VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

(Im 3.

23.04.2017 - 14:46:24

WDH/Untersuchung: Kein höherer Wertverlust bei gebrauchten Dieseln. Satz des 2.

STUTTGART - Die Wertverluste von gebrauchten Dieseln sind trotz der aufgeflammten Diskussion um Fahrverbote für ältere Fahrzeuge nicht größer geworden. Für einen drei Jahre alten Diesel etwa bekam ein Halter im März einen Restwert von 55,7 Prozent des ursprünglichen Listen-Neupreises, wie aus einer Untersuchung der Deutschen Automobil Treuhand GmbH hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Vor einem Jahr - also im März 2016 - lag dieser Wert noch ähnlich hoch, nämlich bei 55,2 Prozent. Anfang des Jahres - also bevor die Debatte über Fahrverbote für Diesel etwa in Stuttgart an Fahrt aufnahm - waren es 56 Prozent. Für einen vergleichbaren Benziner betrug der ermittelte Restwert im März 56,5 Prozent. Die Daten werden ermittelt, indem rund 18 000 Autohändler in Deutschland Informationen an die DAT übermitteln, sobald ein Auto verkauft wird.

Der befürchtete Preisverfall bei Dieselautos hat sich damit bislang nicht eingestellt. Der Bundesverband freier Kfz-Händler ging zunächst davon aus, dass sich die Preise um 10 bis 20 Prozent nach unten bewegen könnten. Auch Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zeigen, dass die Zahl der Besitzumschreibungen im März 2017 (237 737) leicht höher lag als im Vorjahresmonat (225 694).

Die baden-württembergische Landesregierung hatte im Februar Fahrverbote ab dem Jahr 2018 in Stuttgart angekündigt, um der hohen Feinstaub- und Stickoxid-Belastung in der Landeshauptstadt Herr zu werden. Details dazu sollen am 6. Mai veröffentlicht werden.

Was nicht so sehr den Kunden, wohl aber den Händlern allerdings zu schaffen macht, ist die größere Zahl von Tagen, die die Autos auf ihrem Hof stehen. Lag sie vor einem Jahr noch bei 85 Tagen für Diesel, so ist sie im März 2017 auf 98 angestiegen. Bei Benzinern ging es von 86 auf 89 Tage nach oben.

"Jeder Tag, den ein Pkw beim Handel steht, kostet den Handel Geld, da diese Fahrzeuge meist finanziert sind und beworben werden müssen", hieß es dazu. Zudem könnten Standschäden entstehen. Trotzdem seien die Preise immer noch relativ stabil. "Der Handel verdient an diesen Fahrzeugen allerdings weniger, weil er durch jeden Tag mehr, den sein gesamter Fahrzeugbestand steht, Geld verliert."

Das Angebot an gebrauchten Dieseln ist den Angaben zufolge in den vergangenen Jahren gestiegen. Grund ist das wachsende Angebot von Firmenflotten und Autovermietern mit traditionell hohem Dieselanteil. Diese Autos werden dann oft als Gebrauchtwagen weiterverkauft. In der kommenden Woche veröffentlicht die DAT voraussichtlich eine ausführliche Befragung von Autohaltern zum Thema.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Vierte Verhandlungsrunde im Streit um VW-Haustarif steht bevor. Am Dienstag (16.00 Uhr) wird die Tarifrunde in Langenhagen bei Hannover fortgesetzt. Anfang Februar hatte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh die Arbeitgeberseite vor einer deutlichen Ausweitung der Warnstreiks gewarnt. "Zur Not werden wir den halben Konzern zum Stillstand bringen", sagte er. IG-Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger bezeichnete das VW-Angebot als "Mogelpackung". HANNOVER - Im Streit um den Haustarif bei Volkswagen gehen die Verhandlungen in die vierte Runde. (Boerse, 19.02.2018 - 09:32) weiterlesen...

IG Metall fordert 'blaue Plakette' für Diesel-Autos. "Die Bundesregierung darf sich nicht weiter verstecken. Sie muss endlich handeln", sagte Jörg Hofmann, der Erste Vorsitzende der IG Metall, der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Die Gewerkschaft IG Metall hat angesichts drohender Diesel-Fahrverbote in Städten die Bundesregierung massiv kritisiert und die Einführung einer "blauen Plakette" gefordert. (Boerse, 19.02.2018 - 05:24) weiterlesen...

Steigende Nachfrage bringt lange Lieferzeiten für E-Autos. Wie die "Automobilwoche" in ihrer neuen Ausgabe (Sonntag) berichtet, müssen Kunden bis zu einem Jahr auf ein neues Fahrzeug warten. Das gelte sowohl für deutsche Hersteller wie für Importeure. MÜNCHEN - Wer sich angesichts drohender Fahrverbote jetzt für ein Elektroauto entscheidet, muss sich auf lange Lieferzeiten einstellen. (Boerse, 18.02.2018 - 14:18) weiterlesen...

Protest gegen mögliche Diesel-Nachrüstungen auf Staatskosten. Autofahrer-Clubs, die Verbraucherzentralen, SPD und Grüne pochten darauf, dass die Autobauer für eventuelle Motoren-Umbauten zahlen müssten. "Die Kosten für mögliche technische Nachrüstungen sind von den Herstellern zu tragen", sagte ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Freitag. Ob es über zugesagte neue Abgas-Software hinaus zu solchen Nachbesserungen kommt, ist aber noch offen. BERLIN - Im Kampf gegen zu hohe Luftverschmutzung in deutschen Städten formiert sich massiver Protest gegen mögliche Nachbesserungen älterer Diesel vor allem auf Kosten des Staates. (Boerse, 16.02.2018 - 17:12) weiterlesen...

Volkswagen liefert Bullis mit Dieselmotoren ab März wieder aus. Der Schadstoffausstoß entspreche jetzt wieder den Vorschriften, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ/Samstag). Man habe für den T6 mit Pkw-Zulassung eine "technische Lösung zur Anpassung der Motorsteuerung entwickelt, durch die sich das Emissionsverhalten während der Regeneration des Partikelfilters verbessert", sagte ein Sprecher. Vom vorübergehenden Auslieferstopp waren laut Zeitung zwischen 10 000 und 15 000 Fahrzeuge betroffen. HANNOVER - Die Volkswagen -Nutzfahrzeugsparte will das neueste Bulli-Modell T6 mit Dieselmotoren ab März wieder ausliefern. (Boerse, 16.02.2018 - 15:40) weiterlesen...

Studie: Politik muss Mobilitätswende stärker vorantreiben. Ohne weitreichende Maßnahmen für einen grundlegenden Wandel würden nicht nur Umwelt- und Verkehrsprobleme ungelöst bleiben. Auch die Autoindustrie und der Wirtschaftsstandort Deutschland würden im internationalen Wettbewerb geschwächt. Das sind Kernergebnisse einer Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung für den SPD- und Grünen-nahen Verein Denkwerk Demokratie. Die Untersuchung wurde am Freitag in Berlin vorgestellt. BERLIN - Die Politik sollte einer Studie zufolge eine notwendige umfassende Mobilitätswende viel stärker als bisher vorantreiben. (Boerse, 16.02.2018 - 11:09) weiterlesen...