Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

KARLSRUHE - Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Donnerstag (9.00 Uhr) über mehrere Schadenersatz-Klagen von Diesel-Käufern gegen Daimler .

16.09.2021 - 20:32:02

BGH verhandelt vier Diesel-Klagen wegen des Daimler-'Thermofensters'. In allen vier Fällen geht es um das sogenannte Thermofenster, das bei der Abgasreinigung eine Rolle spielt. Diese wird reduziert, wenn kühlere Temperaturen herrschen. Nach Darstellung des Stuttgarter Autobauers ist das notwendig, um den Motor zu schützen. Die Kläger sehen darin eine unzulässige Abschalteinrichtung - wie bei VW . (Az.

BERLIN - Facebook hat knapp 150 Konten und Gruppen auf seinen Plattformen gelöscht, die der Internetkonzern der umstrittenen Querdenker-Bewegung zuordnet. Es sei weltweit die erste gezielte Aktion, die sich gegen eine Gruppierung richte, die eine "koordinierte Schädigung der Gesellschaft" (Coordinated Social Harm) hervorrufe, sagte Facebook-Sicherheitsmanager Nathaniel Gleicher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Betroffen seien auch die Accounts von Querdenken-Gründer Michael Ballweg.

Die Aktion richtet sich gegen "Querdenker" auf Facebook selbst und Instagram. Nicht betroffen ist der Chatdienst WhatsApp, der ebenfalls zum Facebook-Konzern gehört. Facebook-Manager Gleicher warf den Querdenkern vor, in koordinierter Weise wiederholt gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook verstoßen haben. "Hierzu zählen die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung zur Gewalt."

Facebook hat zudem eine Liste von Webseiten der Querdenker identifiziert, die auf Facebook nicht länger verlinkt werden können: "Wir haben Verlinkungen auf Domains der Querdenken-Bewegung von unserer Plattform entfernt."

Ballweg kündigte an, gegen die Löschung rechtlich vorzugehen. Insbesondere die Facebook-Seite von "Querdenken711" mit über 30 000 Abonnenten habe nur Inhalte zu den Themen Grundrechte und Meinungsfreiheit zum Thema gehabt. Man habe sich bereits in den vergangenen Monaten mehrfach gegen ungerechtfertigte Löschungen rechtlich zur Wehr setzen können, sagte er der dpa.

Das "schädliche Netzwerk" sei von Personen betrieben worden, die mit Gewalt außerhalb der Plattform und anderen "sozialen Schäden" in Verbindung gebracht würden. An diesen koordinierten Kampagnen seien in der Regel authentische Nutzer beteiligt. "Das sind keine Fake-Profile, sondern echte Menschen, die sich organisieren, um systematisch gegen unsere Richtlinien zu verstoßen und Schaden auf oder außerhalb unserer Plattform anzurichten", sagte Gleicher.

Die Personen in dem Netzwerk nutzten aber auch doppelte Konten, um verletzende Inhalte zu posten und zu verbreiten. "Querdenken" konzentriere sich in erster Linie darauf, die Verschwörungserzählung zu fördern, dass die Covid-19-Beschränkungen der deutschen Regierung Teil eines größeren Plans sind, um die Bürger ihrer Freiheiten und Grundrechte zu berauben. "Wie aus den öffentlichen Medien bekannt ist, hat diese Gruppe in Deutschland reale Gewalt gegen Menschen ausgeübt, die im Journalismus, bei der Polizei oder im Gesundheitswesen arbeiten", heißt es in dem Blogeintrag des Facebook-Managers.

Die Anhänger der "Querdenken"-Initiative gehen seit Monaten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen auf die Straße. Bei den Demonstrationen in Berlin und anderen Städten kam es auch zu Angriffen auf Polizisten und Medienvertreter. Die Bewegung wird inzwischen von verschiedenen Landesverfassungsschutzämtern beobachtet. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die Szene als "Sammelbeobachtungsobjekt" im Visier, ähnlich wie beim Salafismus. Bei der Überwachung können auch geheimdienstliche Mittel eingesetzt werden, sowie Bankkonten und Finanzströme zwischen den Akteuren durchleuchtet werden.

