Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Medizintechnik

KARLSBAD / PRAG - Ein tschechisches Hilfsgesuch an Sachsen und Bayern zur Übernahme von Covid-19-Intensivpatienten rückt näher.

19.02.2021 - 12:21:26

Tschechisches Corona-Hilfsgesuch an Deutschland rückt näher. Man habe in den deutschen Nachbarkreisen Bettenkapazitäten abgefragt, sagte der Präsident der westlichen Karlsbader Region, Petr Kulhanek, am Freitag. Regierungschef Andrej Babis, der sich dem bisher widersetzt hatte, habe den Vorbereitungen zugestimmt.

Sollten die Betten ausgehen, werde zunächst eine Anfrage an das Gesundheitsministerium in Prag gestellt, das dann in einem nächsten Schritt über ein Hilfsgesuch an Deutschland entscheiden müsste. Der Krisenplan könne jederzeit aktiviert werden, noch sei das aber nicht geschehen, erläuterte Kulhanek. Zuerst hatte das Nachrichtenportal "Tag24" berichtet.

Demnach ist beim Landratsamt im Vogtlandkreis ein entsprechender Antrag eingegangen, der vom Landrat geprüft werde. Aktuell ist der Vogtlandkreis mit einer Inzidenz von 141,6 der Hotspot in Sachsen bei der Zahl der Neuansteckungen binnen sieben Tagen je 100 000 Einwohner.

Der stellvertretende Gesundheitsminister Vladimir Cerny hatte vor wenigen Tagen noch einmal bekräftigt, dass man die Nachbarländer erst um Hilfe ersuchen werde, wenn 90 Prozent der Kapazitäten aller tschechischen Krankenhäuser ausgeschöpft seien. Inzwischen nähert man sich dieser Schwelle. Am Freitag waren landesweit nur noch 14 Prozent der Intensivbetten verfügbar.

Täglich werden Patienten mit Krankenwagen und Rettungshubschraubern innerhalb Tschechiens verlegt - teils über große Entfernungen. Hilfe haben inzwischen auch die Visegrad-Staaten Polen und Ungarn angeboten. In Tschechien wurden am Freitag 11 553 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden registriert. Seit Beginn der Pandemie gab es mehr als 1,1 Millionen bestätigte Infektionen und 18 913 Todesfälle.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Corona-Zahlen in Europa weiter hoch, aber klar geringer als Ende 2020. Zwei Wochen nacheinander habe es in der gesamten WHO-Region Europa nun jeweils weniger als eine Million gemeldete neue Infektionen gegeben, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag auf einer Online-Pressekonferenz in Kopenhagen. Dieser Rückgang sei auf Länder zurückzuführen, die neue Maßnahmen zur Verlangsamung der Virus-Ausbreitung eingeführt hätten. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen sei seit Ende 2020 um fast die Hälfte zurückgegangen, aber immer noch zehnmal höher als im vergangenen Mai. KOPENHAGEN - Die Gesamtzahl der Corona-Neuinfektionen in Europa befindet sich weiter deutlich unter dem Wert von Ende 2020, aber nach wie vor auf einem hohen Niveau. (Wirtschaft, 25.02.2021 - 14:54) weiterlesen...

Restaurants und Kneipen dürfen auf Mallorca wieder öffnen. Ab Dienstag können die Gastronomiebetriebe in ihren Außenbereichen wieder Gäste empfangen, wie die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol am Donnerstag in Palma mitteilte. Spätestens um 17 Uhr müssen sie in einer ersten Etappe zur Lockerung des Lockdowns aber schließen. Zudem dürfen nur höchstens 50 Prozent der Tische bei einer Besetzung von maximal je vier Personen draußen aufgestellt werden. PALMA - Auf Mallorca dürfen Restaurants, Cafés und Kneipen in Folge einer deutlichen Verbesserung der Corona-Lage nach rund sieben Wochen erstmals wieder öffnen. (Boerse, 25.02.2021 - 14:52) weiterlesen...

Spahn für lokale Corona-Lockerungen - aber auch Verschärfungen. "Im Herbst war es wegen der hohen und diffusen Infektionslage wichtig, bundeseinheitlich das öffentliche Leben herunterzufahren", sagte der CDU-Politker "Zeit Online" (Donnerstag). Er sei immer noch dafür, die Marke von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen bundesweit als Richtwert zu nehmen - aber auch zusätzliche Variablen zu betrachten. BERLIN - In der Debatte um mögliche weitere Lockerungen von Corona-Beschränkungen hält Bundesgesundheitsminister Jens Spahn flexiblere lokale Lösungen für sinnvoll. (Wirtschaft, 25.02.2021 - 14:26) weiterlesen...

Grenzstreit - Maschinenbauer kritisieren verschärfte Kontrollen. "Die EU braucht gerade jetzt ein koordiniertes Vorgehen. Die Staaten müssen sich dann aber auch an ihre Beschlüsse halten", sagte Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes VDMA, am Donnerstag vor Beginn des Videogipfels. FRANKFURT - Die exportorientierten deutschen Maschinenbauer haben eine Einigung im Streit um verschärfte Grenzkontrollen beim EU-Videogipfel gefordert. (Boerse, 25.02.2021 - 14:26) weiterlesen...

Prag: Frankreich stellt Tschechien Corona-Impfstoff zur Verfügung. Paris habe 100 000 Dosen des Biontech-Pfizer-Präparats zugesagt, sagte Ministerpräsident Andrej Babis der Agentur CTK zufolge am Donnerstag. Mit der Lieferung werde Mitte März gerechnet. In Prag wurde das als "Geste der Solidarität" gewertet. Es dürfte sich um eine Art Leihgabe handeln, die zu einem späteren Zeitpunkt aus dem tschechischen Kontingent "zurückgezahlt" werden müsste. PRAG - Frankreich stellt dem aktuell stark von Corona betroffenen Tschechien nach Aussage der Regierung in Prag Impfstoff aus seinem Kontingent zur Verfügung. (Wirtschaft, 25.02.2021 - 14:02) weiterlesen...

Biden hebt Trumps Einwanderungsstopp in die USA auf. Die Regelungen förderten nicht die Interessen der Vereinigten Staaten, ganz im Gegenteil: Sie schadeten ihnen, hieß es in der Proklamation des Präsidenten von Mittwoch (Ortszeit). Nicht nur Familien seien dadurch getrennt gewesen. Auch Unternehmen hätten Nachteile gehabt, die "Talente aus der ganzen Welt" nutzten. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden hat den von seinem Vorgänger Donald Trump angeordneten Stopp legaler Einwanderung aufgehoben. (Wirtschaft, 25.02.2021 - 13:58) weiterlesen...