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Tourismus, Ernährung

Innengastronomie in Luxemburg wieder geöffnet

16.05.2021 - 14:47:27

Innengastronomie in Luxemburg wieder geöffnet. LUXEMBURG - Ein Besuch im Restaurant oder im Café ist seit Sonntag in Luxemburg wieder möglich. Nach monatelanger Zwangspause durfte die Gastronomie im Innenbereich wieder öffnen. Voraussetzung für eine Bewirtung drinnen ist ein negatives Corona-Testergebnis, das der Gast vorlegen muss. Die Außengastronomie ist in Luxemburg bereits seit 7. April unter Auflagen geöffnet: Draußen ist aber kein Corona-Test nötig.

Die luxemburgische Regierung hatte die Lockerungen am 5. Mai angekündigt, am vergangenen Freitag stimmte das Parlament dem neuen Covid-19-Gesetz zu. Demnach dürfen Gastronomen nun innen und außen bis 22.00 Uhr bewirten - zuvor war auf den Terrassen um 18.00 Uhr Schluss. An einem Tisch dürfen bis zu vier Personen sitzen, zwischen den Tischen muss ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden.

Ein bisschen lockerer ist auch die nächtliche Ausgangsbeschränkung geworden: Sie beginnt nun um Mitternacht statt wie bislang um 23.00 Uhr - gilt aber weiter bis 6.00 Uhr morgens. Zudem sind Versammlungen bis zu 150 Personen etwa im Kultur- und Sportbereich wieder erlaubt, wenn die Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Im Rahmen von Pilotprojekten, die vorher genehmigt werden müssen, dürfen es auch bis zu 1000 Menschen sein.

In Schwimmbädern sind außerdem wieder mehr Schwimmer erlaubt und unter freiem Himmel dürfen bis zu 40 Musiker musizieren, wenn sie einen Abstand von zwei Metern einhalten. Und: Nach den Pfingstferien sollen alle Schüler wieder in Klassenräumen unterrichtet werden. Die Lockerungen sind möglich, da die Zahl der Corona-Infektionen auch in Luxemburg rückläufig ist.

Für die Tests in den Gastro-Betrieben stellt die Regierung 500 000 Kits zur Verfügung. Neben Selbsttests vor Ort können Gäste laut Gesundheitsministerium auch einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Oder einen tagesaktuellen Schnelltest, der zum Beispiel in einer Apotheke vor Ort gemacht werden könne.

@ dpa.de

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