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Produktion, Absatz

HANNOVER - Vor einem Krisentreffen zur Lage der Windindustrie hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil angekündigt, für die Jobs in der Branche zu kämpfen.

13.11.2019 - 05:46:26

Weil vor Enercon-Treffen: Möglichst viele Jobs in Windbranche retten. Im Vordergrund stehe "ganz klar das Ziel, möglichst viele Arbeitsplätze in der Windenergiebranche zu erhalten beziehungsweise künftig auch wieder neue Jobs - insbesondere auch in Ostfriesland - zu schaffen", sagte der SPD-Politiker vor einem Treffen mit dem Chef des Anlagenbauers Enercon am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Ohne Windenergie seien Deutschlands Klimaziele nicht zu erreichen.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) brachte eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes oder die Einrichtung von Transfergesellschaften als Möglichkeiten ins Gespräch, um einen Stellenabbau abzufedern. Er erwarte von Enercon aber nicht nur den Fingerzeig auf den Bund, sondern einen eigenen Anteil zur Rettung möglichst vieler Arbeitsplätze.

Enercon hatte am Freitag angekündigt, wegen der schlechten Marktlage bis zu 3000 Stellen abzubauen, und dabei die Energiepolitik der Bundesregierung mitverantwortlich gemacht. Enercon-Chef Hans-Dieter Kettwig wird daher am Mittwoch zu einem Treffen mit Ministerpräsident Weil und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) in Hannover erwartet.

@ dpa.de

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