Transport, Verkehr

(In der Meldung vom 23.3. wird in Überschrift und erstem Satz klargestellt, dass Herrenknecht ein Hersteller von Tunnelbohrmaschinen ist und selbst keine Tunnel bohrt.

04.04.2018 - 14:45:24

KORREKTUR: Ex-Bahnchef Grube berät Tunnelbohrmaschinen-Hersteller Herrenknecht. Außerdem entfällt im zweiten Absatz der letzte Satz "Herrenknecht ist Auftragnehmer der Deutschen Bahn (DB) für Tunnelbauten beim Projekt Stuttgart 21." Herrenknecht ist nicht Auftragnehmer der Bahn, sondern wird von den Bauunternehmen beauftragt.

STUTTGART/SCHWANAU - Ex-Bahnchef Rüdiger Grube berät nach seinem Ausscheiden aus dem bundeseigenen Konzern den Tunnelbohrmaschinenhersteller Herrenknecht. Das bestätigte das Unternehmen aus Schwanau (Ortenaukreis) am Freitag. Zuvor hatte das Magazin "Der Spiegel" darüber berichtet.

Der für das Bahnprojekt Stuttgart 21 lange Jahre zuständige und Anfang 2017 aus dem Konzern ausgeschiedene Vorstandschef sei "sporadisch beratend" für Herrenknecht tätig.

Der Vize-Chef von Transparency International Deutschland, Hartmut Bäumer, sagte, rechtlich sei das nicht anzufechten, wenn eine solche Tätigkeit in Grubes individuellem Vertrag mit der Bahn nicht ausgeschlossen gewesen sei. "Das hat aber ein Geschmäckle", sagte er. Grube sei noch vertraut mit Plänen seines einstigen Arbeitgebers. Mögliche Folge: Wettbewerbsverzerrungen zum Nachteil der DB.

Nach Angaben von Herrenknecht ist Grubes Expertise gefragt "bei der Ausübung von Managementfunktionen" und bei einzelnen Coachings für das Management. Ein Beispiel sei der Generationenübergang. Auskunft über die Höhe der dafür "vereinbarten Honorarsätze" gebe man nicht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Peking sagt Handelsgespräche mit USA wegen neuer Zölle ab. Der für kommende Woche geplante Besuch einer chinesischen Regierungsdelegation in Washington sei abgesagt worden, berichtete das "Wall Street Journal". Grund dafür sei die neueste Runde von Strafzöllen, die kürzlich eingeläutet wurde. PEKING - Nach neuen US-Strafzöllen hat China einem Zeitungsbericht zufolge weitere Handelsgespräche mit der Regierung in Washington vorerst abgeblasen. (Boerse, 22.09.2018 - 13:02) weiterlesen...

Französischer Flixbus-Konkurrent testet Verbindung nach Deutschland. Die Bussparte von Frankreichs staatlichem Bahnbetreiber SNCF bietet seit dem Sommer eine eigene grenzüberschreitende Linie nach Karlsruhe an. PARIS - Der französische Fernbusanbieter Ouibus fühlt mit kleinen Schritten im deutschen Markt vor, der Heimat des Branchenriesen Flixbus. (Boerse, 22.09.2018 - 09:33) weiterlesen...

Weniger gefährliche Laserattacken an deutschen Flughäfen. Im ersten Halbjahr 2018 gab es 113 Blendungen rund um die größeren Airports, wie die Deutsche Flugsicherung (DFS) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das waren insgesamt 16 Laserattacken weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Flugzeuge werden laut DFS oft bei Start oder Landung ins Visier genommen. Es gebe aber auch Blendungen aus großen Höhen, sagte eine Unternehmenssprecherin. Die DFS mit Sitz im hessischen Langen ist für die Flugverkehrskontrolle in Deutschland zuständig und überwacht bundesweit 16 internationale Airports. BRAUNSCHWEIG - Gefährliche Laserattacken auf Piloten haben an den großen deutschen Flughäfen etwas abgenommen. (Boerse, 22.09.2018 - 09:33) weiterlesen...

AmCham sieht Chance auf Lösung im Handelsstreit mit Trump. Wirtschaftsminister Wilbur Ross habe bei einem Treffen in Washington deutlich gemacht, dass es einen Verhandlungsweg gebe, um mit Europa eine Lösung zu finden, sagte Frank Sportolari, Präsident der AmCham Germany. "Aus Sicht von Ross sind Zölle auf Produkte aus Europa vermeidbar, auch die auf Autos", sagte Sportolari der Deutschen Presse-Agentur. Zwar entscheide am Ende US-Präsident Donald Trump, der Wirtschaftsminister habe aber großen Einfluss auf ihn. FRANKFURT - Die amerikanische Handelskammer in Deutschland sieht im Handelsstreit mit den USA Entspannungssignale. (Wirtschaft, 22.09.2018 - 09:32) weiterlesen...

AmCham sieht Chance auf Einigung im Handelsstreit mit USA. Wirtschaftsminister Wilbur Ross habe bei einem Treffen in Washington deutlich gemacht, dass es einen Verhandlungsweg gebe, um mit Europa eine Lösung zu finden, sagte Frank Sportolari, Präsident der AmCham Germany, der Deutschen Presse-Agentur. "Aus Sicht von Ross sind Zölle auf Produkte aus Europa vermeidbar, auch die auf Autos." Zwar entscheide am Ende US-Präsident Donald Trump, der Wirtschaftsminister habe aber großen Einfluss. FRANKFURT - Die amerikanische Handelskammer in Deutschland sieht nach Gesprächen mit der US-Regierung Entspannungssignale im Handelsstreit. (Boerse, 22.09.2018 - 08:16) weiterlesen...

Test mit fahrerloser Straßenbahn in Potsdam abgeschlossen. Auf einem sechs Kilometer langen Teilstück des Netzes war in der Stadt seit Dienstag eine autonom fahrende Tram unterwegs. Haltestellen wurden angefahren, Fahrgäste durften jedoch nicht mit. POTSDAM - Mit einem lauten Klingeln schlossen sich am Freitag zum letzten Mal die Türen: Der öffentliche Test mit einer fahrerlosen Straßenbahn ist in Potsdam zu Ende gegangen. (Boerse, 21.09.2018 - 16:18) weiterlesen...