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KASSEL - Im Streit mit Umweltschützern und Behörden um die Abwässer aus dem Kali-Bergbau hat der neue K+S Chef Burkhard Lohr Fehler eingeräumt und Besserung gelobt.

14.05.2017 - 13:31:24

Neuer K+S-Chef will auf Umweltschützer zugehen - Großaktionär gesucht. "Vielleicht hätten wir an der ein oder anderen Stelle mehr zuhören sollen", sagte der seit Freitag amtierende Vorstandsvorsitzende der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die Positionen lägen oft weit auseinander, man müsse aber die Nöte der anderen Seite erkennen und anerkennen. "Wir werden uns selbstkritisch fragen, was wir noch besser machen können." K+S wolle in Deutschland weiter Bergbau betreiben. Das gehe aber nicht völlig ohne Eingriff in die Umwelt.

abgewehrt. Der gebotene Preis von 41 Euro pro Aktie reichte den Deutschen nicht.

Im vergangenen Jahr hat der Düngemittel- und Salzproduzent unter Produktionsproblemen und dem anhaltenden Preisdruck im Kali-Geschäft gelitten. Der Umsatz sackte um 17 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro ab. Unter dem Strich blieb ein bereinigter Gewinn von 131 Millionen Euro, nach 542 Millionen Euro ein Jahr zuvor. K+S musste die Produktion in Deutschland drosseln, weil die Entsorgungskapazitäten nicht ausreichten. Das Abwasser aus der Kali-Produktion wird in die Werra oder den Boden geleitet. Umweltschützer befürchten negative Folgen für das Trink- und Grundwasser.

@ dpa.de

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