Maschinenbau, Produktion

HEIDENHEIM AN DER BRENZ - Der Technologiekonzern Voith hat das zweite Pandemiejahr in Folge aufgrund eines starken Auftragseingangs solide abgeschlossen.

09.12.2021 - 11:27:29

Hohe Nachfrage sorgt trotz Pandemie für solide Entwicklung bei Voith. Der Umsatz stieg trotz Beeinträchtigungen durch die Pandemie um 4 Prozent auf 4,26 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mit Sitz in Heidenheim an der Brenz am Donnerstag mitteilte.

Zu schaffen machten dem Produzenten von Großanlagen, etwa für die Papierherstellung, vor allem Lieferengpässe und gestiegene Kosten für Rohstoffe. Das Konzernergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag: 30. September) betrug eine Million Euro, nach sechs Millionen Euro im Vorjahr. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 18 Prozent auf 165 Millionen Euro.

Zur soliden Geschäftsentwicklung trug den Angaben nach maßgeblich der hohe Auftragseingang bei. Dieser stieg den Angaben zufolge um 24 Prozent auf 5,02 Milliarden Euro und war vor allem vom Großanlagengeschäft geprägt. "Unser stark gestiegener Auftragseingang zeigt, dass wir mit unserer strategischen Ausrichtung auf die Megatrends Digitalisierung und Dekarbonisierung die richtigen Schwerpunkte gesetzt haben", zeigte sich Konzernchef Toralf Haag überzeugt.

Für das kommende Jahr rechnet Voith mit einer zunehmenden Erholung der Wirtschaft und sinkenden Einflüssen der Pandemie. Der Technologiekonzern erwartet weiter steigenden Umsatz und eine deutliche Zunahme des Gewinns. Der Auftragseingang dürfte laut Voith wieder zurückgehen, aber auf hohem Niveau verbleiben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Villeroy und Boch mit bestem Ergebnis seit Börsengang. Das Betriebsergebnis stieg auf rund 92 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Mettlach mitteilte. Der Konzern-Nettoumsatz inklusive Lizenzerlöse stieg um 18 Prozent auf 945 Millionen Euro. Beide Werte lagen über der im September vorgelegten Prognose. METTLACH - Der Keramikhersteller Villeroy und Boch hat im abgelaufenen Geschäftsjahr nach eigenen Angaben den höchsten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) seit dem Börsengang 1990 erzielt. (Boerse, 27.01.2022 - 18:50) weiterlesen...

Sechstes E-Modell bei VW in Zwickau - lange Wartezeiten für Käufer. Mit dem Anlauf von sechs Modellen der Marken VW , Audi und Cupra innerhalb von 26 Monaten sei "wichtige Pionierarbeit für den Konzern" geleistet worden, sagte VW-Produktionsvorstand Christian Vollmer am Donnerstag. Die Umweltorganisation Greenpeace rügte jedoch lange Wartezeiten für die Käufer der ID-Modelle. "Das bremst die Antriebswende und den Klimaschutz", kritisierte Mobilitätsexperte Benjamin Gehrs. Er forderte, das Konzernziel für Elektroautos im Jahr 2025 deutlich anzuheben und die Werke schneller umzubauen. ZWICKAU - Volkswagen hat in seinem Zwickauer Werk die Serienproduktion des sechsten Elektro-Modells begonnen, des SUV-Coupé ID.5. Damit ist der vollständige Umbau des Werkes, in dem 2020 der letzte Verbrenner vom Band lief, zur reinen E-Auto-Fakrik nun abgeschlossen. (Boerse, 27.01.2022 - 15:22) weiterlesen...

Globalwafers bietet Regierung Garantien bei Siltronic-Übernahme an MÜNCHEN/HSINCHU - Der taiwanische Halbleiterkonzern Globalwafers bietet der Bundesregierung Zugeständnisse für eine Erlaubnis zur Übernahme des deutschen Konkurrenten Siltronic an. (Boerse, 27.01.2022 - 14:46) weiterlesen...

EU-Länder können 'grüne' Technologien künftig einfacher unterstützen. Die EU-Kommission hat am Donnerstag neue Beihilferegeln für die Bereiche Umwelt, Klima und Energie förmlich angenommen, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. Die Regeln sind ab sofort in Kraft. Demnach können Staaten etwa Projekte für Elektromobilität künftig einfacher finanziell unterstützen. Umweltschädliche Sektoren, die zum Beispiel fossile Brennstoffe nutzen, sollen weniger staatliches Geld bekommen. BRÜSSEL - EU-Länder können von nun an umweltfreundliche Technologien leichter mit staatlichen Gelder fördern. (Wirtschaft, 27.01.2022 - 14:16) weiterlesen...

Ausserordentlich hohe Nachfrage. Ausserordentlich hohe Nachfrage Ausserordentlich hohe Nachfrage (Boerse, 27.01.2022 - 06:05) weiterlesen...

Ukraine-Konflikt: Gerst hofft auf Verständigung Dank Raumfahrt. "Das war schon immer eine Völkerverständigung", sagte er der Deutschen Presse- Agentur am Rande der europäischen Weltraumkonferenz in Brüssel. Weil die Raumfahrt so komplex sei, zwinge sie zur Kooperation. BRÜSSEL/KIEW - Der deutsche Astronaut Alexander Gerst hofft mit Blick auf den eskalierenden Ukraine-Konflikt, dass die Zusammenarbeit mit Russland im All zur Annäherung beitragen kann. (Boerse, 27.01.2022 - 05:50) weiterlesen...