Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

KARLSRUHE - Diesel-Kläger, die mit ihrem Auto viel gefahren sind, haben möglicherweise keinen Anspruch mehr auf Schadenersatz von Volkswagen .

21.07.2020 - 14:03:27

Vielfahrer gehen im Dieselskandal wahrscheinlich leer aus. Das zeichnete sich am Dienstag in einer Verhandlung des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe ab.

Der VW Passat in dem Fall hat inzwischen rund 255 000 Kilometer auf dem Tacho. Das Oberlandesgericht Braunschweig war deshalb der Ansicht, dass der Kläger die durchschnittliche Laufleistung voll ausgeschöpft habe. Eventuelle Ansprüche gegen VW seien durch die intensive Nutzung aufgezehrt. Das ist nach Einschätzung der BGH-Richter nicht zu beanstanden, wie der Senatsvorsitzende Stephan Seiters andeutete. Das Urteil soll an einem anderen Tag verkündet werden. Wann genau, stand zunächst nicht fest. (Az. VI ZR 354/19)

Die Richter ließen außerdem durchblicken, dass VW bei Schadenersatzzahlungen wegen des Dieselskandals auf den zu erstattenden Kaufpreis des Autos wohl keine Zinsen zahlen muss. Beide Punkte wären im Sinne des Wolfsburger Autobauers. Dass der Konzern seine Kunden mit der illegalen Abgastechnik in Millionen Diesel-Fahrzeugen systematisch getäuscht hat und grundsätzlich Schadenersatz schuldet, hatte der BGH bereits am 25. Mai entschieden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Um CO2-Strafen zu vermeiden: VW und Ford legen Flotten zum Teil zusammen. Die Registrierung als Verbündete bei leichten Nutzfahrzeugen bei der Europäischen Kommission soll VW noch Spielraum, die Regeln zu erfüllen, dies kommt VW zugute. WOLFSBURG/DEARBORN - Die beiden Autokonzerne VW und Ford legen einen Teil ihrer Flotten zusammen. (Boerse, 18.09.2020 - 22:45) weiterlesen...

VW-Betriebsrat Osterloh fordert E-Auto-Produktion für Wolfsburg. "Die Corona-Krise erschwert auf den ersten Blick das Auslastungsproblem im Stammwerk. Wir kommen in Wolfsburg dieses Jahr vielleicht irgendwo bei um die 500 000 Fahrzeuge Jahresproduktion raus. Das Thema ist aber, dass es auch ohne Corona keine 700 000 Fahrzeuge gegeben hätte", sagte er der "Braunschweiger Zeitung" (Samstag). WOLFSBURG - VW -Konzernbetriebsrat Bernd Osterloh ist angesichts der unzureichenden Auslastung des VW-Werks in Wolfsburg besorgt und schlägt die Fertigung von Elektro-Autos vor. (Boerse, 18.09.2020 - 19:51) weiterlesen...

Verbraucherschützer: VW hält europäische Kunden mit Schadenersatz hin. Der weltgrößte Autobauer fahre eine Hinhaltetaktik und nutze Gesetzeslücken sowie den ungleichen Zugang europäischer Verbraucher zur Justiz aus, teilte der Europäische Verbraucherverband Beuc in der Nacht zum Freitag mit. "Nach einem Rechtsbruch in massivem Ausmaß hat VW die gerechtfertigten Klagen der Verbraucher ignoriert", kritisierte Beuc-Generaldirektorin Monique Goyens. BRÜSSEL - Fünf Jahre nach dem Auffliegen des "Dieselskandals" werfen europäische Verbraucherschützer dem VW-Konzern vor, weiter mit aller Macht Schadenersatzzahlungen an Kunden auszuweichen. (Boerse, 18.09.2020 - 05:22) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: VW ID.4 soll bis Jahresende E-Flotte ausbauen. Absatz, 3. Satz, wurde "für die E-Mobilität" eingefügt. (Präzisierung: Im 9. (Boerse, 17.09.2020 - 16:44) weiterlesen...

VW ID.4 soll bis Jahresende E-Flotte ausbauen. Nach dem verzögerten Verkaufsbeginn des ID.3, der die neue Serie reiner E-Autos begründet, kündigte VW -Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter am Donnerstag den Marktstart des Folgemodells "auf jeden Fall bis zum Jahresende" an. Der ID.4 werde außerdem mit allen Software-Funktionen auf die Straße kommen. Beim seit der vergangenen Woche ausgelieferten ID.3 müssen die Kunden noch Updates nachladen. WOLFSBURG - Mit dem Elektro-SUV ID.4 soll der milliardenteure Ausbau der E-Mobilität bei Volkswagen noch in diesem Jahr die nächste Etappe erreichen. (Boerse, 17.09.2020 - 15:45) weiterlesen...

BGH pocht auf Mindeststandards bei massenhaften Dieselklagen. Darauf weisen die obersten Zivilrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss hin. So müsse die Begründung einer Berufung "auf den konkreten Streitfall zugeschnitten sein". "Es reicht nicht aus, die Auffassung des Erstgerichts mit formularmäßigen Sätzen oder allgemeinen Redewendungen zu rügen." (Az. KARLSRUHE - Auch die massenhaften Verbraucherklagen im Dieselskandal müssen gewisse inhaltliche Mindestanforderungen erfüllen. (Boerse, 17.09.2020 - 12:22) weiterlesen...