VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

KAISERSLAUTERN - Bei der Technik für das Laden von Elektroautos gibt es nach Angaben eines Experten erhebliche Sicherheitsprobleme, die massiven Missbrauch ermöglichen.

18.12.2017 - 09:11:24

Hacker zeigt Probleme bei Ladekarten für Stromtankstellen auf. Die Ladekarten für die Stromtankstellen könnten mit einfachen Mitteln manipuliert werden, sagte Mathias Dalheimer vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) in Kaiserslautern der Deutschen Presse-Agentur. Dalheimer stellt seine Erkenntnisse in der nächsten Woche auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Leipzig vor.

Die Betreiber der Stromtankstellen geben ihren Kunden Karten mit einem Speicherchip, dessen Daten nach dem NFC-Standard (Near Field Communication) über Funk ausgelesen werden. Diese Technik wird oft auch für Einlasskontrollen in Gebäuden verwendet. Dalheimer untersuchte diese Karten und stellte fest, dass darauf keine persönlichen Daten gespeichert sind - weder eine Signatur noch eine digitale Unterschrift, die einem Kunden eindeutig zugeordnet werden könnten. Lediglich eine Seriennummer ist auf der Karte gespeichert.

"Ich brauche nur diese Nummer, um auf fremde Kosten Strom zu laden", sagte Dalheimer. "Es genügt, einer öffentlichen Ladesäule eine existierende Kartennummer zu geben - und schon startet der Ladevorgang." Karten könnten auf einfache Weise geklont werden, so dass die darauf gespeicherte Nummer von mehreren Personen für das Stromladen benutzt werden könne. NFC-Karten könnten zu geringen Kosten im Internet bestellt werden. Zudem sei es ziemlich einfach, mit einem Elektroauto-Simulator eine fremde Kartennummer zu erraten.

"Das ist so, als könnte ich mit der Fotokopie einer EC-Karte im Supermarkt einkaufen", sagte Dalheimer. Er habe deswegen auch Kontakt mit dem führenden Ladeverbundbetreiber New Motion aufgenommen.

Das Berliner Unternehmen bestätigte, dass es möglich sei, Ladekarten zu kopieren. "Bei New Motion ist uns bisher allerdings kein einziger Fall von Kartenbetrug bekannt." Ein Betrug könne zudem "sehr einfach aufgedeckt" werden und lohne sich für Betrüger wegen der niedrigen Ladekosten kaum. Während des Ladevorgangs sende die Ladestation stetig Informationen an New Motion. "So können wir genau nachvollziehen, mit welcher Ladekarte an welcher Station gerade ein Fahrzeug aufgeladen wird."

Für die Technik der Ladestationen wird ein einheitliches Software-Protokoll verwendet, das Open Charge Point Protocol (OCCP). Auch da gebe es erhebliche Sicherheitsmängel, die Dalheimer auf dem Kongress des CCC am Mittwoch nächster Woche darstellen will. Zu dem 34. Chaos Communication Congress (34c3) werden zwischen Weihnachten und Silvester rund 15 000 Teilnehmer in Leipzig erwartet. Das diesjährige Motto ruft zum Handeln auf: "Tu wat".

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Protest gegen mögliche Diesel-Nachrüstungen auf Staatskosten. Autofahrer-Clubs, die Verbraucherzentralen, SPD und Grüne pochten darauf, dass die Autobauer für eventuelle Motoren-Umbauten zahlen müssten. "Die Kosten für mögliche technische Nachrüstungen sind von den Herstellern zu tragen", sagte ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Freitag. Ob es über zugesagte neue Abgas-Software hinaus zu solchen Nachbesserungen kommt, ist aber noch offen. BERLIN - Im Kampf gegen zu hohe Luftverschmutzung in deutschen Städten formiert sich massiver Protest gegen mögliche Nachbesserungen älterer Diesel vor allem auf Kosten des Staates. (Boerse, 16.02.2018 - 17:12) weiterlesen...

