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Impfung von Kindern ab 12 Jahren soll ab 7. Juni möglich sein

27.05.2021 - 20:48:01

Impfung von Kindern ab 12 Jahren soll ab 7. Juni möglich sein. BERLIN - Kinder ab 12 Jahren sollen sich in Deutschland vom 7. Juni an generell gegen Corona impfen lassen können. Das beschlossen Bund und Länder auf einem Impfgipfel am Donnerstag in Berlin. Voraussetzung ist, dass die EU-Arzneimittelbehörde EMA den bisher ab 16 Jahren freigegebenen Impfstoff von Biontech /Pfizer auch für diese Altersgruppe zulässt. Die EMA will darüber an diesem Freitag beraten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte das Ziel, "dass bis zum Ende des Sommers jeder Bürgerin und jedem Bürger ein Impfangebot gemacht wird". Das solle auch die 12- bis 16-Jährigen einschließen.

und Johnson & Johnson kündigten Lieferungen aber nur kurzfristig an, was die Organisation erschwere. Insgesamt wurden in den Ländern 88 Prozent der gelieferten Impfdosen verimpft - die Spanne reicht von 76 Prozent in Brandenburg bis 98 Prozent in Bremen. Vom Biontech-Präparat wurden 91 Prozent verimpft, von Moderna 76 und von Astrazeneca 87 Prozent. Bei Johnson & Johnson, dem einzigen Serum, bei dem nur eine Spritze reicht, liegt die ausgewiesene Quote bisher nur bei 35 Prozent. Für das dritte Quartal liegen laut Gesundheitsministerium außer von Moderna bisher keine Lieferpläne vor - erwartet werden über 120 Millionen Impfstoff-Dosen.

NEUE PROBLEME

Der US-Hersteller Johnson & Johnson zeigte nach Angaben aus EU-Kreisen Lieferprobleme an. Die für das zweite Quartal erwarteten 55 Millionen Impfstoffdosen würden wohl nicht erreicht, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Brüssel. Hintergrund seien ein Produktionsausfall in den USA sowie US-Ausfuhrbeschränkungen.

REAKTIONEN

FDP-Chef Christian Lindner sprach von einem Gipfel der verpassten Chancen. "Alle für die Menschen wichtigen Fragen, wie die Beschleunigung der Impfkampagne, Auffrischungsimpfungen im Herbst, der digitale Impfpass und der Präsenzunterricht an Schulen, sind nicht beantwortet", kritisierte er. Ebenso fehlten klare Aussagen zu weiteren Öffnungen.

@ dpa.de

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