Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

RWE AG(NEU), DE0007037129

(Im 4.

18.06.2021 - 13:46:28

WDH: Bundesnetzagentur will Renditen der Netzbetreiber kürzen

BONN - Die Bundesnetzagentur will den Betreibern der Strom- und Gasnetze in Deutschland die Renditen auf ihr eingesetztes Kapital kürzen. Der Eigenkapitalzins für neue Investitionen soll in der nächsten Regulierungsperiode von derzeit 6,9 auf knapp 4,6 Prozent sinken, wie aus einem Schreiben von Netzagentur-Chef Jochen Homann an den Beirat der Behörde hervorgeht.

Homann begründete die geplanten Kürzungen mit der anhaltenden Niedrigzinsphase. Verbraucher und Unternehmen dürften nicht "unangemessen hohe Renditen der Netzbetreiber finanzieren", heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuerst hatte das "Handelsblatt" (Freitag) darüber berichtet.

Die Pläne der Netzagentur sind für die Privathaushalte und andere Strom- und Gasverbraucher von Bedeutung, weil die Garantierendite in die Netzentgelte einfließt, die auf den Strom- und Gasrechnungen landen. Die Zinssätze werden von der Bundesnetzagentur für mehrere Jahre festgelegt. Beim Gas beginnt die neue Regulierungsperiode 2023, beim Strom 2024.

Die Pläne der Bundesnetzagentur sorgten für Kritik. Der Hauptgeschäftsführer des Stadtwerkeverbands VKU, Ingbert Liebing, warnte vor "einem Bumerang für den Klimaschutz". Der Investitionsbedarf bei den Energienetzen sei "bereits hoch und wird enorm steigen". Die "heiße Phase" beim Netzausbau beginne erst jetzt. "Umso weniger ist zu verstehen, warum bei wachsenden Herausforderungen und Unsicherheiten nun über eine Beschränkung der Refinanzierung nachgedacht wird."

Unterstützung für die Netzbetreiber kam aus der Politik. Der niedersächsische Energieminister Olaf Lies (SPD) sagte dem "Handelsblatt", Deutschland stehe vor einem Jahrzehnt enormer Investitionen in die erneuerbaren Energien und vor allem in die Netze. "Deshalb muss die Eigenkapitalverzinsung eine entsprechende Höhe haben."

Wie hoch die Rendite tatsächlich ausfallen wird, steht noch nicht fest. Eine Entscheidung zur Höhe des Eigenkapitalzinssatzes werde erst nach der Anhörung des Marktes fallen, sagte ein Sprecher der Bundesnetzagentur. Homann deutete in seinem Schreiben an, dass der sogenannte Wagniszuschlag, der Teil der Berechnungen ist, höher ausfallen könnte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

RWE will Batteriespeicher mit Wasserkraftwerken koppeln. In Werne in Nordrhein-Westfalen und Lingen in Niedersachsen baut RWE zwei große Batteriespeicher, die mit Laufwasserkraftwerken an der Mosel virtuell gekoppelt werden. Der Verbund soll helfen, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. ESSEN - Der Energiekonzern RWE geht bei der Speicherung von Strom neue Wege. (Boerse, 22.07.2021 - 16:31) weiterlesen...

RWE bietet Flutopfern Wohnungen in leeren Häusern im Braunkohlegebiet. Konkret gehe es um Häuser, die RWE im Zuge der Umsiedlungen für die Tagebaue angekauft habe und die jetzt leer stünden, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch. Einige Häuser könnten sofort wieder bezogen werden, andere müssten erst wieder mit Strom und Wasser versorgt werden. RWE suche aber auch nach anderen Unterbringungsmöglichkeiten. Die Stadt Erftstadt hatte die Bürger auf Facebook über das Angebot von RWE informiert. ESSEN/ERFTSTADT - Der Energiekonzern RWE bietet Menschen, die durch die Unwetterkatastrophe ihre Wohnungen verloren haben, Unterkunft in leeren Häusern im Braunkohlegebiet an. (Wirtschaft, 21.07.2021 - 17:08) weiterlesen...

Kritik an Söder - Kretschmer will am Kohlekompromiss festhalten. "Der Kohlekompromiss muss weiter gelten. Der Kompromiss gibt Sicherheit für alle Betroffenen", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Dresden. Er reagierte damit auf einen Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), schneller aus der Kohle auszusteigen - und dafür nach der Bundestagswahl im Herbst neu zu verhandeln. DRESDEN - Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer will an dem beschlossenen Ausstieg aus der Kohlekraft bis zum Jahr 2038 festhalten. (Wirtschaft, 21.07.2021 - 13:24) weiterlesen...

Umfrage: Bayerns Firmen haben am häufigsten Solaranlagen auf dem Dach. Laut Umfrage unter mehr als 10 000 Führungskräften aus der Privatwirtschaft erzeugen in Bayern 29 Prozent der befragten Unternehmerinnen und Unternehmer eigenen Ökostrom, in erster Linie mit Solaranlagen, wie Eon am Dienstag auf dem hauseigenen "Energieatlas" mitteilte. An zweiter Stelle liegt ganz knapp hinter Bayern das Saarland mit 28,9 Prozent vor Rheinland-Pfalz (28,3) und Baden-Württemberg (27,3). MÜNCHEN - Sonnenstrom vom Firmendach: Bayerische Unternehmen haben nach einer bundesweiten Umfrage des Energiekonzerns Eon im Deutschlandvergleich den größten Anteil von Ökostromanlagen in Betrieb. (Boerse, 20.07.2021 - 05:30) weiterlesen...

Flutkatastrophe trifft auch Unternehmen in NRW. Ein Sprecher des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau NRW sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montag: "Es sind etliche Firmen von uns betroffen." Firmennamen nannte er allerdings nicht. DÜSSELDORF - Die Flutkatastrophe in Teilen Deutschlands sorgt auch bei Maschinenbauern, Kraftwerken und Einzelhändlern in Nordrhein-Westfalen für Probleme. (Boerse, 19.07.2021 - 13:21) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: RWE fallen unter 30 Euro - Hochwasser verursacht Probleme. Der deutsche Leitindex fiel um 1,7 Prozent. FRANKFURT - Die Auswirkungen der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen haben die Aktien von RWE 3,61 Prozent auf 29,11 Euro ein. (Boerse, 19.07.2021 - 10:47) weiterlesen...