Deutschland, Branchen

KARLSRUHE - Verbraucherschützer streiten am Mittwoch (11.00 Uhr) vor dem Bundesgerichtshof (BGH) um mehr Geld für die ausscheidenden Kunden von Lebensversicherungen.

13.06.2018 - 05:47:26

Weniger Geld aus der Lebensversicherung - Kürzungen beschäftigen BGH. Dem klagenden Bund der Versicherten (BdV) geht es um die Beteiligung an den sogenannten Bewertungsreserven.

Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um Gewinne, die Versicherer erwirtschaften, indem sie Kundengelder am Kapitalmarkt anlegen. Die Versicherten sind daran am Ende der Laufzeit zu beteiligen. Weil die Branche unter den Niedrigzinsen leidet, hat der Gesetzgeber den größten Teil dieser Ausschüttungen allerdings gedeckelt. Seit 2014 gilt: Kunden, deren Vertrag endet, bekommen nur so viel, dass die Garantiezusagen für alle anderen Versicherten auf lange Sicht nicht gefährdet sind. (Az. IV ZR 201/17)

Der Kunde, dessen Fall in Karlsruhe verhandelt wird, bekam wegen der Reform nur 148,95 Euro anstelle der einmal in Aussicht gestellten 2821,35 Euro aus den Bewertungsreserven. Der BdV hält die Kappungen für verfassungswidrig und will den Streit an diesem Beispiel höchstrichterlich klären lassen. Der Senat kann sein Urteil am selben Tag verkünden oder erst zu einem späteren Termin.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

'BöZ': Deutsche Börse erhöht Listing-Gebühren in Frankfurt. Der Börsenrat beschloss für den geregelten Markt (Prime Standard und General Standard) höhere Gebühren, wie die "Börsen-Zeitung" in ihrer Dienstagsausgabe schreibt. FRANKFURT - Aktiengesellschaften müssen laut einem Bericht künftig mehr Geld für eine Notierung an der Frankfurter Werpapierbörse auf den Tisch legen. (Boerse, 18.06.2018 - 23:49) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 2: Audi-Chef verhaftet - Niederländer könnte Posten übernehmen (Boerse, 18.06.2018 - 22:45) weiterlesen...

Prognose der Bundesbank - Deutsche Wirtschaft hat im Frühjahr an Tempo gewonnen Frankfurt/Main - Die deutsche Wirtschaft hat nach Einschätzung der Bundesbank im zweiten Quartal wieder etwas an Tempo gewonnen. (Wirtschaft, 18.06.2018 - 22:42) weiterlesen...

VW-Aufsichtsrat vertagt Personalentscheidung bei Audi. Das Gremium ging am Montag in Wolfsburg zunächst ohne Einigung auseinander. "Die Aufsichtsräte von Volkswagen AG und Audi AG haben heute noch keine Entscheidung getroffen und prüfen die Sachlage weiterhin", teilte ein Sprecher des VW -Aufsichtsrates schriftlich mit. WOLFSBURG - Der Volkswagen -Aufsichtsrat hat seine Entscheidung über die Besetzung des Chefpostens bei Audi vertagt. (Boerse, 18.06.2018 - 22:30) weiterlesen...

Interimslösung für Audi-Spitze vorerst offen - VW-Aufsichtsrat ohne Einigung. Am Montag fiel noch keine Entscheidung, wie der Autobauer am Abend mitteilte. Die Sache werde weiter geprüft. FRANKFURT - Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat sich nach der Verhaftung des Audi -Chefs Rupert Stadler im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal noch nicht auf einen Nachfolger einigen können. (Boerse, 18.06.2018 - 22:12) weiterlesen...

Wohl doch kein Streik mehr im Juni bei Air France. PARIS - Im Tarifkonflikt mit den Gewerkschaften drohen der Fluggesellschaft Air France vorest doch keine Streiks. Die Arbeitsnehmervertreter hätten ihre Streikankündigung für den Juni zurückgezogen, wie Air France am Montagabend mitteilte. Ursprünglich hatten die Arbeitnehmervertreter zu einem neuen Ausstand vom 23. bis zum 26. Juni aufgerufen. Wohl doch kein Streik mehr im Juni bei Air France (Boerse, 18.06.2018 - 21:58) weiterlesen...