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(im vierten Absatz wird ein Tippfehler im Wort "Prozess" beseitigt)

07.10.2020 - 17:13:29

WDH/ROUNDUP/Motorenentwickler im Audi-Prozess: 'Diese Leute haben uns betrogen'

und BMW um 2005 beim Diesel in den USA weiter gewesen seien, sei entschieden worden, dass die VW -Tochter Audi im November 2008 mit der Produktion neuer Dieselmotoren für die großen Autos in den USA starte. Nach Fahrtests habe seine Abteilung dann größere Adblue-Harnstoff-Tanks oder ein Jahr mehr Zeit gefordert, aber vergebens: "Kein Platz, zu teuer, es war immer die gleiche Geschichte", sagte P. Beschleunigung, Verbrauch und Kosten seien wichtiger gewesen als Abgaswerte.

Das Problem sei durch Präsentationen und alarmierende "Blaue Meldungen" auch dem damaligen Audi-Technikvorstand bekannt gewesen. "Im Vergleich zum Wettbewerb hatten wir die kleinsten Tanks zur Verfügung", sagte der Audi-Ingenieur. "Wir wollten nicht bescheißen. Aber wir brauchten mehr Harnstoff." Mit diesem Stoff kann der Ausstoß von Stickstoffdioxid reduziert werden.

Nach Entscheidungen bei VW habe der damalige Audi-Dieselmotorenchef B. seine Abteilung im April 2008 angewiesen, den Harnstoff-Verbrauch zu deckeln. Dass Kunden nicht durch Warnlampen über zur Neige gehenden Harnstoff behelligt werden sollten, habe das Problem noch verschärft. "Wir waren unter Druck ohne Ende" sagte P. Als er von seinen Mitarbeitern "intelligente Lösungen" gefordert habe, habe er den Druck von oben und die Konzernstrategie weitergegeben.

Laut Anklage wurden die Stickoxid-Werte dann durch Software-Tricks geschönt. P. verwies auf Warnungen anderer Abteilungen vor einem "Defeat Device" und betonte, alle hätten Bescheid gewusst.

@ dpa.de

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