Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

YAHOO INC, US9843321061

HELSINKI - Nutzer von Online-Diensten mit einem Datenleck sind einem viel höheren Risiko ausgesetzt, selbst persönlich Opfer einer Cyberattacke zu werden.

09.02.2021 - 08:06:28

Nutzer von gehackten Online-Diensten deutlich stärker gefährdet. Die Wahrscheinlichkeit liege drei Mal so hoch wie bei anderen Usern, deren Daten nicht geleakt wurden, ergab eine Studie des finnischen Sicherheitsunternehmens F-Secure. "Häufig benutzen Anwender bei verschiedenen Diensten identische oder sehr ähnliche Zugangsdaten", sagte Sicherheitsberaterin Laura Kankaala der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des "Safer Internet Day".

oder Adobe aus dem Jahr 2013, aber auch aktuelle Vorfälle wie der Einbruch bei der Softwarefirma Nitro (gonitro.com), bei dem alleine schätzungsweise 87 Millionen Datensätze entwendet wurden.

Kankaala empfahl, für unterschiedliche Dienst auch unterschiedliche Passwörter zu verwenden, die aus mindestens zwölf Zeichen - darunter Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen - bestehen sollten. "Da sich das niemand merken kann, empfehle ich den Einsatz von Passwort-Managern wie KeePass".

Prof. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), verwies auf den HPI Identity Leak Checker. Dort könnten Anwender überprüfen, ob ihre persönlichen Identitätsdaten bereits im Internet veröffentlicht wurden. Insgesamt haben sich bislang mehr als 15,3 Millionen Nutzer damit die Sicherheit ihrer Daten überprüfen lassen. In mehr als 3,6 Millionen Fällen mussten Nutzer darüber informiert werden, dass ihre E-Mail-Adresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten im Internet offen zugänglich war.

@ dpa.de