Ende Mai hatte bereits die Video-Plattform Youtube den Kanal "Querdenken 711" gelöscht. Ein Google-Sprecher warf damals der umstrittenen Gruppierung vor, gegen die Youtube-Richtlinien für Fehlinformationen verstoßen zu haben. Michael Ballweg, Sprecher von "Querdenken 711", bestritt damals die Vorwürfe und kündigte an, auf eine dezentrale Alternative zu Youtube ausweichen zu wollen. In den sozialen Netzwerken ist Querdenken mittlerweile vor allen auf der Plattform Telegram unterwegs, die selbst extremistische Inhalte nicht löscht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

VW-Tochter Porsche liefert im dritten Quartal weniger Fahrzeuge aus. "Die Nachfrage nach unseren Sportwagen war auch im dritten Quartal auf einem sehr hohen Niveau", sagte Vertriebschef Detlev von Platen. Er verwies auf eine "herausfordernde" Lage bei der Versorgung mit Halbleitern. Nach neun Monaten steht wegen des Einbruchs in der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 noch ein Plus von rund 13 Prozent auf 217 198 Autos zu Buche. Von Platen sieht die Auftragsbücher gut gefüllt. Für den Jahresendspurt sei Porsche "voller Optimismus". STUTTGART - Der Sportwagenbauer Porsche hat im dritten Quartal wie die Konkurrenten von Mercedes und BMW in den Monaten Juli bis September weltweit rund 63 500 Fahrzeuge aus und damit etwa 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens vom Freitag hervorgeht. (Boerse, 15.10.2021 - 10:07) weiterlesen...

Neuwagen-Transporteure kämpfen wegen Chipmangels ums Überleben. Hintergrund ist dem Verband der Europäischen Fahrzeuglogistik (ECG) zufolge der Mangel an Mikrochips, der Fahrzeugbauern schon seit längerem zusetzt. "Die Branche kämpft vor dem vorhersehbar dritten schlechten Jahr in Folge ums Überleben und benötigt die Unterstützung der Automobilindustrie", sagte Verbandspräsident Wolfgang Göbel vor Beginn der ECG-Jahreskonferenz am Donnerstag in Brüssel. Der Verband vertritt eigenen Angaben zufolge knapp 140 Unternehmen, darunter die Güterverkehrstochter der Bahn, DB Cargo. BRÜSSEL - Transporteure von Neuwagen fürchten angesichts von Schwierigkeiten in der Autobranche um ihre Existenz. (Boerse, 14.10.2021 - 09:03) weiterlesen...

Sprinter ohne Chips: Mercedes-Benz lagert Pick-ups an Messe zwischen. Am Messegelände in Hannover stehen mittlerweile viele Pick-ups von Mercedes-Benz "auf Halde". Die Fahrzeuge können - wie Modelle zahlreicher anderer Hersteller - nicht vollständig mit den nötigen Halbleiter-Bauteilen bestückt werden. Das Unternehmen lagert sie daher vorläufig auf den großen Stellplätzen rund um das Messegelände zwischen, wie eine Sprecherin erklärte. HANNOVER/STUTTGART - Die Dauer-Lieferkrise bei Mikrochips lässt den Daimler -Konzern jetzt auch in Niedersachsen zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen. (Boerse, 14.10.2021 - 07:37) weiterlesen...

E-Mobilität muss deutlich an Fahrt gewinnen. "Trotz erheblicher technischer Fortschritte konnte der Verkehrssektor in den letzten Jahren die CO2-Emissionen nicht reduzieren", heißt es im Abschlussbericht der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM), der am Mittwoch vorgelegt wurde. Das Verkehrsaufkommen wachse besonders im Güterverkehr. Gleichzeitig würden Klimaziele verschärft. HAMBURG - Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs muss aus Sicht einer Regierungskommission in den kommenden Jahren deutlich an Fahrt gewinnen. (Boerse, 13.10.2021 - 15:08) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: BofA senkt Ziel für Volkswagen Vorzüge auf 211 Euro - 'Neutral'. Die Berichtssaison der Autobranche mit wohl ziemlich schlechten Ergebnissen dürfte ein "Non-Event" werden, schrieb Analyst Horst Schneider in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Im Fokus stehe der immer noch recht optimistische Ausblick für 2022/23. NEW YORK - Die US-Investmentbank Bank of America (BofA) hat das Kursziel für Volkswagen von 259 auf 211 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. (Boerse, 12.10.2021 - 13:53) weiterlesen...

Tschentscher: Hamburg zeigt mit ITS-Kongress Mobilität der Zukunft. "Sie erleben auf dem ITS-Kongress eine Stadt, die sich den Herausforderungen der Zukunft stellt und die Mobilitätswende aktiv voranbringt", sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Montag vor der Eröffnung der Schau für intelligente Verkehrssysteme. HAMBURG - Mit der Ausrichtung des ITS-Weltkongresses will Hamburg eine Woche lang die Zukunft der Mobilität zeigen. (Boerse, 11.10.2021 - 14:37) weiterlesen...