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KOBLENZ - Der Softwarehersteller Compugroup am Donnerstag in Koblenz mitteilte.

08.08.2019 - 10:31:23

Compugroup enttäuscht mit Gewinneinbruch - Aktie sackt ab. Zum einen verantwortlich war dafür ein Sondereffekt, aber auch im operativen Geschäft lief es deutlich schwächer als noch vor einem Jahr.

Die Aktie sackte am Vormittag um 10 Prozent ab und fiel damit auf das Niveau von Anfang Juni zurück. Das Papier entfernte sich zudem von ihrem erst vor Kurzem erreichten Rekordhoch von 74,80 Euro. Trotz des Abschlags nach den Zahlen zählen die Compugroup-Anteile mit einem Plus von etwas mehr als 50 Prozent in diesem Jahr zu den stärksten SDax-Titeln in diesem Zeitraum.

Die Zahlen seien schwächer als als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Baader-Bank-Analyst Knut Woller in einer Ersteinschätzung - und das auch ohne Sondereffekte. Die Compugroup hatte dem ausgeschiedenen ehemaligen Finanzvorstand Christian Teig seit 2008 angesammelten aktienbasierten Vergütungsbestandteile ausgezahlt, was im zweiten Quartal das Ebitda mit knapp 7 Millionen Euro belastete.

Ohne die Sonderbelastung hätte das operative Ergebnis bei 44,3 Millionen Euro gelegen und damit auch rund 10 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor. Allerdings sei das zweite Quartal 2018 die Hochphase der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gewesen, hieß es. An dieser hat die Compugroup gut verdient, weil Arztpraxen für die sogenannte Telematik-Infratsruktur im Gesundheitswesen Software und Hardware neu beschaffen mussten.

Angesichts der Zahlen zum zweiten Quartal half es nicht, dass das Unternehmen seine Jahresprognose auch beim operativen Gewinn beibehielt. Unter dem Strich fiel der auf die Aktionäre entfallende Konzerngewinn um 44,6 Prozent auf 14 Millionen Euro. Der Umsatz sank um 2 Prozent auf 186,6 Millionen Euro.

@ dpa.de