VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

INGOLSTADT - Leere Lager sowie ein neues Prüfverfahren haben Audi einen katastrophalen Absatzmonat bereitet.

05.10.2018 - 11:05:25

Absatz der Volkswagen-Tochter Audi im September eingebrochen. Rund 139 150 Fahrzeuge verkaufte die Volkswagen -Tochter im September weltweit und damit 22 Prozent weniger als im Vorjahr, wie Audi am Freitag mitteilte. In Europa gingen die Absatzzahlen sogar um 55,5 Prozent zurück. 37 200 Einheiten kauften die Kunden auf dem Heimatkontinent. Mehr als zwei Drittel der Motorvarianten sind demnach derzeit nicht lieferbar, weil sie noch nicht nach dem neuen WLTP-Standard für die Messung des Kraftstoffverbrauchs zugelassen seien. Erst zum Jahresende dürfte das normale Auto-Angebot wieder erreicht werden.

Einzig in China und in den USA legte Audi bei den Absatzzahlen zu - um 12,5 Prozent in Asien und um 1,2 Prozent in Nordamerika. "Trotz der erheblichen unterjährigen Schwankungen geht das Unternehmen aktuell weiterhin von Auslieferungen nahezu auf Vorjahresniveau aus", hieß es.

Für die Beschäftigten in Ingolstadt und Neckarsulm bedeuten die Schwankungen eine paradoxe Mischung von Freischichten und Sonderschichten: Mangels Bestellungen laufen die Bänder teilweise langsamer oder werden tage- oder wochenweise gestoppt. Aber sobald wieder ein weiterer Motor durch das Kraftfahrtbundesamt zugelassen wird, gibt es Zusatzschichten, wie ein Unternehmenssprecher sagte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Automanager fordern mehr Sachlichkeit in Debatte um Branchenzukunft. Volkswagen -Chef Herbert Diess hatte der Politik mit Blick auf neue CO2-Grenzwerte jüngst in einer Rede einen "Feldzug gegen die individuelle Mobilität" vorgeworfen. Skoda-Chef Bernhard Maier, pflichtete ihm am Donnerstag bei: "Ich würde mir in der aufgeheizten öffentlichen Diskussion mehr Transparenz wünschen, um die Verbraucher wirklich aufzuklären", sagte er am Donnerstag in Nürtingen beim Autogipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft. NÜRTINGEN - Fahrverbote, strengere CO2-Ziele, Diesel-Debatte - die Nerven in der Autobranche liegen blank. (Boerse, 18.10.2018 - 17:11) weiterlesen...

Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte. Das Auto, das auf dem ersten Elektromodell Taycan basiert, wurde im Frühjahr als Konzept beim Genfer Autosalon vorgestellt. NÜRTINGEN - Der Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. (Boerse, 18.10.2018 - 16:27) weiterlesen...

VW bietet Rabatte fürs Verschrotten (Boerse, 18.10.2018 - 15:15) weiterlesen...

VCD: Neueste Diesel auch auf der Straße sauber. Diesel-Autos der Schadstoffklasse 6d-TEMP seien durch ihren Katalysator nicht nur im Labor, sondern auch auf der Straße sauber, heißt es in einer Mitteilung des Vereins am Donnerstag zur Vorstellung seiner jährlichen Auto-Umweltliste. Diesel der Abgasnorm Euro 6c stießen so viele gesundheitsschlädliche Stickoxide aus, dass auch für sie Fahrverbote drohten. "Der große Skandal ist, dass noch immer solche Dreckschleudern verkauft werden", sagte der verkehrspolitische Sprecher des VCD, Gerd Lottsiepen. BERLIN - An der Sauberkeit modernster Diesel gibt es aus Sicht des ökologisch orientierten Verkehrsclubs Deutschland keinen Zweifel. (Boerse, 18.10.2018 - 14:00) weiterlesen...

Experte: Teil der VW-Preisnachlässe dürfte verrechnet werden. Er schließe nicht aus, dass andere "Verkaufs-Förderungsprogramme" beschnitten werden, sagte der Leiter des des Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen am Donnerstag. WOLFSBURG - Nach Einschätzung des Auto-Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer dürfte ein Teil der VW -Nachlässe bei Verschrottung alter Diesel mit bisherigen Rabatten verrechnet werden. (Boerse, 18.10.2018 - 12:28) weiterlesen...

Automanager fordern mehr Sachlichkeit in Branchen-Debatte. "Ich würde mir in der aufgeheizten öffentlichen Diskussion mehr Transparenz wünschen, um die Verbraucher wirklich aufzuklären", sagte Skoda-Chef Bernhard Maier am Donnerstag in Nürtingen beim Autogipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft. "Die öffentliche Debatte erzeugt zuweilen den Eindruck, das Auto sei eine aussterbende Spezies", sagte der Auto-Cheflobbyist, Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie. Auch Volkswagen -Chef Herbert Diess hatte der Politik mit Blick auf neue CO2-Grenzwerte jüngst in einer Rede einen "Feldzug gegen die individuelle Mobilität" vorgeworfen. NÜRTINGEN - Hochrangige Automanager haben in der aktuellen Debatte um Fahrverbote und CO2-Klimaziele mehr Sachlichkeit gefordert. (Wirtschaft, 18.10.2018 - 12:10) weiterlesen...