Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Konsumgüter, Regierungen

(Im zweiten Satz des ersten Absatzes wurde die Höhe des Rückgangs der Konsumausgaben berichtigt: mindestens 104 Milliarden Euro.

20.04.2021 - 16:23:28

OFFIZ. KORREKTUR/IW: Bundesbürger geben wegen Corona deutlich weniger aus

KÖLN - Die Verbraucher in Deutschland haben im Coronajahr 2020 nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Durchschnitt mindestens 1250 Euro weniger für den privaten Konsum ausgegeben als im Jahr vor der Krise. In der Summe entspreche das einem Rückgang der Konsumausgaben um mindestens 104 Milliarden Euro, heißt es in einer Untersuchung des arbeitgebernahen Forschungsinstituts.

Im Vergleich mit dem Jahr 2019 sei der Konsum um 6,1 Prozent eingebrochen - so stark wie seit 70 Jahren nicht. Für das erste Quartal 2021 beziffern die Forscher den Konsumausfall auf weitere 40 bis über 60 Milliarden Euro. Die "Rheinische Post" hatte zuerst über die Studie berichtet.

Besonders wenig hätten die Bundesbürger 2020 kurzlebige Konsumgüter wie Kleidung oder Schuhe gekauft, betonen die Autoren der Studie. Der Kauf langlebiger Konsumgüter wie Autos oder Möbel sei im Zuge des ersten Lockdowns zwar auch zurückgegangen, die Nachfrage habe aber im zweiten Halbjahr 2020 um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugelegt - was der Studie zufolge auch an der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung gelegen haben dürfte.

Der Einbruch bei Dienstleistungen sei um ein Vielfaches höher gewesen. Im gesamten Jahr 2020 habe sich der Rückgang auf 78 Milliarden Euro summiert. Das seien mehr als 2 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts. "Die staatlich verordnete Schließung von körpernahen Dienstleistungen, Gastronomiebetrieben, Hotels, Freizeit- und Veranstaltungseinrichtungen haben viele Konsumwünsche unmöglich gemacht", sagte IW-Wissenschaftler Hubertus Bardt.

In Kauflaune seien die Verbraucher weiter nicht. Nach einer vom IW gemeinsam mit anderen Forschungsgruppen durchgeführten Befragung wollen 43 Prozent den Teil ihres Einkommens sparen, der nach den grundlegenden Ausgaben übrig bleibt. Normalerweise seien es weniger als 30 Prozent. Zudem habe nur ein Drittel der Befragten angegeben, derzeit Ausgaben für einen Urlaub einzuplanen - normalerweise seien es 45 bis 50 Prozent.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU sieht keine 'Wunderlösung' in Patentfreigabe. Dies erklärte EU-Ratschef Charles Michel am Samstag beim EU-Gipfel im portugiesischen Porto. Zugleich warb er für die rasche Aufhebung von Exportschranken. Dennoch sei die EU gesprächsbereit, sobald ein konkreter Vorschlag aus den USA vorliege. PORTO - Die Europäische Union sieht im US-Vorstoß zur Freigabe von Patenten keine "Wunderlösung" zur Versorgung der Welt mit Corona-Impfstoff. (Boerse, 08.05.2021 - 15:34) weiterlesen...

Geimpften-Verordnung tritt am Sonntag in Kraft. Die von Bundestag und Bundesrat zuletzt verabschiedete entsprechende Verordnung ist am Samstag wie angekündigt im Bundesanzeiger veröffentlicht worden und tritt damit ab Mitternacht in Kraft. BERLIN - In ganz Deutschland können vollständig gegen Corona Geimpfte und Genesene wie geplant ab diesem Sonntag wieder mehr Menschen treffen und sind von Ausgangsbeschränkungen befreit. (Wirtschaft, 08.05.2021 - 15:34) weiterlesen...

EU und Indien verständigen sich auf Neustart von Handelsgesprächen. "Ich freue mich darauf, die Verhandlungen neu zu starten", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Samstag kurz vor einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten mit Indiens Premierminister Narendra Modi. Sie sollten auch Gespräche über ein Investitionsschutzabkommen und den Schutz von geografischen Herkunftsangaben umfassen. PORTO - Die EU und Indien haben sich auf die Wiederaufnahme der 2013 gestoppten Gespräche über ein Freihandelsabkommen verständigt. (Wirtschaft, 08.05.2021 - 15:34) weiterlesen...

RKI-Chef: Beim Impfen trotz Rekordzahlen weiter dranbleiben. Die Impfstoffmengen seien nicht mehr der begrenzende Faktor, sagte Lothar Wieler am Samstag bei einer Diskussionsrunde mit Bürgern in Berlin. "Jetzt müssen wir halt dranbleiben. Also man darf jetzt nicht irgendwie wieder denken: Oh, das Problem ist erledigt. Sondern lassen Sie es uns noch ein paar Monate miteinander lösen." Er verwies auf zuletzt erzielte Rekorde bei den pro Tag verabreichten Impfdosen. BERLIN - Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) hofft auf weiterhin hohes Tempo beim Impfen gegen Corona. (Wirtschaft, 08.05.2021 - 15:17) weiterlesen...

Trauriger Rekord in Indien: Mehr als 4000 Corona-Tote an einem Tag. Wie das Gesundheitsministerium am Samstag in Neu Delhi mitteilte, wurden 4187 Todesopfer im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gemeldet, so viele wie noch nie an einem einzigen Tag. Zudem wurden bereits zum vierten Mal in einer Woche mehr als 400 000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert. NEU DELHI - In Indien sind erstmals mehr als 4000 Corona-Tote binnen 24 Stunden gezählt worden. (Wirtschaft, 08.05.2021 - 15:10) weiterlesen...

Aufruhr in Italien: Darf Wein mit Wasser gestreckt werden?. Dabei geht es nach Medienberichten darum, die Produktion von Wein ohne Alkohol oder mit weniger Prozenten als Methode in Europa zu definieren. Hintergrund sei auch der Gesundheitsschutz, hieß es. Agrarminister Stefano Patuanelli kündigte nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa von Freitagabend den Widerstand Roms an. Der Landwirtschaftsverband Coldiretti warnte vor "Verbrauchertäuschung". Von einem "Aufstand in Italien" sprach die Zeitung "Corriere della Sera" am Samstag. ROM - Italiens Weinbranche macht Front gegen mögliche EU-Pläne, das Verdünnen von Wein mit Wasser zum Senken des Alkoholgehalts zu fördern. (Boerse, 08.05.2021 - 15:02) weiterlesen...