen hat für Berater und Anwälte, die der Konzern im Zusammenhang mit dem Dieselskandal beauftragt hat, bisher 1,77 Milliarden Euro ausgegeben. (Boerse, 16.06.2019 - 14:56) weiterlesen...

Erneute Schlappe: VW-Arbeiter lassen US-Gewerkschaft abblitzen. Sie stimmten mit 833 zu 776 Stimmen gegen den Vorschlag, sich am Standort Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee von der UAW repräsentieren zu lassen. Das teilte VW -Werkssprecherin Amanda Plecas in der Nacht auf Samstag mit. CHATTANOOGA - Die Mitarbeiter in Volkswagens einzigem US-Werk haben sich mit knapper Mehrheit gegen eine Vertretung durch die Autogewerkschaft UAW entschieden. (Boerse, 16.06.2019 - 14:25) weiterlesen...