Volkswagen liefert Bullis mit Dieselmotoren ab März wieder aus. Der Schadstoffausstoß entspreche jetzt wieder den Vorschriften, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ/Samstag). Man habe für den T6 mit Pkw-Zulassung eine "technische Lösung zur Anpassung der Motorsteuerung entwickelt, durch die sich das Emissionsverhalten während der Regeneration des Partikelfilters verbessert", sagte ein Sprecher. Vom vorübergehenden Auslieferstopp waren laut Zeitung zwischen 10 000 und 15 000 Fahrzeuge betroffen. HANNOVER - Die Volkswagen -Nutzfahrzeugsparte will das neueste Bulli-Modell T6 mit Dieselmotoren ab März wieder ausliefern. (Boerse, 16.02.2018 - 15:40) weiterlesen...

Studie: Politik muss Mobilitätswende stärker vorantreiben. Ohne weitreichende Maßnahmen für einen grundlegenden Wandel würden nicht nur Umwelt- und Verkehrsprobleme ungelöst bleiben. Auch die Autoindustrie und der Wirtschaftsstandort Deutschland würden im internationalen Wettbewerb geschwächt. Das sind Kernergebnisse einer Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung für den SPD- und Grünen-nahen Verein Denkwerk Demokratie. Die Untersuchung wurde am Freitag in Berlin vorgestellt. BERLIN - Die Politik sollte einer Studie zufolge eine notwendige umfassende Mobilitätswende viel stärker als bisher vorantreiben. (Boerse, 16.02.2018 - 11:09) weiterlesen...

Volkswagen-Konzern startet mit kräftigem Absatzplus ins neue Jahr. Weltweit lieferten die Wolfsburger im Januar mit 898 700 Stück rund 10,1 Prozent mehr Pkw und Nutzfahrzeuge an die Kunden aus als im Vorjahresmonat, wie das Dax-Unternehmen am Freitag mitteilte. WOLFSBURG - Der Volkswagen-Konzern ist dank kräftiger Zuwächse bei vielen seiner Marken mit einem satten Absatzplus ins neue Jahr gestartet. (Boerse, 16.02.2018 - 11:02) weiterlesen...

VW-Chef Müller: Audi-Chef Stadler nicht auf der Kippe. "Geben Sie bitte nichts auf über Medien gestreute Personalspekulationen, die jeder Grundlage entbehren", sagte Müller am Freitag in einem per E-Mail verteilten Statement. "Audi braucht die volle Konzentration seines Managements und der gesamten Belegschaft unter der bewährten Führung von Rupert Stadler, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen und die Marke weiter auf die Zukunft auszurichten." Daran arbeite der Audi-Aufsichtsrat gemeinsam mit Stadler und seinem Team. Müller ist als VW-Konzernchef Vorsitzender des Audi-Kontrollgremiums. INGOLSTADT/WOLFSBURG - Audi -Chef Rupert Stadler sitzt an der Spitze der VW -Tochter nach Worten von VW-Konzernchef Matthias Müller derzeit fest im Sattel. (Boerse, 16.02.2018 - 08:51) weiterlesen...

Noch längst nicht alle alten Diesel haben neue Software. Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den großen deutschen Herstellern ergab, dass wenige Tage vor der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts längst nicht alle versprochenen neuen Programme in den Fahrzeugen aufgespielt werden konnten. Die Konzerne begründen das unter anderem damit, dass ihnen das für die Genehmigung zuständige Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) noch nicht die dafür nötigen Anforderungen genannt hat. Eine konkrete Gesamtzahl der bislang umgesetzten Nachrüstungen des letzten Halbjahres gibt es nicht. BERLIN/FLENSBURG - Bei den zugesagten freiwilligen Updates von Abgas-Software zur Vermeidung von Fahrverboten sind die Autobauer bisher nur mäßig vorangekommen - auch wegen fehlender behördlicher Vorgaben. (Boerse, 16.02.2018 - 05:52) weiterlesen...