RWE AG(NEU), DE0007037129

KERPEN - Für Umweltaktivisten ist der Beginn der Räumung im Hambacher Wald aus Brandschutzgründen ein politischer Skandal.

13.09.2018 - 17:29:24

Aktivisten: Hambach-Räumung zwecks Brandschutz politischer Skandal. Die NRW-Landesregierung habe vorher mit einer Kriminalisierungsstrategie versucht, den gesellschaftlichen Protest für den Erhalt des Waldes zu delegitimieren und zu schwächen, sagte Jan Pütz von der Aktion Unterholz am Donnerstag bei Kerpen. "Dann schiebt die Landesregierung auf einmal Brandschutzmaßnahmen vor, um ihre Räumung und Rodung zu legitimieren. Das ist nicht nur lächerlich, das ist unverschämt und ein politischer Skandal", sagte Pütz.

Waldbesetzer "Momo" forderte: "Wir kämpfen für eine klimagerechte Zukunft und fordern von der Landesregierung, sofort die Polizeikräfte aus dem Hambacher Forst abzuziehen." Das Aktionsbündnis Ende Gelände sprach von einem fadenscheinigen Argument der Landesregierung für die am Donnerstag begonnenen Räumungsmaßnahmen mit einem Großaufgebot der Polizei. Vom 25. bis 29. Oktober würden nun Tausende Menschen die Kohle-Infrastruktur, Schienen und Bagger blockieren, kündigte das Bündnis an.

Auch die Aktion Unterholz kündigte Proteste von Tausenden Menschen in den nächsten Tagen an: "Wir von der Aktion Unterholz rufen dazu auf, in die Region zu kommen und sich massenhaft an Aktionen des zivilen Ungehorsams zu beteiligen. Wir werden mit Sitzblockaden die Zufahrtsstraßen blockieren, wir werden die Baumhäuser schützen", sagte Pütz.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Staatsanwaltschaft: Kein Fremdverschulden beim Tod des Journalisten. "Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen liegen keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden Dritter vor", teilte die Staatsanwaltschaft Aachen am Donnerstag mit. Mehrere Zeugen hätten übereinstimmend angegeben, dass sich der 27 Jahre alte Mann aus Leverkusen zum Zeitpunkt des Sturzes allein und ungesichert auf der Brücke aufgehalten habe. KERPEN/AACHEN - Der Absturz eines Journalisten von einer Hängebrücke im Hambacher Forst war nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft ein Unfall. (Boerse, 20.09.2018 - 14:48) weiterlesen...

Minister: Einige Aktivisten bauen neue Baumhäuser im Hambacher Forst. "Einige Aktivisten oder Gewalttäter benutzen dieses Moratorium, um neue Häuser zu bauen und - was ich noch schlimmer finde - Rettungswege mit Barrikaden wieder zuzusperren. Und da fehlt mir jedes Verständnis", sagte Reul am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Die Polizei vor Ort konnte auf Nachfrage allerdings nicht sagen, wo im Hambacher Forst neue Baumhäuser oder Barrikaden errichtet würden. DÜSSELDORF/KERPEN - NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) wirft einigen Baumbesetzern im Braunkohlerevier Hambacher Forst vor, den vorübergehenden Räumungsstopp zu missbrauchen. (Boerse, 20.09.2018 - 14:43) weiterlesen...

Halbe Million Unterschriften zum Erhalt des Hambacher Forstes. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) nahm die online von BUND, Campact und Greenpeace gesammelten Unterschriften am Donnerstagmorgen vor dem Landtag entgegen. DÜSSELDORF - Mehr als eine halbe Million Unterschriften haben Umweltschützer zum Erhalt des Hambacher Forstes an die Landesregierung übergeben. (Boerse, 20.09.2018 - 11:04) weiterlesen...

Kripo ermittelt nach Tod eines Journalisten im Hambacher Forst. Beamte seien am Donnerstag im Wald vor Ort, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Einen Anfangsverdacht für eine Straftat gibt es nach Angaben der Aachener Staatsanwaltschaft nicht. "Es sieht nach einem Unglücksfall aus", sagte Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts der Deutschen Presse-Agentur. In der Nacht zum Donnerstag war es im Hambacher Forst ruhig geblieben. Mit Kerzen erinnerten die Aktivisten an den Toten. KERPEN/DÜSSELDORF - Nach dem tödlichen Sturz eines Journalisten während der umstrittenen Räumungsaktion im Hambacher Forst ermittelt die Kriminalpolizei zur Unglücksursache. (Boerse, 20.09.2018 - 09:59) weiterlesen...

Kripo ermittelt nach Tod eines Journalisten im Hambacher Forst. Beamte seien am Donnerstag im Wald vor Ort, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Einen Anfangsverdacht für eine Straftat gibt es nach Angaben der Aachener Staatsanwaltschaft nicht. "Es sieht nach einem Unglücksfall aus", sagte Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts der Deutschen Presse-Agentur. In der Nacht zum Donnerstag war es im Hambacher Forst ruhig geblieben. Mit Kerzen erinnerten die Aktivisten an den Toten. KERPEN/DÜSSELDORF - Nach dem tödlichen Sturz eines Journalisten während der umstrittenen Räumungsaktion im Hambacher Forst ermittelt die Kriminalpolizei zur Unglücksursache. (Boerse, 20.09.2018 - 09:19) weiterlesen...

Landesinnenminister appelliert an Waldbesetzer: 'Aus den Häusern rausgehen'. Die Baumhäuser müssten geräumt werden, weil sie gefährlich seien, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag dem Radiosender WDR 2. Die Landesregierung hatte die Räumung am Mittwochabend bis auf weiteres unterbrochen. Wann sie weitergehe, wisse er zum jetzigen Zeitpunkt nicht. "Das wollen wir in aller Ruhe überlegen", sagte Reul. DÜSSELDORF - Nach dem tödlichen Sturz eines Journalisten im Hambacher Forst hat der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul an die Waldbesetzer appelliert, die Baumhäuser freiwillig zu verlassen - "damit nichts passiert". (Boerse, 20.09.2018 - 08:01) weiterlesen...