Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

(Im Einstieg Formulierung verändert: kurz vor)

15.04.2021 - 11:31:29

WDH: Breites Bündnis fordert stärkeren sozialen Fokus bei Mobilitätswende

BERLIN - Kurz vor der Verkehrsministerkonferenz fordert ein Bündnis aus Umwelt- und Sozialorganisationen eine schnelle und konsequente Mobilitätswende. Der Zusammenschluss, dem neben dem Naturschutzbund Nabu auch mehrere Gewerkschaften und der Sozialverband VDK angehören, präsentierte am Donnerstag ein Papier mit Handlungsempfehlungen an die Politik. Darin pocht das Bündnis vor allem darauf, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) deutlich auszubauen und dabei auch soziale Dimensionen stärker als bislang mitzudenken. VdK-Präsidentin Verena Bentele, selbst sehbehindert, forderte bei der Verkehrsplanung einen stärkeren Fokus auf Barrierefreiheit. Es könne nicht sein, dass es in Deutschland Dörfer ohne Busanbindung gebe.

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell wies auf die Situation der rund 20 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hin, die täglich einen längeren Arbeitsweg zu bewältigen hätten. "Wir haben als Gewerkschaft nicht für Arbeitszeitverkürzung gekämpft, damit Menschen länger im Stau stehen", sagte Körzell. Es brauche deshalb ein flächendeckendes ÖPNV-Angebot für die Beschäftigten.

Die Transformation im Verkehrssektor müsse "untrennbar mit sozialer Sicherheit und guter Arbeit" einhergehen, sagte Körzell. Die Jobs im ÖPNV müssten attraktiver werden. Der DGB schätzt, dass Deutschland bis 2030 im Nahverkehr 170 000 neue Beschäftigte brauchen wird.

Der Verkehrssektor sei "ein entscheidender Treiber des Klimawandels und vieler anderer Umweltbelastungen", sagte NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger. Daher sei auch die Umstellung auf saubere Energieformen ein Schlüsselfaktor. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern dieses Bündnisses Sozialverträgliche Mobilitätswende fordert Krüger auch, schnell mehr Ladestellen für Elektrofahrzeuge zu errichten.

Auch die Evangelische Kirche ist Teil der Initiative, um für mehr Klimagerechtigkeit und die "Achtung und Bewahrung der Mitschöpfung" einzutreten, wie EKD-Vertreterin Ruth Gütter betonte. Die Katholische Kirche sei angefragt worden, habe sich aber nicht angeschlossen, teilten die Initiatoren mit.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kabinett bringt weitere Corona-Hilfe für ÖPNV auf den Weg. Das Bundeskabinett brachte am Mittwoch einen Entwurf auf den Weg, der für dieses Jahr nochmals eine Milliarde Euro vorsieht. Verkehrsminister Andreas Scheuer sagte, der umweltfreundliche öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) könne damit leistungsfähig und zuverlässig am Laufen gehalten werden. Der Gesetzentwurf kann nun von den Koalitionsfraktionen in den Bundestag eingebracht werden. BERLIN - Busse und Bahnen in ganz Deutschland sollen wegen der Einnahmeausfälle in der Corona-Krise eine weitere Milliardenhilfe bekommen. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 11:13) weiterlesen...

Wirtschaftsminister streiten über Maßnahmen gegen Rohstoffknappheit. Die Wirtschaftsminister aus Thüringen und dem Saarland, Wolfgang Tiefensee und Anke Rehlinger (beide SPD), sind für zeitweilige Exportbeschränkungen, um das Problem in den Griff zu bekommen und um Engpässe bei Unternehmen zu beheben. DÜSSELDORF - Weil das Angebot an Rohstoffen für Industrie und Bauwirtschaft knapp ist, streiten führende deutsche Politiker über Gegenmaßnahmen. (Boerse, 12.05.2021 - 11:11) weiterlesen...

EuGH: Harte Flugzeuglandung ist nicht automatisch ein Unfall. Dies sei unabhängig von der Wahrnehmung einzelner Passagiere und gelte dann, wenn die Landung in "Einklang mit den für das betreffende Flugzeug geltenden Verfahren und Betriebsgrenzen" erfolgt sei, urteilten die europäischen Höchstrichter am Mittwoch in Luxemburg (Rechtssache C-70/20). LUXEMBURG - Eine harte Flugzeuglandung ist nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht automatisch ein Unfall - und rechtfertigt somit keinen Anspruch auf Schadenersatz. (Boerse, 12.05.2021 - 10:44) weiterlesen...

Baerbock fordert Klimaschutz-Sofortprogramm und mehr Investitionen. Im Bundeskanzleramt müsse in Zukunft "ein Klimaschutz-Sofortprogramm auf den Weg gebracht werden, damit man auch nicht nur die Ziele benennt, sondern die Maßnahmen, wie man diese Ziele erreichen soll", sagte Baerbock am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". BERLIN - Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat den Regierungsentwurf für das geänderte Klimaschutzgesetz kritisiert und mehr Investitionen für den Klimaschutz gefordert. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 09:32) weiterlesen...

WHO: Indische Corona-Variante in mehr als 40 Ländern erfasst. Mehr als 4500 analysierte Gensequenzen aus 44 Ländern seien B.1.617 zugeordnet worden, zudem lägen Meldungen über Nachweise aus fünf weiteren Ländern vor, teilte die Behörde in Genf am Dienstag mit. Am Montag hatte die UN-Behörde die Variante als "besorgniserregend" eingestuft. Zuvor hatte die WHO nur zunächst in Großbritannien, Südafrika und Brasilien erfasste Varianten so bezeichnet. GENF - Die zunächst in Indien entdeckte Corona-Variante B.1.617 ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen in mehr als 40 Ländern nachgewiesen worden. (Boerse, 12.05.2021 - 08:13) weiterlesen...

Geht es wieder aufwärts? Steuerschätzer mit neuer Prognose für 2021. Im vergangenen Jahr war durch Lockdowns und die Konsumzurückhaltung der Bürger deutlich weniger Geld in die Staatskassen geflossen. Für das laufende Jahr erwarteten die Schätzer zuletzt eine leichte Erholung. Jetzt deutet sich an, dass Finanzminister Olaf Scholz (SPD) eventuell noch etwas mehr Geld zu verteilen hat, als bisher angenommen. BERLIN - Nach deutlichen Steuereinbrüchen aufgrund der Corona-Krise legen die Steuerschätzer am Donnerstag eine neue Prognose für die Einnahmen von Bund, Ländern und Kommunen vor. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 06:35) weiterlesen...