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AXEL SPRINGER AG, DE0005501357

KKR will sich mit Übernahmeangebot bei Axel Springer einkaufen

12.06.2019 - 12:02:24

spekuliert. Solche teuren Investitionen könnten mit dem Einstieg von KKR erleichtert werden, worauf Analysten bereits hingewiesen hatten.

Das Medienhaus sieht sich daneben aber weiterhin dem unabhängigen Journalismus verpflichtet. "Unsere journalistischen Prinzipien und unsere Unternehmenskultur bleiben Grundlage, auf die wir bauen und in die wir vertrauen", sagte die Witwe des Verlagsgründers, Friede Springer. Die Parteien seien sich darüber einig, dass Springer "über sämtliche Kanäle hinweg, national wie international, eine führende Stimme für unabhängigen Journalismus sein wird."

Die Familie des "Bild"-Gründers Axel Springer hält eine Mehrheit an dem im MDax börsennotierten Unternehmen, zu dem unter anderem auch die "Welt" gehört. Friede Springer verfügt über 37,5 Prozent über die Axel Springer Gesellschaft für Publizistik. Dazu kommt ein direkt gehaltener Anteil von 5,1 Prozent. Ihr Vertrauter Mathias Döpfner selbst hält 2,8 Prozent. Zusammen sind Friede Springer und Döpfner mit 45,4 Prozent beteiligt. Die Enkelkinder des Verlagsgründers Axel Springer, Axel Sven und Ariane Melanie, halten zusammen 9,8 Prozent.

Der Konzern passte zudem seine Umsatz- und Ergebnisprognose an. Springer will trotz einer schwächeren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an seinen geplanten Investitionen festhalten. Dies werde dazu führen, dass vor allem der Umsatz bei den Jobportalen schwächer ausfällt. Daneben begründete das Medienhaus seine Prognosesenkung mit der Einführung einer Digitalsteuer in Frankreich. Der Markteintritt von Google in die Jobvermittlung mit Google for Jobs habe bisher keine Auswirkungen auf Stepstone gezeigt, sagte Döpfner. Man betrachte das aber "sehr kritisch" und beobachte, ob Google damit seine marktbeherrschende Stellung missbrauche. An dem aktuellen Dämpfer bei Stepstone sei aber die Unsicherheit durch den Brexit und die schwächelnde Konjunktur Schuld.

Beim Jahresumsatz geht der Konzern nun von einem Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus, nachdem zuvor ein Erlös auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt wurde. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte nun im mittleren einstelligen Prozentbereich sinken statt auf Vorjahresniveau zu bleiben. Zudem werde die Wachstumsstrategie 2020 zu einem deutlichen Rückgang des operativen Ergebnisses gegenüber dem laufenden Jahr führen, erst in den Jahren danach erwartet das Management Besserung.

Im Onlinerubrikengeschäft Classifieds Media will Springer dieses Jahr beim Umsatz im günstigen Fall nur noch im niedrigen statt im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Das operative Ergebnis dürfte im mittleren einstelligen Prozentbereich sinken statt stabil zu bleiben.

@ dpa.de