Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

HEIDELBERG - Spürbare Preiserhöhungen für Zigaretten sollen nach Ansicht einer Expertin des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) das Rauchen eindämmen.

04.12.2019 - 15:06:24

Experten fordern spürbare Preiserhöhungen für Zigaretten. "Wir schlagen eine Steuererhöhung von 30 Prozent in drei Schritten vor", sagte Ute Mons vom DKFZ am Mittwoch in Heidelberg. Höhere Preise hätten vor allem auf preissensible Jugendliche abschreckende Wirkung. Langfristziel müsse ein rauchfreies Deutschland bis 2040 sein, wie es Finnland bereits anstrebe. Tabaksteuererhöhungen seien die wirksamste Maßnahme gegen das Rauchen. "Das Rauchen ist der bedeutsamste, aber vermeidbare Risikofaktor für nicht übertragbare Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen", sagte Mons, die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention ist. Die Sucht, der 26 Prozent der Männer und 18,5 Prozent der Frauen anhängen (Stand: 2017), verursache 120 000 Todesfälle pro Jahr, erläuterte sie bei der 17. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle.

Nach Berechnungen von Tobias Effertz von der Universität Hamburg sind die volkswirtschaftlichen Kosten des Rauchens von knapp 80 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf 97,2 Milliarden Euro 2018 gestiegen. Darin enthalten sind etwa Kosten für die Behandlung von rauchbedingten Krankheiten, für Pflege und Reha, Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Würden diese Kosten in den Kaufpreis eingerechnet, würde eine Packung Zigaretten bei um die 14 Euro liegen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/Varta profitiert von Milliardenförderung für Batteriezellen. (Der zweite Absatz wurde geändert, um klarzustellen, dass Varta-Chef Schein nicht explizit auf das Beispiel Elektroabsatz einging.) WDH/Varta profitiert von Milliardenförderung für Batteriezellen (Boerse, 09.12.2019 - 18:02) weiterlesen...

Gesetz zum Kohleausstieg wohl kommende Woche. Wenn kein Wunder geschehe, werde das Gesetz an diesem Mittwoch noch nicht im Kabinett verabschiedet, sondern "aller Voraussicht nach" in der Woche darauf, sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth am Montag in Madrid am Rande der UN-Klimakonferenz. MADRID - Das Gesetz zum Kohleausstieg verzögert sich nach Angaben des Bundesumweltministeriums voraussichtlich um eine weitere Woche - aber die Ministerien seien untereinander einig. (Boerse, 09.12.2019 - 17:50) weiterlesen...

Umwelt-Staatssekretär: Inbetriebnahme von Datteln 4 'vertretbar'. Das sei zwar schwer zu erklären in einer Welt, in der vom UN-Generalsekretär bis zur Bewegung Fridays for Future alle ein Ende der Stromgewinnung aus Kohle forderten, sagte Flasbarth am Montag in Madrid am Rande der UN-Klimakonferenz. Er halte es aber trotzdem für "vertretbar", weil man sich im Kohlekompromiss auf Abschaltmengen geeinigt habe. Wenn Datteln ans Netz gehe, müssten andere Kraftwerke dafür aus dem Stromnetz. MADRID/DATTELN - Das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 wird nach Einschätzung des Staatssekretärs im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, trotz des deutschen Kohleausstiegs ans Netz gehen. (Boerse, 09.12.2019 - 17:40) weiterlesen...

Auch Daimler lehnt Stuttgarter 'Diesel-Richter' als befangen ab. Der Autobauer hat in einer Reihe von Verfahren, die im November verhandelt worden waren, Befangenheitsanträge gestellt, wie das Gericht und auch Daimler selbst am Montag bestätigten. STUTTGART - Nach Volkswagen hält nun auch Daimler den als "Diesel-Richter" bekanntgewordenen Juristen am Stuttgarter Landgericht für befangen und fordert seine Ablösung. (Boerse, 09.12.2019 - 17:06) weiterlesen...

Kohleverstromer Steag setzt auf Sonne über Sizilien. Die Steag-Tochter Solar Energy Solutions (Sens) habe dazu mit dem Investment-Unternehmen KGAL eine entsprechende Vereinbarung geschlossen, teilte Steag am Montag mit. ESSEN - Der Essener Steinkohleverstromer Steag will auf der Mittelmeerinsel Insel Sizilien sechs Solarparks mit einer Gesamtleistung von bis zu 440 Megawatt bauen. (Boerse, 09.12.2019 - 15:38) weiterlesen...

Varta profitiert von Milliardenförderung für Batteriezellen BRÜSSEL/ELLWANGEN - Der baden-württembergische Batteriehersteller Varta und Opel sowie der Chemiekonzern BASF erhalten. (Boerse, 09.12.2019 - 14:52) weiterlesen...